Art Exhibitions

by Art Now Database

Modern & Contemporary Art Exhibitions in Bonn

Discover contemporary and modern art exhibitions in Bonn. Our exhibition guide helps you explore museums, galleries, and artist-run spaces showcasing modern and contemporary art. Whether you're an art enthusiast or a curious visitor, stay informed about what's happening in the art scene in Bonn.

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On now in Bonn

  • Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von weit vor der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde. Sie bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. Ihre Geschichte wurde bislang meist aus einer Außen-perspektive geschildert. Die Ausstellung SEX WORK erzählt die Geschichte anders: Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne uns! Die Ausstellung setzt Schlaglichter auf Kunst- und Kulturgeschichte ebenso wie auf gesellschaftspolitische Themen der Gegenwart. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass Sexarbeiter*innen auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier sichtbar gemacht wird. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit zu erzählen heißt, ein Terrain zu betreten, das von moralisierenden und hochpolitischen Diskursen durchzogen ist. Medien und Popkultur greifen bei der Darstellung von Sexarbeitenden nur zu gerne auf eindimensionale Stereotypen zurück. Die öffentliche Debatte pendelt zwischen moralischer Verurteilung und Positionen, die jede Form der Sexarbeit pauschal als Ausbeutung einstufen. Die im Kontext der Sexarbeit gebräuchlichen Begriffe spiegeln seit jeher soziale Verhältnisse, Machtstrukturen und Geschlechterordnungen wider. Während historische Bezeichnungen wie "Hure" oder "Dirne" primär eine moralische Stigmatisierung markierten, rückt der Begriff "Sexarbeit" den Aspekt der Erwerbstätigkeit in den Fokus und löst diese von einer festgeschriebenen Identität. Zusammen mit Sexarbeitenden kreiert, ermöglicht die Ausstellung historische und aktuelle Einblicke in die Sexarbeit sowie Perspektiven auf Arbeits- und Menschenrechte. Das zentrale Prinzip: Nichts über uns ohne uns! Die Geschichte der Sexarbeit ist geprägt von einem Wechselspiel aus Restriktion, Verfolgung, Duldung und Liberalisierung. Im 17. Jahrhundert waren Dirnen ein gängiges Motiv niederländischer Genremalerei – als Projektionsfläche erotischer Fantasien oder Spiegel moralischer Vorstellungen. Die enge Verbindung von Handel, Migration und Sexarbeit war kein Randphänomen, sondern Ausdruck struktureller Veränderungen urbaner Räume. Auch im Paris des 19. Jahrhunderts waren Kunst und Erotik eng verflochten: Von Tänzerinnen der Oper erwarteten wohlhabende Männer sexuelle Gefälligkeiten für ihr "Mäzenatentum". Im Nachtleben der großen westlichen Metropolen entwickelte sich ab 1900 ein neuer, freiheitlicher Zeitgeist, mit dem sich Künstler*innen, Intellektuelle und die Bohème gegen die konservative Gesellschaft auflehnten. Im Berlin der 1920er Jahre, zwischen Glitzer, Rauch und Jazz, entstand ein kurzer Traum, der auch Frauen und queere Personen auf mehre Rechte hoffen ließ – bis die Nationalsozialisten diese Vielfalt gewaltsam zerstörten. Zu den Verfolgten und in Konzentrationslagern ermordeten Opfern des Nationalsozialismus zählten auch vermeintliche oder tatsächliche Sexarbeiter*innen. Seit den 1980er-Jahren verschaffen sich Sexarbeiter*innen zunehmend Gehör. Restriktive Maßnahmen und öffentliche Stigmatisierung im Zuge steigender Polizeigewalt, Gentrifizierung und der AIDS-Krise führten zu Protesten und organisiertem Widerstand – oft in Solidarität mit der queeren Community. Trans*Sexarbeitende standen an vorderster Front der queeren Bürgerrechtsbewegung. Für Sexarbeitende ist diese Erfahrung von Gemeinschaft entscheidend, um Stärke und Unabhängigkeit zu entwickeln. Räume, in denen über Erfahrungen und Traumata gesprochen werden kann, ohne auf eine Opferrolle reduziert zu werden, schaffen Selbstwirksamkeit und Schutz. Davon handeln viele der Objekte und Erzählungen aus dem Sexarbeitenden-Archiv Objects of Desire. Die persönlichen Geschichten drehen sich um Liebe, Freude und Scham, um Angst und Frustration wie auch um ganz alltägliches Schuften bei der Arbeit. Die Ausstellung lädt dazu ein, Einblick in diese Räume zu nehmen – und neue Perspektiven auf ein von Vorurteilen und Tabus geprägtes Thema zu gewinnen.

    Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit

    Until 25 Oct 2026

    Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

  • To mark the 100th anniversary of GEDOK, the Kunstmuseum Bonn is honouring the organisation’s exceptional commitment with an exhibition featuring a selection of prints that have been donated to the collection since 1988. Founded in Hamburg in 1926 by Ida Dehmel, GEDOK was the first association dedicated to promoting women artists in the German-speaking world. Its aim was to bring together women across all artistic disciplines, improve their working conditions and enhance their visibility in the public sphere.

    100 Years of GEDOK Donations to the Kunstmuseum

    Until 25 Oct 2026

    100 Years of GEDOK Donations to the Kunstmuseum at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • Burg Lede Bonn 12.09.–14.11.26 Installation views TIMM RAUTERT FRÜHER ODER SPÄTER GALERIE BURG LEDE BONN 12. SEPTEMBER – 14. NOVEMBER 2026 AUS ANLASS DES 85. GEBURTSTAGS DES KÜNSTLERS FINDET DIE ERÖFFNUNG SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2026, 16 UHR MIT APÉRO STATT. 16.30 UHR EINFÜHRUNG IN DIE AUSSTELLUNG DURCH TIMM RAUTERT " Es ist das Paradox aller Rezeption, daß der nichts erfährt, der noch nichts erfahren hat." Hans Blumenberg ARTIST TALK TIMM RAUTERT IM GESPRÄCH MIT STEFAN KOLDEHOFF GALERIE BURG LEDE BONN SONNTAG, 11. OKTOBER 2026, 15 UHR Stefan Koldehoff, ist Kunstkritiker und Kunstmarktexperte. Er arbeitet als Chefreporter Kultur für die drei Programme und das Digitalangebot des Deutschlandradios und schreibt unter anderem für art und DIE ZEIT. PRESSEMITTEILUNG TIMM RAUTERT FRÜHER ODER SPÄTER [LINK href='https://ea0cj.r.ag.d.sendibm3.com/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dINmNpdE7YY2tSext60/UwfZLRGVAQyJ'] Es gibt dieser Tage gleich zwei Anlässe, dem Fotografen Timm Rautert zu gratulieren. Mit der Ausstellung feiert die Galerie Parrotta Contemporary Art auf Burg Lede den 85. Geburtstag des Künstlers. Darüber hinaus wird Timm Rautert am 24. Oktober im Ausstellungszeitraum der Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) für sein Lebenswerk verliehen. Der Kulturpreis ist die höchste Auszeichnung der DGPh. Er wird seit 1958 jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise um die Fotografie verdient gemacht haben. Die DGPh würdigt damit “ ein Lebenswerk, das dokumentarische Genauigkeit mit konzeptueller Tiefe verbindet und eine Persönlichkeit, die die deutsche Fotografie über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat – mit seinem fotografischen Werk, durch seine journalistische Arbeit und durch seine Lehrtätigkeit als Professor für Fotografie.” Aus Anlass seines 85. Geburtstags ist vom 12. September bis 14. November 2026 auf Burg Lede in Bonn eine sehr persönliche Ausstellung des Künstlers zu sehen. Timm Rautert (*1941) zählt zu den prägendsten deutschen Fotografen seiner Generation. Sein Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Dokumentarfotografie, konzeptueller Kunst und Bildanalyse und hat die Fotografie als bildkünstlerisches Medium nachhaltig geprägt. In der Ausstellung verbindet er frühe Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den 1960er-Jahren mit neuen, autobiografisch geprägten Arbeiten und reflektiert über Erinnerung und die Bedeutung von Bildern innerhalb des Prozesses von Wirklichkeitskonstruktion. Fotografien und Installationen treten dabei in einen Dialog zwischen persönlicher Erinnerung, Kunstgeschichte und gesellschaftlicher Gegenwart. SOME PICTURES FROM MY NOTEBOOK Analoge Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem New York der 1960er Jahre treffen in harten Schnitten aufeinander. Unter dem lakonischen Titel Some Pictures from my Notebook rekapituliert Timm Rautert aus der Distanz den Beginn seiner fotografischen Laufbahn. Die eindringliche Street Photography gewinnt in der zeitgenössischen Montage eine zusätzliche Ebene: Kontraste werden zugespitzt, politische Lesarten eröffnet und die Betrachtenden auf ihr eigenes Rezeptionsverhalten im Spiegel gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen verwiesen. Seit den 1960er-Jahren richtet Rautert den Blick weniger auf das expressive Einzelbild als auf analytische und konzeptuelle Bildzusammenhänge. In den 1970er- und 1980er-Jahren

