Modern & Contemporary Art Exhibitions in Hamburg
Discover contemporary and modern art exhibitions in Hamburg. Our exhibition guide helps you explore museums, galleries, and artist-run spaces showcasing modern and contemporary art. Whether you're an art enthusiast or a curious visitor, stay informed about what's happening in the art scene in Hamburg.
Browse by venue
On now in Hamburg
Bilder und Skulpturen von Stephan Balkenhol, Jochen Flinzer, Caroline von Grone, Olav Christopher Jenssen, Nina Kluth, Claudia Pegel, Peter Rösel
Until 17 Oct 2026

HOLGER PRIESS GALERIE
Gallery / art space
Nicole Wermers: Support Act or Minor Character
Until 31 Oct 2026

PRODUZENTENGALERIE
Gallery / art space
- Großformatige, von Hand entwickelte Farbabzüge sind charakteristisch für die künstlerische Arbeit von Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990). In manuellen und chemischen Prozessen verschiebt und erweitert die deutsch-ghanaische Künstlerin die Grenzen der Fotografie. Indem sie die flüchtigen Zustände der analogen Entwicklung – sonst nur in der Dunkelkammer erlebbar – in den Ausstellungsraum überträgt, macht sie das Ungesehene, Latente und Prozesshafte des Mediums wahrnehmbar. Ausgangspunkt für ihre aktuellen Arbeiten sind historische Fotografien aus der British Empire & Commonwealth Collection in Bristol, aufgenommen am Geburtsort ihres Vaters im heutigen Ghana. Auf der Suche nach alternativen Erzählungen löst sie Himmel, Baumkronen und Landschaften aus ihrem kolonialen Kontext und überträgt diese geborgenen Naturfragmente auf Farbnegative. Ein wiederkehrendes Bild in ihrer Arbeit ist ein Porträt ihres Urgroßvaters Wilhelm Schlüter in der deutschen Luftwaffe. »Für mich fungiert dieses Foto weniger als historisches Dokument denn als eine Art Geist. […] Es stellt eine strukturelle Störung in meiner eigenen Existenz dar«, so die Künstlerin. Die Dunkelkammer dient bei ihr nicht nur als Produktionsort, sondern als Raum der Reflexion, in dem Erfahrungen, Beziehungen und Erinnerungen Form annehmen, noch bevor sie vollständig sichtbar werden. RESIDUAL SKY UNDER CONTAMINATION zeigt rund 20 neue großformatige Werke, die sich installativ an und gegen den Ausstellungsraum lehnen. Kuratiert von Nadine Isabelle Henrich, Kuratorin des Haus der Photographie. Kuratorische Assistenz: Viktoria Rochambeau, kuratorisches Volontariat am Haus der Photographie Zur Ausstellung erscheint im Rahmen der 9. Triennale der Photographie ein Leporello mit einer neuen Arbeit sowie einem Interview mit Akosua Viktoria Adu-Sanyah.
Akosua Viktoria Adu-Sanyah
Until 1 Nov 2026

Deichtorhallen
Museum / institution
- Teasertext [PARA_DATE_HINT] Mit der Ausstellung "Foto: Hans Hansen" widmet das MK&G einem der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit vom 17. April bis 1. November 2026 eine umfassende Werkschau. Gezeigt werden rund 220 ikonische Fotografien aus über sechs Jahrzehnten. In internationalen Kampagnen unter anderem für Lufthansa, Nikon, Volkswagen und Erco hat Hans Hansen die Produktfotografie seit den 1960er Jahren revolutioniert und das kollektive Bildgedächtnis ganzer Generationen geprägt. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten, die seine enge Zusammenarbeit mit Designer*innen wie Tapio Wirkkala sichtbar machen. Werkzeuge, Korrespondenzen, Skizzen, Archivmaterial und ausgewählte Objekte aus seiner Privatsammlung eröffnen darüber hinaus vertiefende Einblicke in seinen Arbeitsprozess. Mit der jüngsten Werkserie "Analog" (2024) richtet Hansen den Blick zugleich auf die eigenen fotografischen Gestaltungsmittel in seiner unverwechselbaren sachlich-minimalistischen Bildsprache; eigens für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Fotoserie. Während sich die Welt außerhalb des Studios fortwährend verändert, herrscht im Studio eine konstante Ordnung: Alles hat seinen Platz. In seinen Stillleben reduziert Hans Hansen die Gegenstände auf das Wesentliche: Er ordnet, zerlegt und strukturiert Formen, Farben und Materialien. Seine Fotografien wirken zeitlos. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Aufnahme eines in rund 7.000 Einzelteile zerlegten VW Golf (1988). [/PARA_DATE_HINT] Seine Arbeiten tragen eine unverkennbare Handschrift, indem sie den Blick mit radikaler Klarheit auf die alltägliche Dingwelt und Gestaltung lenken – unablässig sucht er dabei nach neuen Bildlösungen. Licht und Schatten, Komposition und Perspektive sind zentrale Parameter und elementare Mittel, mit denen er das Wesen der Fotografie stetig hinterfragt.
Foto: Hans Hansen
Until 1 Nov 2026

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG)
Museum / institution
Janice Kerbel
Until 7 Nov 2026

GALERIE KARIN GUENTHER
Gallery / art space
- Ob spirituelle Zeremonien, saisonale Feste oder initiatorische Übergangsriten – Bräuche zählen zu den ältesten kollektiven Praktiken der Menschheit. Sie schaffen temporäre Gemeinschaften, strukturieren Emotionen und ermöglichen Formen von Zugehörigkeit, die sich rationaler Erklärung oft entziehen. Zugleich können sie eng mit Ausschluss, Disziplinierung und Gewalt verbunden sein. Yalda Afsah bewegt sich in ihrer neusten Werkreihe genau in diesem Spannungsfeld. Sie untersucht Rituale als soziale und körperliche Choreografien, in denen sich universelle Fragen von Macht, Identität und Gemeinschaft verdichten. In ihrer Einzelausstellung im Kunsthaus Hamburg werden die Filme JARRAMPLAS, PAN und HEAT erstmals zusammen präsentiert. Entstanden aus Recherchen zu lokalen Ritualpraktiken in Spanien, Bulgarien und Taiwan, zeigen die Arbeiten, wie sich soziale Ordnungen und kollektive Affekte in performativen Handlungen manifestieren.
Yalda Afsah Temper
Until 8 Nov 2026

Kunsthaus Hamburg
Museum / institution
- Im vergangenen Jahr überschritt die Zahl der maschinell verarbeiteten Texte die 50-Prozent-Marke der im Internet kursierenden Inhalte. Mehr als die Hälfte dessen, was geschrieben wird, ist nun geglättet, korrigiert und angepasst. Angesichts dieser Entwicklung kann von einer zunehmenden Vereinheitlichungstendenz gesprochen werden, die sich durch alle Bereiche des kulturellen Lebens, auch der Kunstproduktion und des Ausstellungswesens, zieht. exhibtion nimmt den Fehler als Ausgangspunkt für eine Reflexion über den Prozess künstlerischen Schaffens.
exhibtion Yufan Chen Chantal Kaufmann Sunkyu Lee Genevieve Lotus Luka Naujoks Maren Stocklöw Anna Stüdeli Vorschau
Until 15 Nov 2026

