Modern & Contemporary Art Exhibitions in Düren
Discover contemporary and modern art exhibitions in Düren. Our exhibition guide helps you explore museums, galleries, and artist-run spaces showcasing modern and contemporary art. Whether you're an art enthusiast or a curious visitor, stay informed about what's happening in the art scene in Düren.
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On now in Düren
- Maya Schweizer (*1976 in Paris) umkreist in ihrer Arbeit Fragen von Geschichte, Zeitlichkeit und die Instabilität individueller wie kollektiver Erinnerung. Ein Augenmerk gilt dabei dem Fragmentarischen, Beiläufigen und der Geste als Form nonverbalen Ausdrucks. In der Ausstellung "Uedra" überträgt die Künstlerin das Collageprinzip ihrer assoziativ dichten, mit filmischen Referenzen verwobenen Videoarbeiten in eine atmosphärische Rauminstallation und präsentiert ergänzend gestickte Textilarbeiten. Der Titel, eine Buchstabenverschiebung des Wortes Dauer, verweist auf einen imaginären Ort, an dem Zeit zu einem metaphorischen Raum wird – der doch flüchtig und ungreifbar bleibt wie die Bilder des Kinos.
Maya Schweizer (Peill-Preis)
Until 17 Jan 2027

Leopold-Hoesch-Museum
Museum / institution
Coming soon in Düren
- Dudu Quintanilhas (*1987 in São Paulo) künstlerische Praxis ist von der Auseinandersetzung mit Kollektivität, Intimität und der politischen Dimension von Körpern geprägt. Seine medienübergreifenden, performancebasierten Arbeiten umkreisen das Potenzial von Kunst als Werkzeug zur Untersuchung sozialer und existenzieller Fragen. In experimentellen Formaten, die gelebte Erfahrung in den institutionellen Raum transportieren, hinterfragt Quintanilha Akte dokumentarischer Bildproduktion ebenso wie Wahrnehmungsprozesse. In seiner Dürener Ausstellung zeigt der Künstler erstmals auch Videoarbeiten, die jüngst in Brasilien entstanden sind und Spiritualität thematisieren.
Dudu Quintanilha: Postponing a Million Ways to Die
3 Dec 2026 – 24 Jan 2027

Leopold-Hoesch-Museum
Museum / institution
Past Exhibitions
Recent past exhibitions
The Conference of the Birds
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
- Der belgische Künstler Sven ’t Jolle zeigt in der Außenskulptur zusammengestellte, liegende Bronzeobjekte, die wie Holzkisten anmuten. Diese vergrößern sich von außen nach innen. Auf dem mittleren und höchsten Element lassen eine Tasse, eine Warmhaltekanne, ein weißumhülltes Päckchen und ein Wasserkocher auf eine improvisierte Sitzgruppe mit Tisch schließen. Die Szenerie erinnert an eine Pausensituation auf einer Baustelle und wirkt zwischen dem LHM und dem Parkplatz am Hoeschplatz verlassen und einladend zugleich.
Reclining Crates
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
- Der bronzene Orpheus von Marcks vor der Musikschule in Düren basiert auf einer Episode in Ovids Metamorphosen, in denen Ovid ihn als Dichter und Musiker aus Thrakien beschreibt. Als Orpheus' Frau Eurydike stirbt, folgt er ihr in die Unterwelt, um sie zurückzuholen. Der Herrscher der Unterwelt, Pluto, und seine Frau Proserpina stellen als Bedingung für die Erlösung, dass Orpheus nicht zurückblicken darf, wenn er hinausgeht. Auf den letzten Metern sieht er sich aufgrund des einfallenden Tageslichts doch um, und Eurydike stirbt ein zweites Mal. Orpheus kehrt nach Thrakien zurück, und von nun an spiegeln seine Lieder nur noch den Schmerz über den endgültigen Verlust wider. Aufrecht stehend, mit einer gesenkten Geige in der linken Hand, berührt der Bogen sein gesenktes Haupt: Marcks zeigt Orpheus in einem Moment des Innehaltens.
Orpheus
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
- Adolf Luther, Hänge-Linsen, 1980, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Peter Hinschläger In den als Serien konzipierten Glas- und Spiegelobjekten thematisiert Adolf Luther das immaterielle Licht als energetische Realität im Raum. Diese Einsicht geht seinem malerischen Werk voraus: Frühe impressionistische Gemälde kulminieren in den "Black Matter Works", in denen er illusionistische Kategorien überwindet. In den 1980er Jahren befanden sich die Hänge-Linsen auf dem Hoeschplatz vor dem Museum. Hier wurden sie von der Witterung mit Leben erfüllt und reflektierten das Licht in immer neuen Szenarien in den umgebenden Raum. Heute sind die Linsen vor dem Schoeller-Saal im Lichthof des LHM fest installiert und beeindrucken mit immer wechselnden Lichteffekten.