    Timm Rautert: FRÜHER ODER SPÄTER

    Until 14 Nov 2026

    Timm Rautert: FRÜHER ODER SPÄTER at Parrotta, Bonn

    Parrotta

    Museum / institution

  • Erneut laden wir Sie über den Sommer zum Spiel mit vielen Kunstwerken in den Außen- und öffentlichen Innenraum der Bundeskunsthalle ein. Wieder dabei sind aus den Vorjahren der beliebte Wasserpavillon Circular Appearing Rooms von Jeppe Hein und die Bonner Rutschbahn von Carsten Höller. Das organische Klettergerüst von Temitayo Ogunbiyi You will follow the Rhein and compose play (playground) und die drei Fußballtorwände Camouflage/Torwand 1–3 [Croy, Kleff, Maier] von Olaf Nicolai bereichern im Sinne eines nachhaltigen Denkens auch wieder den spielerischen Parcours. Auch Finnegan Shannons Bänke Do you want us here or not (KAH) können wieder genutzt werden, sie thematisieren u.a. Zugänglichkeiten von Kunst im Allgemeinen und in Ausstellungsräumen. Nach dem Themenjahr der ökologischen Nachhaltigkeit 2025, steht das Jahr 2026 im Zeichen der sozialen Nachhaltigkeit, des Zusammenhaltes und der Achtsamkeit. Es werden Kunstwerke angeboten, die neben der Reflexion zum interaktiven Spiel einladen, sich aber auch mit Bildern, Sprache oder Musik/Sound als grenzüberschreitende und universelle Kommunikationsformen beschäftigen. Interaktionen, Interventionen und Irritationen geben die Möglichkeit, an der Kunst aktiv teilzuhaben. So können mit Constatin Lusers Protosaurus Töne gezaubert werden, während die Dirty Parrots von Gerrit Frohne-Brinkmann nach einem Zufallsprinzip Töne und Worte generieren. Mit Ólafur Elíassons The collectivity project entstehen unterschiedliche Bilder, wenn individuell oder gemeinsam die schönsten Gebäude aus weißen LEGO®-Steinen gebaut werden, während Philipp Messner ein scheinbar gängiges Farbbild, Constantly Shifting, auf dem Museumsplatz als Intarsienarbeit entstehen lässt, das sich durch die unbeabsichtigte Interaktion durch uns oder die Natur im Wandel befindet. Bilder oder Kommunikationsmodelle sind nicht nur bei Bettina Pousttchis World Time Clock mit ihren weltweit konformen Darstellungen der Uhrzeit um 13:55 erkennbar. Auch Thomas Mader und Christine Sun Kim thematisieren mit F

    Interactions 2026

    Until 1 Nov 2026

    Interactions 2026 at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

  • Children and young people are invited to transform the museum space, through painting, into a wild and species-rich animal kingdom. Inspiration is provided by animals from the neighbouring Museum Alexander Koenig. Penguin, brown hare, rat, polar bear, pigeon, weevil or antelope: which animals will move into the Kunstmuseum is not yet known, as this will also be decided by the children and young people who participate collaboratively over the course of the nine months. At the heart of the museum, a painterly environment filled with animals — and with their traits, personalities and particularities — grows continuously. Their depictions speak of strength, self-efficacy, responsibility and of being embedded within a complex and multifaceted cosmos. Everyone is invited to help shape this diversity with paint and brush. The painted wall sections can be renewed; the animals may migrate out of the museum to create new places for themselves and, in turn, involve children and young people there in continuing painterly processes. The gathering of animals encourages children and young people to experience beauty, strangeness, danger and vulnerability within a participatory space shaped collectively.