Kunstverein Harburger Bahnhof
Gallery / art space
- Helmar Lerski, Maya Schweizer, Andrzej Steinbach, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Mikhail Tolmachev, Jasmin Werner, Anastasiya Yarovenko, a. o.
Projektionen auf den Osten
Until 20 Dec 2026

CONRADI | HAMBURG
Gallery / art space
- Khalil Rabah returns to Lebanon after eight years with a two-part solo exhibition presented simultaneously across our Karantina and Downtown spaces. Bringing together new works and new iterations of ongoing projects, the exhibition extends Rabah’s sustained inquiry into the politics of objects, materials, and forms.
Khalil RabahSome other things ruled it
Until 30 Dec 2026

SFEIR-SEMLER GALLERY | HAMBURG
Gallery / art space
- Durch eine völlig neue Rauminszenierung soll sich auf die Besucher*innen das Galerieambiente des 19. Jahrhunderts übertragen: Mit Bezugnahme auf historische Sammlungspräsentationen erstrahlen die Kunstwerke – die teils 100 Jahre lang nicht mehr zu sehen waren – in blockartiger Hängung auf einer samtenen Wandbespannung. [LINK text='Mehr lesen' href='https://www.hamburger-kunsthalle.de#Mehrlesen'] Die ausgestellten Werke sind in verschiedene thematische Ensembles gegliedert: Die starke Präsenz der Historienmalerei verdeutlicht den Aufschwung, den gerade diese Gattung im Laufe des 19. Jahrhunderts erlebte. Ihren Grund hat dies in der politisch angespannten Situation in Europa mit den steten Wechseln von revolutionären und restaurativen Tendenzen. Insbesondere drei Gemälde von Paul Delaroche (1797–1856), einem der bedeutendsten Historienmaler seiner Zeit, verdeutlichen die Neuausrichtung des Geschichtsbildes: Seine Herrschergestalten zeigt er als nahbare und nachdenkliche Individuen. Von den akribisch ausgearbeiteten Genreszenen geht ebenfalls eine starke Suggestionskraft aus. Sie nehmen die Betrachter*innen mit auf eine Zeitreise in die römische Antike, wie in den Werken von Lawrence Alma-Tadema (1836–1891), oder ins französische Rokoko bei Ernest Meissonier (1815–1891). Die Geltung der Antike als Form- und Stoffreservoir für die Kunst hatte das gesamte 19. Jahrhundert über Bestand. Dominiert wird dieser Themenkomplex von Anselm Feuerbach s (1829–1880) großformatigem Gemälde Das Urteil des Paris (1870). Die auffällige Präsenz von Arbeiten, die Gefühle zum Thema haben, steht ebenfalls in Verbindung mit dem damaligen Wunsch nach einer emotionalen Involvierung, beispielhaft dafür sind Die barmherzigen Schwestern (1859) von Henriette Browne (1829–1901). Zugleich reagierte die Genremalerei mittels aktueller Themen, wie etwa Karl Schlesinger (1825–1893) mit dem Gemälde Auswanderer setzen über (1851), auf die neue soziale Realität. Bedingt durch Kriege, Hungersnöte und Arbeitslosigkeit sahen sich um die Jahrhundertmitte Hunderttausende Menschen veranlasst, Europa zu verlassen. Mit dem heutigen Blick auf diese Malerei werden Parallelen zu den gegenwärtig medial vermittelten Bildern von Flüchtlingsbooten virulent. Eine Gruppe vornehmlich englischer Künstler richtete ihren Blick oftmals auf den Nahen Osten. Getragen von dem Wunsch, die für westliche Augen fremde Welt möglichst schillernd vorzustellen, ist die »Orientmalerei« zugleich Zeugnis einer eurozentrischen Sicht auf die arabisch-islamische Kultur. Diese Werke gehen maßgeblich auf die bedeutenden Stiftungen von Gustav Christian Schwabe (1886) und Freiherr Johann Heinrich von Schröder (1910) zurück, dank derer die Hamburger Kunsthalle noch heute über eine der größten Sammlungen an englischer Malerei des 19. Jahrhunderts auf dem europäischen Kontinent verfügt. Den Abschluss bilden die imposanten Landschaftsdarstellungen von Oswald Achenbach (1827–1905) und seinen Zeitgenossen, die mit der Etablierung des Impressionismus um die Jahrhundertwende bald nicht mehr gefragt waren.
Making History / Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts
Until 31 Dec 2026

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
- Die Ausstellung Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher Jüdinnen und Juden vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit von Künstler:innen wie Paul Cezanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen. Die Schau erinnert an die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler:innen für die Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 15 Familien, Paare sowie Einzelpersonen und ihre Sammeltätigkeit. Zu ihnen zählen u.a. die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Ihre Lebensgeschichten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung geprägt waren, werden anhand von Zeitdokumenten und Fotografien erfahrbar gemacht.
Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland
Until 29 Mar 2027

Bucerius Kunst Forum
Museum / institution
- Die New Yorker Künstlerin Joyce Pensato (1941–2019) transformierte populäre Figuren wie Mickey Mouse, Donald Duck, Felix the Cat oder die Charaktere aus "The Simpsons" und "South Park" durch Übermalung, Abschleifen und das Zersetzen von Bildschichten in expressive, oft düstere, dadurch aber zugleich an emotionaler Tiefe und Wucht gewinnende Ikonen. In ihren späteren Jahren erweiterte sie ihr Werk um Installationen und Collagen, in die bemalte Objekte aus ihrem Atelier ebenso einbezogen wurden wie Bilder aus Film und Popkultur. Die Ausstellung EYES FOR YOU zeichnet die Entwicklung von Joyce Pensatos Schaffen nach – von den frühen Stillleben und Batman-Zeichnungen der 1970er Jahre, die noch stark von ihrer Ausbildung an der New York Studio School und dem dort vorherrschenden Abstrakten Expressionismus geprägt waren, bis hin zu den großformatigen Schwarzweiß-Emaille-Gemälden der 1990er Jahre, in denen sie Zeichnung und Malerei erstmals zusammenführte. Diese Phase markiert einen entscheidenden Wendepunkt in ihrer künstlerischen Praxis: Auch der Wechsel von Öl zu Emaille eröffnete ihr neue Freiheiten in Geste, Material und Abstraktion.
Joyce Pensato: The Look Out
Until 4 Apr 2027