Hänge-Linsen
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
Saigon Wraps
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
- Die allegorischen Figuren "Fantasie" und "Studium" flankieren das Portal des LHM, Foto: Peter Hinschläger Die Dürener Industriellenfamilie Hoesch, vertreten durch Kommerzienrat Wilhelm Hoesch (1845–1923), schenkte der Stadt Düren 1899 den Betrag von 300.000 Mark für die Errichtung eines Museums, das nach dem Vater des Kommerzienrats, Leopold Hoesch (1820–1899), benannt werden sollte. Mit dem Entwurf für das Gebäude im neobarocken Stil beauftragte die Familie den Aachener Architekten Georg Frentzen (1854–1923). Die Dürener Volkszeitung vom 9. November 1905 berichtete ausführlich über die Einweihung des Leopold-Hoesch-Museums am Vortag und stellte fest: "Noch ist es in seiner äußeren Ausstattung nicht ganz fertig, noch fehlen die beiden ganz in Bronze ausgeführten Kolossal- und Idealgestalten, welche rechts und links vom Portal auf die bereits vorhandenen Postamente zu stehen kommen werden und die wie die Kunst und Wissenschaft versinnbildlichenden Figurenfriese auf beiden Flügeln des Baues von Herrn Professor Krauß in Aachen modelliert sind. Die eine dieser Kolossalstatuen, eine männliche Figur, stellt das Studium dar, die andere, eine weibliche Figur, die Fantasie dar." Diese Zuordnung ist nachvollziehbar; während die Allegorie des Studiums den Blick auf ein geöffnetes Buch richtet, lässt die Allegorie der Fantasie den Blick schweifen. Tatsächlich wurden die beiden "Kolossal- und Idealgestalten" erst 1906 auf den Postamenten links und rechts des Eingangs platziert. Die Aufgabe solcher allegorischen Figuren war, die Funktionen eines Gebäudes zu veranschaulichen. So war das Leopold-Hoesch-Museum anfangs eher ein Kulturzentrum als ein Kunstmuseum. Es beherbergte unter anderem die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv, eine Altertumssammlung und eine naturwissenschaftliche Sammlung; nur das obere Stockwerk war Kunst- und Kunstgewerbeausstellungen vorbehalten. Durch den Luftangriff auf Düren im November 1944 wurde das Museumsgebäude stark beschädigt, konnte jedoch bis 1952 in vereinfachter Form wieder aufgebaut werden. Die beiden in der Dürener Volkszeitung erwähnten "Kunst und Wissenschaft versinnbildlichenden Figurenfriese" von Karl Krauß fehlen seitdem und sind nur noch auf historischen Fotografien zu sehen. Sie dienten als Dekoration der apsidenförmigen Rundungen, die den Gebäuderiegel seitlich abschließen. Die Reliefs am Westflügel hatten den Krieg zwar überstanden, wurden jedoch im Rahmen des Wiederaufbaus abgeschlagen.
Allegorische Figuren: Studium und Fantasie
Ended 2 Oct 2026
Leopold-Hoesch-Museum
- Das Ausstellungsprojekt "Performing Landscapes" vereint szenografische, dokumentarische, gestalterische und künstlerische Perspektiven auf Rohstoffe, Politiken von Arbeit und Landschaft. Es knüpft thematisch an eine Auseinandersetzung mit Industrielandschaften an, die das Leopold-Hoesch-Museum mit den Ausstellungen "Vom Leben in Industrielandschaften" 2019 begonnen und seither in verschiedenen Projekten fortgeführt hat. In Kooperation mit Studierenden des Studiengangs Szenografie und Ausstellungsdesign an der HfG Karlsruhe folgt die Ausstellung einem interdisziplinären Ansatz, der das Eingreifen, Formen und Bearbeiten von Landschaften für die Gewinnung von Rohstoffen befragt und den Einfluss auf menschliches sowie nicht-menschliches Leben untersucht. Neben ausgewählten Werken aus der Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums und Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen werden Archivmaterial und Projektergebnisse aus dem gleichnamigen Seminar an der HfG Karlsruhe zu sehen sein.
Performing Landscapes
Ended 6 Sept 2026
Leopold-Hoesch-Museum