    Gathering of the Animals A Collaborative Painting Room

    Until 1 Nov 2026

    Gathering of the Animals A Collaborative Painting Room at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • Der Kulturherbst wird mit einem Thema eröffnet, das dringlicher nicht sein könnte. Wie steht es um die Erinnerungskultur und Gedenkpolitik in Deutschland? In den kommenden Jahren wird es kaum noch Überlebende des Holocaust und andere Opfer des NS-Regimes geben, die über ihre Erlebnisse berichten könnten. Aber sie hinterlassen ihre Zeugnisse in Büchern, Tonaufnahmen, Filmen und eigenen Kunstwerken. NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen widmet sich der sich verändernden Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Ausstellung untersucht vor allem mit Mitteln der Kunst und digitaler Medien sowie mit historischen Zeugnissen und Objekten verschiedene Methoden des Gedenkens.

    NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen

    Until 2 May 2027

    NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

  • AKI INOMATA (born 1983 in Tokyo; lives and works in Tokyo) understands her work as a bridge for becoming-with between humans and other living beings. To this end, she collaborates with a range of non-human organisms. Following exhibitions at the Museum of Modern Art (MoMA) in New York, the Musée d’arts de Nantes, and the National Museum of Modern Art in Kyoto, INOMATA’s works are now being presented in a museum in Germany for the first time. Three series from recent years are on view in a gallery at Kunstmuseum Bonn. In Why Not Hand Over a ‘Shelter’ to Hermit Crabs?, begun in 2009, INOMATA provides hermit crabs with 3D-printed shells topped with miniature buildings from cities around the world. Through this series she not only reminds us of the interconnectedness and becoming-with of humans, animals and technology, but also raises questions about environmental change, the meaning of home and nationality, and the consequences of displacement and flight. For the video work Think Evolution #1: Kiku-ishi (Ammonite) (2016–17), INOMATA reconstructed an ammonite shell based on fossil forms. Ammonites became extinct at roughly the same time as the dinosaurs and are closely related to present-day octopus. By filming the encounter between an octopus and a 3D-printed replica of the ammonite shell, the artist initiates a dialogue that spans millions of years of evolutionary development while simultaneously incorporating advanced technological processes. For Memory of Currency (2021–25), INOMATA draws on the defensive reaction of pearl oysters. When foreign objects enter their shells, the oysters coat them with layers of nacre, forming pearls. Shells were used as early forms of currency in many parts of the world. INOMATA inserts portraits of figures who have appeared on banknotes into the shells. As the shell encloses them, it evokes the paradoxical relationship between the exchange of goods, money and nature.

    Aki Inomata Mit-Werden

    Until 1 Nov 2026

    Aki Inomata Mit-Werden at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • Art is always closely linked to the lives of artists, their families and art collectors. The new collection presentation in the area of classical modernism traces these paths and stories. While the presentation of selected work provenances makes historical developments and their concrete effects on individual people and their lives comprehensible, exemplary biographies create a lively and multi-faceted picture of the period in which the artworks on display were created. In addition to popular collection highlights by the well-known Rhenish Expressionists, the new presentation shows rarely exhibited works by Marta Worringer, Käthe Kollwitz, Olga Oppenheimer and others.

    Faces and Narratives / The Collection of Classical Modernism - August Macke and the Rhenish Expressionists

    Until 19 Sept 2027

    Faces and Narratives / The Collection of Classical Modernism - August Macke and the Rhenish Expressionists at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • In its ZOOM IN series, the Kunstmuseum Bonn spotlights individual artists from its collection. For each presentation, the artists occupy an entire gallery space. The displays are complemented by artist talks and events. You can find the latest information in our DigitalGuide. As an opening highlight, the museum presents Hito Steyerl’s work Animal Spirits. The immersive installation evokes a mysterious, alien planet or a cave-like environment. Projections of cave paintings adorn the walls, while illuminated glass vessels containing plants hang from the ceiling like celestial bodies. Using artificial intelligence, the artist has brought historical cave paintings to life. Nature and technology merge into a dense field of sensory impressions, composed of rhythmic sounds and animal imagery. At the centre of the installation is a film entitled Animal Spirits – a compilation of reality TV, documentary and animation. In it, the artist explores various social developments, including the rise of cryptocurrencies, the significance of culture during pandemics, and the distinctive features of different agricultural systems. The term ‘animal spirits’ was coined by the British economist John Maynard Keynes (1883–1946). In his 1936 book, he described the influence of emotions such as greed and fear on economic dynamics. Steyerl transposes this theory to the present day in her film: for instance, the shepherd and activist Nel warns of the spread of wolves, which here serve as a metaphor for the brutal competition of the free market. Hito Steyerl (born in Munich in 1966; lives and works in Berlin and Munich) is regarded as one of the most influential contemporary artists. Her reflections on media theory have provided important impetus for current debates, while her work offers a critical examination of ongoing technological advance and the power structures that shape contemporary society. The Installation is on permanent loan by KiCo Collection.