Deichtorhallen
Museum / institution
- Bild / Video Video-Datei Teasertext Welche Funktionen kann ein Stuhl haben? Wollen Kinder sich lieber bewegen, schaukeln und spielen, als still zu sitzen? Aus Sicht von Kindern – braucht es überhaupt einen Stuhl? Im Mittelpunkt der Ausstellung "Minimöbel: Stühle für Kinder" im MK&G steht das Ausprobieren und Spielen: Besucher*innen sind eingeladen, diese Fragen spielerisch und kindzentriert zu erkunden. Eine Auswahl von über 130 historischen und aktuellen Kinderstühlen aus der Privatsammlung Reinke sowie der Sammlung des MK&G zeigt die gestalterische Vielfalt kindgerechter Möbel über zwei Jahrhunderte: von volkstümlichen Hochstühlen und Modellen des frühen 19. Jahrhunderts wie der "Stabelle" über Jugendstil- und Bauhaus-Objekte sowie Popdesign der 1960er-Jahre bis heute. Ikonische Entwürfe treffen dabei auf weniger bekannte Designobjekte – das Spektrum reicht von Miniaturen klassischer Erwachsenenstühle wie zum Beispiel des "Panton Junior" von Verner Panton bis zu Stühlen mit fixierender Funktion sowie pädagogische Spiel- und Reformmöbel, die die motorische, soziale und kreative Entwicklung von Kindern unterstützen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem Mitmachen – dazu werden die Besucher*innen an interaktiven Stationen eingeladen: Auf mobilen Gefährten der "Wirbel Wichtel" können Kinder bunte Spuren malen und so wird die Verbindung von Möbel, Bewegung und Spiel sichtbar gemacht. Mit einem überdimensionalen Steckspiel lassen sich unterschiedliche Sitzhöhen ausprobieren – und dabei spielerisch verschiedene Körperhaltungen entdecken. An einer Stempel- und Malstation können große und kleine Designer*innen ihre individuellen Stuhlentwürfe gestalten und mit den vier Figuren der Ausstellung – Dös, Wackel, Hotzl und Pling – kreativ werden. Ergänzend laden ausgewählte Sitzmöbel, darunter ein Armlehn- und ein Spielstuhl, dazu ein, verschiedene Formen des Sitzens unmittelbar zu erproben.
Minimöbel: Stühle für Kinder
Until 1 Nov 2026

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG)
Museum / institution
- Manchmal hinterlässt ein Mensch eine Spur, ohne dass sich genau sagen ließe, wo und in welcher Form sie erfahrbar wird: Sei es eine Geste, die wir wiederholen, als würden wir von einer unsichtbaren Hand geführt. Ein Satz, dessen Tonfall sich ganz unbemerkt eingeschlichen hat. Oder ein Raum, in dem eine längst vergangene Zeit noch immer spürbar ist. Solche Spuren sind keine Erinnerungen im konventionellen Sinne. Sie liegen tiefer, prägen unser eigenes Dasein, und offenbaren sich oft erst mit der Zeit – wenn wir an einen Ort zurückkehren, genauer hinsehen
thinking through your cracks and veins Bariteo Collective Paula Hummer Xheneta Imeri Swan Lee Gordon Matta-Clark Ruoru Mou Vorschau
Until 31 Jan 2027

Kunstverein Harburger Bahnhof
Gallery / art space
- Sfeir-Semler is proud to present Mounira Al Solh's third solo exhibition in our Hamburg spaces, comprising paintings, textiles, ceramics, works on paper, video and installation. Moving fluidly between media, Al Solh develops an expansive practice in which drawing, writing, embroidery, colors, film and objects bring personal narratives and collective histories into relation. Rather than adhering to distinct categories, she intertwines the intimate and the political, combines humor and tragedy, and blends fiction and testimony to retell stories of displacement, memory, resistance, and belonging. Often drawing on language and gesture, she creates a distinct register through which these narratives unfold.
Mounira Al SolhElyssa, ela, hela, Elyssa, I myth you more
Until 31 Dec 2026

SFEIR-SEMLER GALLERY | HAMBURG
Gallery / art space
- Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Yamaoka für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künstlerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen Œuvres infrage. Die spiegelnden Oberflächen ihrer zwischen Bild, Fotografie und Skulptur changierenden Werke lassen Raum, Licht und Betrachtende in sich stetig ändernden Perspektiven und Erscheinungsformen ineinanderfließen.
Carrie Yamaoka / Maria Lassnig Preis
Until 10 Jan 2027

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
- Die Ausstellung Von Cézanne bis Kirchner. Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher jüdischer Bürger:innen vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit von Künstler:innen wie Paul Cézanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen. Die Schau erinnert an die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler:innen für die Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 15 Familien, Paare sowie Einzelpersonen und ihre Sammeltätigkeit. Zu ihnen zählen u.a. die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Ihre Lebensgeschichten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung geprägt waren, werden anhand von Zeitdokumenten und Fotografien erfahrbar gemacht.
Von Cézanne bis Kirchner. Jüdische Kunstsammler:innen der Moderne in Deutschland
Until 29 Mar 2027

Bucerius Kunst Forum
Museum / institution
- Ort 2. OG und 3. OG der Galerie der Gegenwart David Novros (*1941 in Los Angeles, Kalifornien) ist sowohl für seine großen, farbintensiven Gemälde auf unregelmäßig geformten, mehrteiligen Leinwänden bekannt, als auch für seine ortsspezifischen Werke, die über den eigentlichen Bildraum hinauswirken und den architektonischen Kontext der Umgebung einbeziehen. Die Hamburger Kunsthalle plant für den Herbst 2026 die bis dato umfassendste Retrospektive seines Werkes, das sie auf zwei Ebenen der Galerie der Gegenwart in einer großen Ausstellung mit 40 großformatigen, teilweise monumentalen Gemälden, Kupferreliefs und Arbeiten auf Papier präsentiert. Der in New York lebende Maler zählt zu den wichtigsten US-amerikanischen Malern der Gegenwart. Seine Arbeiten wurden erstmals 1965 in einer Doppelausstellung mit Mark di Suvero in der Park Place Gallery gezeigt und 1966 in die einflussreiche Ausstellung »Systemic Painting« im Solomon R. Guggenheim Museum in New York aufgenommen. Seine Werke befinden sich heute in den renommiertesten nordamerikanischen Sammlungen, darunter dem Museum of Modern Art in New York, dem Metropolitan Museum, dem Art Institute in Chicago, dem Whitney Museum of American Art in New York, dem Los Angeles Museum of Contemporary Art, dem Dallas Museum of Fine Art und dem Museum of Fine Arts in Houston. Die Hamburger Kunsthalle erhielt 2021 als Geschenk der Sammlung Lafrenz das monumentale, mehrteilige Werk Four Seasons aus dem Jahr 1974 und erwarb 2024 das Gemälde Boathouse von 2014. Die beiden Werke sind der Anlass, David Novros zu seinem 85. Geburtstag eine Werkschau auszurichten. Die Ausstellung zeigt Werke aus 60 Jahren künstlerischer Entwicklung, unter anderem mit Leihgaben aus zahlreichen nordamerikanischen Museumssammlungen. Die Ausstellung entsteht in enger Kooperation mit dem Künstler.
David Novros Painting
Until 21 Feb 2027

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
- Mit "SKULPTURAL. Die neuen Galerien" präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals umfassend ihre Skulpturensammlung und das in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Auf 1.500 m² entfaltet sich ein Parcours mit fast 1.000 großen und kleinen Skulpturen, Reliefs, Gemälden, Grafiken, Fotografien, Raum- und Videoinstallationen aus 2.500 Jahren Bildgeschichte in überraschenden Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegenwart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental. Ein besonderer Fokus gilt dem neu entdeckten Sammlungsschatz: den Kleinstskulpturen – "sculptures en miniature", wie sie der erste Direktor Alfred Lichtwark nannte. Rund 650 Spitzenwerke der Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze sind Teil der Schau. Diese Neuentdeckungen begegnen Meisterwerken aller Medien, so den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, den Reliefs von Käthe Kollwitz oder Skulpturen von Elena Luksch-Makovsky. Antike Porträts treten in Dialog mit zeitgenössischer Fotografie, Tierplastiken von Edgar Degas begegnen zeitgenössischen Videoarbeiten, klassizistische Idealfiguren treffen auf Körperabgüssen der Pop-Art. Diese Begegnungen finden in modernisierten und umfassend gestalteten neuen Skulpturengalerien statt. Die Präsentation baut auf dem Forschungsprojekt [LINK text='"Von der zweiten zur dritten Dimension"' href='https://www.hamburger-kunsthalle.de/node/3855'] auf, in dem rund 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten erstmals gesichtet, restauriert, digitalisiert und in ihren Kontexten erforscht werden. Damit wird der Bestand der [LINK text='Skulpturensammlung der Hamburger Kunsthalle' href='https://www.hamburger-kunsthalle.de/node/3853'] um eine Vielzahl von Objekten von der Antike bis in die Moderne ergänzt. Zur Eröffnung werden erstmals ausgewählte Münzen, Medaillen und Plaketten über die [LINK text='Sammlung Online' href='https://online-sammlung.hamburger-kunsthalle.de/de/suche?filter[highlight][0]=Numismatik'] der Kunsthalle und im [LINK text='Portal ikmk' href='https://www.ikmk.net/tray?lang=de'] (Interaktive Kataloge der Münzkabinette) öffentlich zugänglich.
SKULPTURAL / Die neuen Galerien
Until 11 Apr 2027

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
- Ort Lichtwark-Galerie Sammlung Moderne Mit THIS IS THE MODERN WORLD. Durchbrüche in der Kunst 1900–1960 zeigt die Hamburger Kunsthalle eine Neuinterpretation ihrer Sammlung Moderne, die zu den bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland zählt. Anhand von über 150 ausgewählten Gemälden, Skulpturen, Grafiken und Zeichnungen – darunter bekannte Highlights und besondere Neuzugänge – verdeutlicht die Präsentation die Fülle an neuen Ideen und Ansätzen sowie den Bruch mit bestehenden Traditionen in der Kunst dieser sechs Dekaden, die von außergewöhnlichen Umwälzungen in Kultur und Gesellschaft geprägt war. Vermittelt wird die Vielgestaltigkeit der Ansätze innerhalb der verschiedenen Strömungen der Moderne. Dazu zählen ikonische Werke des Expressionismus wie von den Künstlergruppen Brücke und Der Blaue Reiter mit Ernst Ludwig Kirchner und Wassily Kandinsky, sowie von Maler*innen der École de Paris wie Georges Braque und Pablo Picasso. Zu sehen sind Positionen der Pionier*innen der frühen Moderne wie Edvard Munch, Paula Modersohn-Becker, Lovis Corinth, Max Beckmann und Anita Rée. Ebenfalls vertreten sind Beispiele der Abstraktion zwischen den Weltkriegen unter anderem von Sophie Taeuber-Arp, des Surrealismus von René Magritte, der Neuen Sachlichkeit von Christian Schad sowie des Informel der Nachkriegszeit von Wols. Die Neuhängung zur Moderne umfasst zehn umgestaltete Räume innerhalb des Museumsrundgangs durch acht Jahrhunderte Kunst. Die chronologische Präsentation wird durch zeit- und ortsübergreifende thematische Gruppierungen von Werken bereichert, die neue Zugänge zu dieser revolutionären Zeit ermöglichen. Die Arbeiten thematisieren neue Stile von Abstraktion und Darstellung sowie sich wandelnde Verständnisse von Natur und Technik, Gesellschaft und menschlicher Existenz, beeinflusst von Psychologie, Philosophie und Politik – einschließlich der NS-Ideologie. Eine Galerie zu Hamburger Künstler*innen ergänzt die internationale Moderne um regionale Perspektiven – etwa mit Hafen- und Stadtansichten. Im Verlauf der Schau bieten wechselnd präsentierte Zeichnungen und Drucke des Kupferstichkabinetts nähere Einblicke in Arbeitsmethoden der Künstler*innen. Als Highlight werden jüngste Schenkungen und bedeutende Neuerwerbungen, wie unter anderem das 2025 erworbene Schlüsselwerk des Surrealisten René Magritte Le palais de rideaux (Der Palast der Vorhänge), 1928, präsentiert. Max Beckmann (1884–1950) und Anita Rée (1885–1933) dienen als Leitfiguren der Ausstellung, mit zusammen rund 20 vertretenen Werken. Die zwei Zeitgenoss*innen gelten durch ihre stetige formale Weiterentwicklung und ihre provokanten Ideen als Paradebeispiele moderner Künstler*innen. Von Beckmann wird unter anderem die bisher teuerste Erwerbung in der Geschichte der Hamburger Kunsthalle gezeigt: Selbstbildnis Florenz (1907) mit dem jungen Künstler, als er noch am Anfang eines Prozesses der Selbstinszenierung stand, die in seiner Karriere vielfältige Formen annahm. In einer räumlich direkten Gegenüberstellung blickt Rée zu Beckmann, durch ihr Selbstbildnis in Hittfeld (1904), aus der ebenso anfänglichen Karrierezeit, als sie Malunterricht in der Nähe ihrer Heimatstadt Hamburg nahm. Diese Werke werden mit einer ganzen Reihe weiterer auffällig divergenter Porträts zusammengebracht, die kompakt gehängt an einer Ausstellungswand ein dichtes Tableau vielfältiger Geschichten aus dem Leben bedeutender moderner Meister*innen erzählen. Dazu gehört unter anderem Karl Kluths Selbst mit Melone (1924), das den Künstler als zerzausten Bohemien an seiner Staffelei mit einer lässig getragenen Melone zeigt. Erstmalig präsentiert die Hamburger Kunsthalle mit THIS IS THE MODERN WORLD die »Moderne« nicht mehr unter dem Etikett »Klassische Moderne«, mit der üblicherweise Kunst zwischen 1900 und 1960 von den nachfolgenden »zeitgenössischen« Werken in Museen unterschieden wird. Dies weist zudem auf die zukünftige Ausrichtung hin, die sich mehr einer globalen Geschichte der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widmet und sich von dem bisher überwiegend europäischen Fokus löst. Das Engagement der Hamburger Kunsthalle für die Sammlung »Moderne« besteht seit der Eröffnung 1869. Vor allem der zweite Direktor Gustav Pauli sammelte ab 1914 in größerem Umfang Werke moderner Künstler*innen, sicherte dem Museum damit eine Reihe zentraler Arbeiten und etablierte feste Säle für ihre Präsentation. Wegen seines Engagements wurde er im September 1933 von den Nationalsozialisten entlassen – 1937 ging dem Haus fast der gesamte Bestand an moderner Malerei durch die Beschlagnahmung verloren. Carl Georg Heise (ab 1945) unternahm große Anstrengungen, um diesen schweren Verlust mit Erwerbungen auszugleichen und die ehemals verfemte Kunst zu rehabilitieren. Den Wiederaufbau der Sammlung Moderne setzte Alfred Hentzen ab 1955 fort und ergänzte Werke, die die Entwicklungen der Nachkriegs-zeit widerspiegeln. Seit den 1970er Jahren erweitern Ankäufe, Schenkungen, Vermächtnisse und dauerhafte Leihgaben aus Privatbesitz weiterhin sukzessive den Werk-Bestand dieser bahnbrechenden Periode der Kunst.
This is the Modern World / Durchbrüche in der Kunst 1900–1960
Until 30 May 2027