    Zoom in Hito Steyerl: Animal Spirits

    Until 31 Dec 2027

    Zoom in Hito Steyerl: Animal Spirits at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • The new collection presentation transforms the upper floor of the Kunstmuseum into a vibrant journey through the exhibits: works from the early 20th century and the post-war period resonate with examples of contemporary art. This gives rise to four thematic areas : Transparency & Concealment, Community & Division, Vulnerability & Resistance, and Micro- & Macrocosm. The term ‘force field’ occurs in both physics and sociology and describes the dynamic interplay of bodies in space and the interactions between individuals. By posing pressing questions about life, the exhibition highlights the particular social potential of the Kunstmuseum Bonn’s collection. At the same time, it aims to provide inspiration, opening up new perspectives on the future in times of multiple crises. Alongside exhibits from the museum’s own collection and permanent loans, the presentation is complemented by a new production and selected loans, such as those from the Federal Art Collection. In this way, the museum’s own collection is presented as an open structure that interconnects with other collections and continues to grow.

    FORCE FIELDS New Perspectives from the Collection

    Until 11 Jun 2028

    FORCE FIELDS New Perspectives from the Collection at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

Coming soon in Bonn

  • The Kunstmuseum Bonn is presenting, for the first time, the latest series of works by the internationally renowned photographer and documentary filmmaker Herlinde Koelbl. The exhibition brings together portraits and interviews with 40 people living with cancer and focuses on one of the most common diseases of our time. With her new project, Koelbl breaks social taboos and offers a poignant artistic perspective on illness, vulnerability and hope. The starting point for the work is her own battle with cancer in 2019–20. During her treatment, she was particularly struck by the markings used in radiotherapy – the so-called radiotherapy crosshairs, which serve to precisely align the radiation beams. The artist recognised a surprising connection to her earlier project “Targets”, for which she had photographed military shooting targets and crosshairs: there, they symbolise killing; in cancer treatment, they symbolise survival. For the project, Koelbl spoke to people of different ages and backgrounds about their experiences with the disease. The resulting interview recordings, together with the striking portraits, bring to light personal stories of fear, hope, loss and renewed confidence. The result is a moving panorama of human vulnerability and strength – and a plea for a more open societal approach to cancer. Herlinde Koelbl is one of Germany’s most prominent contemporary female photographers. She has gained international recognition for her long-term projects, such as “Traces of Power”. She has received numerous awards for her work, most recently the Bavarian Maximilian Order for Science and Art.

    Herlinde Koelbl: Crosshairs for Life

    8 Nov 2026 – 16 May 2027

    Herlinde Koelbl: Crosshairs for Life at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • Ausstellung

    21 Nov 2026 – 14 Feb 2027

    Ausstellung at Galerie Gisela Clement, Bonn

    Galerie Gisela Clement

    Gallery / art space

  • Between Change and Resistance "Another world is not only possible, she is on her way." (Arundhati Roy, War Talk, 2003) Featuring nine international women artists of colour, the exhibition at Kunstmuseum Bonn explores spaces of freedom in thought and action that open up new perspectives on futures shaped by reconciliation. Against the backdrop of increasingly diverse societies, Kunstmuseum Bonn has invited nine international women artists of colour with personal or family histories of migration to explore very different kinds of spaces of freedom, the threats they face and their potential for resistance. They do so through immersive multimedia installations, most of which have been developed specifically for the exhibition. Reflecting on injustices that they and their families have experienced, the artists bring different perspectives to bear on the Global North and Western democracies. They create spaces in which another world – one shaped above all by reconciliation – comes into view. Visitors enter eight immersive spaces that invite them to become active participants – whether in a gaming scenario set in a shisha bar or by ritually hammering in nails. In this way, the museum creates a space in which shared narratives of mutual understanding can emerge. The works presented in the exhibition encourage shifts in perspective, promote more nuanced ways of thinking and offer new visions of the future. The exhibition highlights the vital role that spaces of freedom play in a democratic society. Artists: Tania Bruguera, Carolina Caycedo, Anna Ehrenstein (co-curator of the exhibition), Patricia Kaersenhout, Mire Lee, Sara Sadik, Cemile Sahin, Ebun Sodipo and Keiken.