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
- Mit rund 70 Exponaten – Gemälden, Plastiken – nimmt die Ausstellung den bedeutenden Bestand an Werken des Impressionismus in der Hamburger Kunsthalle in den Blick, um diesen in einem größeren globalen Zusammenhang zu zeigen. Vor dem Hintergrund wiedererstarkender Nationalismen stellt sich dabei auch die Frage, ob es heute noch sinnvoll ist, den Impressionismus in nationale Kategorien einzuteilen – und, falls ja, was daraus für unser Denken und Empfinden resultiert. Die Stilrichtung des Impressionismus steht meist synonym für Frankreich: für Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet oder Auguste Renoir, für liebliche, helle und farbenfrohe Werke, die oft Szenen im Freien zeigen, oder für eine serielle Auseinandersetzung mit Heuschobern, Kirchenfassaden und Seerosenteichen im Spiel unterschiedlicher Lichtstimmungen zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten. Dass der Konnex aus ›Impressionismus und Frankreich‹ in dieser Exklusivität nicht greift, zeigt bereits ein flüchtiger Blick auf andere Länder, in denen sich der Impressionismus zwar in zeitlicher Verzögerung, aber durchaus eigenständig entfaltete. In Deutschland zählt u.a. das bekannte und schon zu Lebzeiten so benannte »Dreigestirn« aus Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zum Impressionismus. Schon zeitgenössische kunstwissenschaftliche Stimmen der Bewegung fassten sie zumindest als europäisches Phänomen auf.
Impressionismus / Deutsch-Französische Begegnungen
Until 14 Nov 2027

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
Coming soon in Hamburg
Hier 24.10.2026 — 07.02.2027
24 Oct 2026 – 7 Feb 2027

CONRADI | HAMBURG
Gallery / art space
- Der Wortkünstler als Maler Als "Kunstmaler" ist Joachim Ringelnatz (1883–1934) Anfang der 1930er-Jahre im Berliner Adressbuch verzeichnet; heute kennt und liebt man ihn eher als gewitzten Wortakrobaten und umtriebigen Kabarettisten. Während Ringelnatz’ Geschichten vom Seemann Kuttel Daddeldu oder die bissig-satirischen Turngedichte längst Kultstatus haben, sind seine Bildwelten im kollektiven Gedächtnis verblasst – Zeit also, die Erinnerung an den Maler Ringelnatz aufzufrischen!
Joachim Ringelnatz
25 Oct 2026 – 7 Feb 2027

Ernst Barlach Haus
Museum / institution
- Die Ausstellung widmet sich dem vielfach ausgezeichneten Werk der Medienkünstlerin und Autorin, deren Arbeiten sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und gesellschaftlicher Analyse bewegen. In ihren Videoessays, multimedialen Installationen und Lecture Performances verwebt Hito Steyerl dokumentarische Fragmente mit fiktiven Elementen zu Narrativen, die sich mit historisch verankerten globalen Machtstrukturen im digitalen Zeitalter auseinandersetzen. Mit rund 15 Rauminstallationen – entstanden zwischen 1999 und 2025 – bietet die Ausstellung einen ebenso breiten wie tiefgehenden Einblick in Hito Steyerls Werk: Eine hybride Bildwelt, die algorithmische Kontrolle, Ausbeutung durch technologische Systeme, Kapitalismus, Klimakollaps und Krieg thematisiert, entfaltet sich über die gesamte Halle für aktuelle Kunst. Die Arbeiten werden in einer hellen und einer abgedunkelten Zone inszeniert, die jeweils unterschiedliche atmosphärische Wahrnehmungsebenen eröffnen. Neben einflussreichen älteren Arbeiten wie »How Not To Be Seen« von 2013, in der Hito Steyerl auf humorvolle Art zeigt, wie sich der Mensch in einer digitalisierten Welt unsichtbar machen kann, um sich der totalen Überwachung zu entziehen, präsentiert die Ausstellung jüngste Videoinstallationen wie etwa »Mechanical Kurds« (2025) zu moderner Kriegsführung mit Drohnen und KI. Erstmals in Deutschland zu sehen ist Hito Steyerls neuester Film »The Island«. Dieser lässt uns in mehrere Erzählungen eintauchen, die durch das wiederkehrende Element der Überschwemmung miteinander verbunden sind. Das trotz des ernsten Themas spielerisch-unterhaltsame Projekt setzt sich mit den aktuellen, durch KI befeuerten autoritären Tendenzen, der Klimakrise und dem politischen Druck auf die Wissenschaft auseinander.
Hito Steyerl: Mechanical Kurds
30 Oct 2026 – 29 Mar 2027

Deichtorhallen
Museum / institution
- Hito Steyerl, Mechanical Kurds, 2025. Courtesy the artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin/Paris/Seoul Stills © the artist © The artist / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Hito Steyerl – Deine Mudda macht Show
30 Oct 2026 – 29 Mar 2027

Deichtorhallen
Museum / institution
Pavle Nikolić: False Friends
20 Nov 2026 – 27 Apr 2027

Deichtorhallen
Museum / institution
- Was bewegt uns? Was gibt unserer Existenz Sinnhaftigkeit und Erfüllung? Und wie finden wir jenseits von Unterschieden und Konflikten in einer Ära destruktiver Spaltung wieder zueinander? Zum 100. Geburtstag der Holzschnittfolge An die Freude, mit welcher der expressionistische Bildhauer, Zeichner und Dramatiker Ernst Barlach (1870–1938) die gleichnamige Verbrüderungshymne des Dichters Friedrich Schiller (1759–1805) illustrierte, entfalten internationale Hamburger Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung Weltumarmung kollektive Glücksvisionen der Gegenwart: transkulturelle Perspektiven der Zusammengehörigkeit und gemeinsamen Welterfahrung, aus denen zukunftsstiftende Verbindungen erwachsen können.
Weltumarmung
21 Feb 2027 – 6 Jun 2027

Ernst Barlach Haus
Museum / institution
- Zum 25-jährigen Jubiläum des Bucerius Kunst Forums feiern wir 2027 das kreative Potenzial der Gemeinschaft: Better Together ist Motto und Titel der Ausstellung. Hier steht nicht das einsame Genie im Mittelpunkt, stattdessen liegt der Fokus auf der Kraft der Zusammenarbeit in der Kunst – von Werkstätten des späten Mittelalters über Künstler:innenduos der Klassischen Moderne zur kollektiven Protestkunst der Gegenwart. Kollektive, Duos, Familien und aktivistische Gruppen zeigen, wie vielfältig, produktiv – und manchmal konfliktreich – Zusammenarbeit in der Kunst sein kann. Die Ausstellung eröffnet eine alternative Kunstgeschichte, die dazu einlädt, das Prinzip des Miteinanders als eine kulturelle wie politische Ressource für die Gestaltung einer offenen Gesellschaft zu begreifen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen zu erleben, wie Kunst zum Ausgangspunkt für Dialog, Austausch und neues gemeinschaftliches Handeln werden kann.
Better Together. Von Cranachs Werkstatt bis zu den Guerrilla Girls
30 Apr 2027 – 29 Aug 2027