    Freiräume – Spaces of Freedom Between Change and Resistance

    26 Nov 2026 – 14 Mar 2027

    Freiräume – Spaces of Freedom Between Change and Resistance at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • What happens when social criticism meets artistic exaggeration? Alongside the exhibition project [LINK text='SPACES OF FREEDOM: Between change and resistance' href='https://www.kunstmuseum-bonn.de/en/ausstellungen/freiraeume/'], Kunstmuseum Bonn is presenting a special exhibition devoted to the renowned satirist and artist Jacques Tilly (born in Düsseldorf in 1963). It explores the importance of carnival as a vital sphere of social freedom within our democracy. At a time when the space for public debate is becoming increasingly restricted, the exhibition focuses on the central concern of Tilly’s work: the fight to preserve the freedom of artistic provocation and criticism. Known internationally for his uncompromising and often deliberately shocking designs for Düsseldorf Carnival, Jacques Tilly transforms the museum into a laboratory of criticism and resistance. His floats and figures take aim at political power structures, religious institutions and social injustice – pointedly, humorously and without compromise. In doing so, they spark debates that extend far beyond carnival itself and remind us of the importance of freedom of expression and the right to criticise in an open society. The exhibition features models of Tilly’s large sculptures from several decades, together with design drawings, photographs, films and press reports. It spans works dating from the period of West Germany and the country’s division to recent international responses to his work – ranging from enthusiastic acclaim to protests, attempts at censorship and foreign persecution.

    JACQUES TILLY: Resistance on Parade

    29 Nov 2026 – 14 Mar 2027

    JACQUES TILLY: Resistance on Parade at Kunstmuseum Bonn, Bonn

    Kunstmuseum Bonn

    Museum / institution

  • In den Jahresendspurt geht die Bundeskunsthalle mit einer großen Überblicksschau, die erstmals in Europa zentrale Werke von 76 Künstlerinnen aus Lateinamerika von Argentinien bis Mexiko vereint. Hochkarätige internationale Leihgaben aus bedeutenden (Privat-)Sammlungen und Museen machen diese Ausstellung zu einem herausragenden internationalen Kulturereignis. Vanguardistas. 100 Jahre Lateinamerikanische Künstlerinnen spannt einen weiten Bogen über mehr als ein Jahrhundert und vereint berühmte Künstlerinnen mit solchen, die gerade wiederentdeckt werden; einige der Werke werden zum ersten Mal in Europa gezeigt.

    Vanguardistas 100 Jahre Lateinamerikanische Künstlerinnen

    4 Dec 2026 – 29 Mar 2027

    Vanguardistas 100 Jahre Lateinamerikanische Künstlerinnen at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

  • Die Geschichte der Ästhetik ist deshalb auch eine Geschichte des Wandels. Ideale kommen und gehen: vom Korsett bis zum Fitnesskörper, vom „Heroin Chic“ bis zur Body Positivity. Mode und Kosmetik, Kunst und Design, Werbung und soziale Medien produzieren Bilder, an denen sich unsere Vorstellungen von Schönheit orientieren.

    Beauty is Power Helena Rubinstein – Pionierin der modernen Kosmetik

    26 Feb 2027 – 29 Aug 2027

    Beauty is Power Helena Rubinstein – Pionierin der modernen Kosmetik at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

  • Schön/Sein Vom Ideal zur Inszenierung

    26 Nov 2027 – 5 Jun 2028

    Schön/Sein Vom Ideal zur Inszenierung at Bundeskunsthalle, Bonn

    Bundeskunsthalle

    Museum / institution

Past Exhibitions

Recent past exhibitions
  • In the face of wars, postcolonial debates, climate activism, questions of gender equality, as well as growing racism and political radicalisation, issues of mutual understanding, responsibility and solidarity are becoming increasingly urgent. In this context, empathy is gaining in importance. It refers to the ability to engage with the thoughts, feelings and perspectives of others. Empathy can help to recognise differences and enable understanding — between individuals as well as between groups and societies. The works in the exhibition approach the theme from a range of perspectives. They engage with social, cultural and political questions surrounding empathy and show how it is negotiated in contemporary art. The art museum understands itself as a space for exchange, participation and shifts in perspective. A key element of the exhibition is therefore collaboration with people, groups and associations from Bonn’s urban community, as well as the exploration of new formats of encounter.

    #ifeelyou Dimensions of Empathy

    Ended 11 Oct 2026

    Kunstmuseum Bonn

  • Der Fotograf Peter Hujar (1934-1987) war eine zentrale Figur der New Yorker Downtown-Szene der 1970er und 1980er Jahre. In den 1950er Jahren studierte Hujar Fotografie an der School of Industrial Arts of Manhattan. Nachdem er die kommerzielle Fotografie aufgegeben hatte, führte er ein finanziell prekäres Leben nur mit gelegentlichen Ausstellungen. Peter Hujars Hauptinteresse galt der Porträtfotografie – er fotografierte seine Freund*innen, Liebhaber, Menschen aus seiner Umgebung mit einer eindrucksvollen Intimität und emotionalen Tiefe. In seinen Werken, die auch Tier-, Landschafts- und Architekturmotive inkludieren, zeigt sich Hujar immer wieder als empfindsamer Chronist einer Zeit der gesellschaftlichen Umwälzungen und radikalen sexuellen Veränderungen. Ich fotografiere diejenigen, die bis an ihre Grenzen gehen, und Menschen, die an der Freiheit festhalten, sie selbst zu sein. – Peter Hujar Die Ausstellung konzentriert sich auf das Werk Hujars seit den 1970er-Jahren und spiegelt die von ihm unternommene Auseinandersetzung mit den Beziehungsmöglichkeiten innerhalb von Rastern wider. Sie wurde von Hujars Biograf John Douglas Millar sowie seinem Freund Gary Schneider in enger Zusammenarbeit mit dem Nachlass des Fotografen kuratiert. Als Hujar an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung starb, war sein Werk weitgehend unbekannt. Heute jedoch zählt Peter Hujar zu den wichtigen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Peter Hujar: Eyes Open in the Dark

    Ended 23 Aug 2026

    Bundeskunsthalle

  • Amazonien ist berühmt und unbekannt zugleich. Auch wenn die ersten Kontakte bereits vor fünf Jahrhunderten entstanden, erscheint es Europäer*innen als ein Ort voller Geheimnisse. Das unscharfe und allzu vereinfachende Bild eines gigantischen Urwalds, bevölkert von "Ureinwohner*innen", die dort zeitentrückt leben, reduziert diese weite Region in der kollektiven Vorstellung auf eine erstarrte exotische Kulisse, die über die Jahrhunderte durch die Darstellungen Außenstehender geprägt wurde. Die Ausstellung Amazônia. Indigene Welten hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, diese Region und ihre Einwohner*innen durch die Augen und Standpunkte ihrer ersten Bewohner*innen, der Indigenen, vorzustellen. Es ist ein vielschichtiger, sich immer weiter entwickelnder Ort, an dem sich die sozialen und ökologischen Dynamiken ständig begegnen. Das weitläufige Gebiet Amazoniens ist ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken, interkulturellem Austausch und einer erweiterten Soziabilität. Wir möchten Amazonien weniger als natürlichen Lebensraum und mehr als kulturellen Raum vorstellen: als einen Ort, an dem menschliche und nicht-menschliche Bewohner, verschiedene soziale Schichten und Szenen, Tradition und Modernität sowie die unterschiedlichsten lokalen und globalen politischen Herausforderungen einander gegenüberstehen und sich verflechten. Wie die Flüsse Amazoniens über die Ufer treten und die Landschaft verändern, so lädt diese Ausstellung dazu ein, über die (geografischen, sozialen, ontologischen) Grenzen hinauszutreten, die unseren Blick auf Amazonien beschränken, die Komplexität dieser Region zu erfassen und die exotischen Vorstellungen abzubauen. Durch die Annäherung an indigene Perspektiven präsentiert die Ausstellung eine alternative Art, die Welt zu begreifen, gemeinschaftlich zu interagieren und Beziehungen mit unserer Umwelt zu pflegen.

    Amazônia Indigene Welten

    Ended 9 Aug 2026

    Bundeskunsthalle