Bucerius Kunst Forum
Museum / institution
Tanz!
1 May 2027 – 19 Sept 2027

Deichtorhallen
Museum / institution
- Philipp Otto Runge (1777-1810) gilt als Begründer der romantischen Kunst in Deutschland. In der Umbruchszeit der Jahre um 1800 schuf er eine Bildwelt, in der Mensch, Natur und Zeit zu einem poetischen Kosmos verschmelzen. Einen besonderen Stellenwert haben dabei auch Runges Briefe und Schriften, in denen sich der Künstler als visionärer Denker radikalen Zuschnitts offenbart. In den Ausstellungsräumen wird sein Werk in einen produktiven Dialog mit künstlerischen Positionen aus seiner Zeit treten. Exponate aus dem 20. und 21. Jahrhundert unterstreichen darüber hinaus eindrücklich die Aktualität seines Schaffens, das weit über die Epoche der Romantik hinausweist.
Philipp Otto Runge Romantisch. Radikal. Modern
17 Sept 2027 – 30 Jan 2028

Hamburger Kunsthalle
Museum / institution
Past Exhibitions
Recent past exhibitions
- Der Bildhauer Ewald Mataré (1887–1965) beginnt seine Laufbahn als Maler in Berlin. Ein Aufenthalt auf der Nordseeinsel Wangerooge im Sommer 1920 bringt einen entscheidenden Richtungswechsel: Mehr als einhundert Holzschnitte entstehen, und über das Experimentieren mit angeschwemmten Fundhölzern gelangt Mataré zur Bildhauerei. Auf diesem Gebiet wird er zu einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
Ewald Mataré
Ended 11 Oct 2026
Ernst Barlach Haus
- Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 präsentiert die Ausstellung ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* Werke von mehr als 40 internationalen Künstler*innen verschiedener Generationen. Das erste Kapitel entschlüsselt (grabähnliche) Landschaften und eine Kultur der Obsoleszenz, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind, oder aber die Frage, wie Bedeutung die latenten Bedeutungen der Bilder insgesamt beeinflusst. Es präsentiert Fotografien, Skulpturen, 16mm Filme und Videos, darunter Henry Fox Talbots The Haystack (1844) mit einer angelehnten Leiter; Henri Becquerels wissenschaftliche Bilder Phosphorescences invisibles und Beta Ray; ein Bild einer Leiter und eines Wachpostens, die durch den Blitz der auf Hiroshima abgeworfenen Atombombe an eine Wand gesprengt wurden und auf dieser ihren Abdruck hinterließen; Hiromi Tsuchidas ARBRE Pin, Camphrier, und Cerisier ; On Kawaras Thanatophanies ; Paul Grahams Corrupted Cherry Blossoms ; Pierre Huyghes Dance for Radium ; Alina Szapocznikows Photosculptures und Tumeurs series ; Santu Mofokengs traumatische oder verseuchte Landschaften, in denen menschliche und geografische Körper gezwungenermaßen eine allmähliche Metamorphose durchlaufen; Jo Ractliffes Terreno Ocupado und As Terras do Fim do Mundo über die Landschaften und Überreste Angolas; Tacita Deans Kodak und The Tail End of Film ; Willie Dohertys Videoinstallation Secretion ; sowie das Lautgedicht The Man who is Afraid of Bombs von Raoul Hausmann. Der Heuhaufen – ein Landschaftsrezitativ – offenbart die Erscheinungsweise von Objekten, deren Schwindel Duchamps Ready-mades vollenden werden, denn zwischen Ready-mades und Fotografie besteht eine sowohl offensichtliche als auch heimliche Verwandtschaft. Das zweite Kapitel der Ausstellung untersucht, wie Künstler*innen wie Marcel Duchamp, Alfred Stieglitz, Richard Hamilton, Marcel Broodthaers, Paul Thek, Dieter Roth, Sherrie Levine, Walid Raad, Jean-Luc Moulène, Emilio Prini, Fischli & Weiss und Seher Shah Fallschatten, optische Geräte, Artefakte und fotografische Aneignung nutzen, um den Zustand von Formen festzuhalten und als Matrix, als konstitutives Vehikel für die Organisation von Ideen, für eine Ökologie der Aufmerksamkeit. Sie teilen Verfahren, welche das Objekt und die Fotografie wieder in das Spiel der Erzählung einführen und die Bilder aus ihrem ursprünglichen bedeutungsgebenden Umfeld emanzipieren, wodurch sie eine Art fotografisches Unbewusstes extrahieren. Das dritte und letzte Kapitel der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung, oder darauf, wie Künstler*innen in ihrer eigenen Praxis konstitutive Gesten, fotografisches oder archäologisches Material und Artefakte untersuchen und übersetzen, die neue Beziehungen zu Erinnerung, Intimität und Archiv herstellen. Indem sie Quellen nachverfolgen, aktivieren und miteinander verflechten, hinterfragen die Künstler*innen den Status des Bildes und »interpretieren neu, was Kunst tut oder was Kunst ausmacht« (Jacques Rancière). Indem sie verkörperte und emotionale Erfahrungen vorschlagen, in denen Ästhetik und Politik untrennbar miteinander verbunden sind, machen ihre Kunstwerke das Zusammenspiel zwischen kolonialer Geschichte und Gegenwart, Arbeit und Traditionen sowie Dokumenten und Vorstellungskraft sichtbar. Sie alle identifizieren Falten im Inhalt von Fotografien: die Details, die etwas über ein Bild verraten und jedes Mal die historischen Sedimente offenlegen. Mit den Künstler*innen Tina Modotti, Bahman Jalali & Rana Javadi, Hannah Darabi, Akram Zaatari, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel, Helen Chadwick, Deana Lawson, Karimah Ashadu, Mario García Torres, Ailbhe Ní Bhriain, Yeh Shih-Chiang, Yeh Wei-Li, Saâdane Afif, Yto Barrada, Flaka Haliti, Taysir Batniji, Laura Henno, und Khadija Saye. Die Hamburger Kunsthalle wird auch mit dem Internationalen Sommerfestival 2026 auf Kampnagel zusammenarbeiten und Nan Goldins ikonische Diashow The Ballad of Sexual Dependency aus der Sammlung des Museums, (die deutsche Premiere von) Monsters of Circumstances des Choreografen Xavier Le Roy sowie eine neu in Auftrag gegebene Performance von Saâdane Afif und Augustin Maurs, King Coal Laments / Musiques pour Tuyauterie präsentieren. Künstler*innenliste: Saâdane Afif, Karimah Ashadu, Yto Barrada, Taysir Batniji, Henri Becquerel, Marcel Broodthaers, Helen Chadwick, Hannah Darabi, Tacita Dean, Willie Doherty, Marcel Duchamp, Peter Fischli David Weiss, Mario García Torres, Nan Goldin, Paul Graham, Flaka Haliti, Richard Hamilton, Raoul Hausmann, Laura Henno, Pierre Huyghe, Bahman Jalali & Rana Javadi, On Kawara, Deana Lawson, Xavier Le Roy, Sherrie Levine, Tina Modotti, Santu Mofokeng, Jean-Luc Moulène, Ailbhe Ní Bhriain, Sigmar Polke, Emilio Prini, Walid Raad, Jo Ractliffe, Man Ray, Dieter Roth, Khadija Saye, Seher Shah, Alfred Stieglitz, Alina Szapocznikow, William Henry Fox Talbot, Paul Thek, Rosemarie Trockel, Hiromi Tsuchida, Yeh Shih-Chiang, Yeh Wei-Li, Akram Zaatari
ABER ICH DIE WELT ICH SEHE DICH* / Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie 2026
Ended 4 Oct 2026
Hamburger Kunsthalle
Two Moons Above the Valley
Ended 26 Sept 2026
Circle Culture Gallery
- Die von Mark Sealy kuratierte Hauptausstellung der 9. Triennale der Photographie Hamburg feiert die kulturelle und künstlerische Vielfalt der Fotografie, ihre heilende und transformative Kraft – und schafft einen offenen, vielstimmigen Raum der Begegnung, der gesellschaftliche Polarisierungen hinterfragt und die Trennung von ‘Wir’ und den/dem ‘Anderen’ überwinden will. Zugleich lässt sie die dem Festival zugrundeliegenden ethischen Prinzipien von ALLIANCE, INFINITY, LOVE – IN THE FACE OF THE OTHER erlebbar werden. Präsentiert werden rund 30 künstlerische Positionen aus Fotografie, Video und Film, die von unterschiedlichsten Orten und kulturellen Erfahrungen erzählen: von Australien und Japan über Libanon und Palästina bis Brasilien und Jamaika, von Südafrika über Brüssel oder London bis Grönland. Die Künstler*innen bilden eine transglobale Gemeinschaft, die neue Formen des Erlebens und des Austauschs erkundet. Ihre Werke spiegeln persönliche Geschichten, emotionale Zustände sowie soziopolitische Verflechtungen wider. Thematisch kreisen sie um Fragen von Identität, Befreiung und Gemeinschaft, von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, von Spiritualität und Schmerz, von Begehren und Intimität – und in allem von der verwandelnden Kraft der Liebe und künstlerischer Kreativität. Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung ALLIANCE, INFINITY, LOVE — IN THE FACE OF THE OTHER« Werke enthält, die Sexualität und Nacktheit zeigen und für Kinder nicht geeignet sind.
Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other
Ended 22 Sept 2026
Deichtorhallen
- Als einer der bedeutendsten deutschen Modefotografen der 1950er bis 1980er Jahre hat F.C. Gundlach die ästhetische Stilisierung des weiblichen Körpers entscheidend geprägt; als privater Sammler galt seine Leidenschaft provokanteren, ab- und tiefgründigeren Formen von Körperlichkeit. Extravaganz und Queerness artikulieren sich darin ebenso wie Verletzlichkeit und Unangepasstheit. Anhand von rund 300 Arbeiten aus der Sammlung F.C. Gundlach erkundet die Ausstellung COCKTAIL PROLONGÉ: F.C. GUNLDACH SPECIAL die vielfältigen Inszenierungsmöglichkeiten von Körperlichkeit – immer daraufhin, wie der Körper dabei als Medium zur Darstellung von Rollen, Fantasien und Wünschen, aber auch kritischen Forderungen inszeniert wird. [PARA_DATE_HINT] Hochaktuell sind die präsentierten Werke, die F.C. Gundlach seit Mitte der 1970er Jahre zusammengetragen hat, nicht nur im Hinblick auf das Sichtbarmachen der Queer Community, sie offenbaren auch einen spannenden und sehr intimen, weil persönlichen Bereich seiner privaten Sammlung: den verletzlichen und den wehrhaften, den gezähmten und den ungezähmten, den geduldigen und den unruhigen Körper, wie er aus unterschiedlichsten Perspektiven und Motivationen ins Bild gesetzt wird. Die Auswahl und Präsentation berühren nicht zuletzt deshalb so nachhaltig, weil sie einen anderen F.C. Gundlach sichtbar machen: nicht den gefeierten Modefotografen, sondern einen Künstlersammler von radikaler Offenheit gegenüber Gegenbildern, Brüchen und wahrhaftigen Träumen – gegenüber all dem, was den Menschen und seinen Körper jenseits gesellschaftlicher Zuschreibungen ausmacht. Die von Dr. Sabine Schnakenberg, Kuratorin der Sammlung F.C. Gundlach, im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg kuratierte Ausstellung versteht sich zugleich als Würdigung der Person F.C. Gundlachs, der nicht nur am 16. Juli 2026 seinen 100. Geburtstag begangen hätte, sondern auch der Initiator der Triennale war. Der Ausstellungstitel ist angelehnt an die Vorliebe des Sammlers, Bekannte und Freund*innen zum Cocktail Prolongé zu bitten, um sich – die Sammlungsstücke gemeinsam betrachtend – über diese auszutauschen, sie in immer neue, unterschiedliche Bezüge akzentuierende Anordnungen zu bringen und so die Fotografie in ihrem unerschöpflichen Potenzial zu feiern. [/PARA_DATE_HINT] Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung Werke enthält, die Sexualität und Nacktheit zeigen und für Kinder nicht geeignet sind.
Cocktail Prolonge
Ended 22 Sept 2026
Deichtorhallen
- group exhibition with Brognon Rollin, Gabriela Löffel, Nik Nowak, Open Group, Christina Koehler aka Tintin Patrone, Aura Satz, Nika Schmitt
état bruit, group exhibition with Brognon Rollin, Gabriela Löffel, Nik Nowak, Open Group, Christina Koehler aka Tintin Patrone, Aura Satz, Nika Schmitt
Ended 20 Sept 2026
CONRADI | HAMBURG
- In Termeh Yaghoubis Malerei geraten Bilder in Bewegung. Überlieferte Zeichen und Motive des iranischen Saqqākhāneh-Stils begegnen einer eigensinnigen Bildsprache zwischen Figuration und Abstraktion. Ornamentale Formen, Tiermotive und populäre Bildsprache werden aufgenommen, adaptiert und miteinander in Verbindung gebracht und schlagen so eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Im Zentrum ihrer Praxis steht der weibliche Körper: Er entzieht sich festgelegten Bildern von Weiblichkeit, erscheint selbstbestimmt, widerständig und stets in Bewegung. Der Situation im Atelier nachempfunden, bringt die Ausstellung Second Skin Termeh Yaghoubis malerische Praxis und ihre aktuelle Auseinandersetzung mit Film und dem bewegten Bild zusammen.
Termeh Yaghoubi Second Skin Ausstellung
Ended 20 Sept 2026
Kunstverein Harburger Bahnhof
- In Termeh Yaghoubis Malerei geraten Bilder in Bewegung. Überlieferte Zeichen und Motive des iranischen Saqqākhāneh-Stils begegnen einer eigensinnigen Bildsprache zwischen Figuration und Abstraktion. Ornamentale Formen, Tiermotive und populäre Bildsprache werden aufgenommen, adaptiert und miteinander in Verbindung gebracht und schlagen so eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Im Zentrum ihrer Praxis steht der weibliche Körper: Er entzieht sich festgelegten Bildern von Weiblichkeit, erscheint selbstbestimmt, widerständig und stets in Bewegung. Der Situation im Atelier nachempfunden, bringt die Ausstellung Second Skin Termeh Yaghoubis malerische Praxis und ihre aktuelle Auseinandersetzung mit Film und dem bewegten Bild zusammen. Video erscheint dabei nicht als Bruch mit der Malerei, sondern als deren Erweiterung: Was auf der Leinwand angelegt ist, gewinnt Zeit und Rhythmus. Die Ausstellung bildet den Abschluss der gemeinsamen Arbeit von Termeh Yaghoubi und dem Kunstverein Harburger Bahnhof im Rahmen des INTRO-Programms der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
Termeh Yaghoubi Second Skin
Ended 20 Sept 2026
KUNSTVEREIN HARBURGER BAHNHOF
Colorful Abstraction
Ended 15 Sept 2026
HIDDE VAN SEGGELEN
- Inspiriert vom außergewöhnlichen Leben und Werk der surrealistischen Fotografin und Schriftstellerin Claude Cahun (1894–1954) untersucht die Ausstellung INNER MORNINGS, OR FORMS OF COUNTERCULTURE, wie zeitgenössische Kunst Geschichten des Widerstands erzählt und Formen kultureller Gegenbewegung sichtbar macht. Gegenkultur wird dabei als eine Praxis verstanden, die dazu anregt, im Hier und Jetzt aktiv zu handeln und unsere Beziehung zur Welt kritisch zu hinterfragen. Die Ausstellung begreift dies als Versuch, heute neu auszuhandeln, was wir für die Zukunft bewahren wollen. Im Zusammenspiel der Sammlungen des FRAC des Pays de la Loire, des Musée d’arts de Nantes und der Sammlung Falckenberg entfaltet sich ein vielschichtiges Bild von Kunst als gesellschaftlicher Gegenkraft. Mit rund 170 fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten von mehr als 80 Künstler*innen zeigt die Ausstellung in vier thematischen Strängen Strategien der Gegenkultur: Sie hinterfragt historische Narrative und schreibt diese aus Perspektiven jenseits des Mainstreams fort, bricht gesellschaftliche Gleichförmigkeiten auf und nutzt Irritation, Provokation sowie das Absurde, um unsere Wahrnehmung herauszufordern. Initiiert vom Centre Claude Cahun verstehen sich die Präsentationen in Hamburg und ab Herbst 2026 in Nantes als Dialog der verschiedenen Sammlungsgeschichten: In Nantes stehen vor allem transkulturelle Positionen im Mittelpunkt, geprägt von den Nachwirkungen kolonialer Geschichte. Die Sammlung Falckenberg hingegen versammelt vor allem US-amerikanische und europäische Werke der späten 1980er- und 1990er-Jahre, die sich mit Humor und subversiver Schärfe gegen autoritäre Strukturen richten. Die Ausstellung wird in Hamburg im Rahmen der 9. Triennale der Photographie gezeigt und ist ab November 2026 zudem als Teil der strategischen Städtepartnerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und Nantes Métropole in Nantes und Carquefou zu sehen. Die Ausstellung wurde initiiert und kuratiert von Emilie Houssa (Direktorin Centre Claude Cahun) in Zusammenarbeit mit Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg) und Goesta Diercks (Ausstellungsmanager Sammlung Falckenberg). Gefördert durch das Büro für Bildende Kunst des Institut français Deutschland und des französischen Ministeriums für Kultur.
Inner Mornings Or Forms of Counterculture
Ended 13 Sept 2026
Deichtorhallen
Barlach im Dialog: Künstlerische Positionen heute
Ended 21 Aug 2026
Ernst Barlach Haus
Urban Geometry
Ended 20 Aug 2026
HIDDE VAN SEGGELEN
- F.C. Gundlach wurde mit seinen Modefotografien berühmt und durch seine vielfältigen Allianzen zu einer Schlüsselfigur der Fotogeschichte. Zum 100. Geburtstag zeigt das Bucerius Kunst Forum seine ikonischen Fotografien, aber auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen sowie noch nie gezeigte Farbabzüge.
F.C. Gundlach: You'll never watch alone
Ended 16 Aug 2026
Bucerius Kunst Forum
- Sfeir-Semler Gallery is delighted to present Alia Farid’s first solo exhibition in our Hamburg spaces. Alia Farid (b.1985) lives and works in Kuwait and Puerto Rico. Her work, mostly moving image and sculpture, is interested in the ways modernity reconfigures collectivity and ritual. Farid's work follows multiple strands of investigation, including research on the impact of oil extraction on the communities and environment along the eastern Arabian coast. As part of this body of work, she has produced the film series Chibayish as well as a series of oversized water receptacles made of fiberglass reinforced polyester resin, a byproduct material derived from oil refinement. Expanding this inquiry further, Farid has created public art installations inspired by blue faience and protective amulets, reproducing ancient forms at monumental scale and in resin. She has also installed Palm Orchard, a grove of artificial palm trees on the terrace of the Whitney Museum of American Art for her participation at the Whitney Biennial 2022: Quiet As It’s Kept. In Hamburg, Farid presents her largest exhibition to date of Elsewhere, an ongoing research project that maps Arab and South Asian migrations to Latin America and the Caribbean. The installation is accompanied by a new video work that features archive material from the original investigation.
Alia Farid Elsewhere in Puerto Rico, República Dominicana & Cuba
Ended 15 Aug 2026
SFEIR-SEMLER GALLERY | HAMBURG
Ernst Barlach. Skulptur und Graphik
Ended 14 Aug 2026
Ernst Barlach Haus
- Fifty years after the drawings were first made, Sfeir-Semler and the Aref el Rayess Foundation are launching a limited-edition series of 50 complete sets of prints. Concurrently with this launch, the gallery presents an exhibition of works on paper by the artist that underscores his versatility and his distinctive, chameleonic ability to shift from one mode of expression to another within the same period. Beginning in 1958, the exhibition brings together a series of gouaches on paper depicting fighters involved in the guerrilla warfare that erupted in the mountains that year. Works from the 1960s present the artist’s “Italian phase,” including experiments in mixed media. The early 1970s are marked by Rayess’s encounter with Hassan Fathy. Fascinated by the Egyptian architect’s work and the New Gourna Village project, Rayess produced a series of pastels on paper entitled Hommage aux bâtisseurs islamiques ( Tribute to Islamic Builders ) presented here. From this point onward, fantastic architecture frequently entered his paintings and drawings.
Aref El Rayess J'aime les fleurs comme les étoiles
Ended 14 Aug 2026
SFEIR-SEMLER GALLERY | HAMBURG
The Art of Nature
Ended 30 Jul 2026
HIDDE VAN SEGGELEN
Bridget Riley: Works from the 1960s and 1970s
Ended 10 Jul 2026
Hamburger Kunsthalle
- Ich freue mich, Sie/Dich zur Eröffnung einer neuen Ausstellung mit Arbeiten von Stephan Balkenhol einladen zu können.
Stephan Balkenhol - Kanonenfrau
Ended 27 Jun 2026
HOLGER PRIESS GALERIE