Art Exhibitions

by Art Now Database

Modern & Contemporary Art Exhibitions in Karlsruhe

Discover contemporary and modern art exhibitions in Karlsruhe. Our exhibition guide helps you explore museums, galleries, and artist-run spaces showcasing modern and contemporary art. Whether you're an art enthusiast or a curious visitor, stay informed about what's happening in the art scene in Karlsruhe.

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On now in Karlsruhe

  • gute aussichten – analog*digital*synthetisch

    Until 25 Oct 2026

    gute aussichten – analog*digital*synthetisch at Städtische Galerie, Karlsruhe

    Städtische Galerie

    Gallery / art space

  • Lin May Saeed - Séance

    Until 31 Oct 2026

    Lin May Saeed - Séance at Meyer Riegger, Karlsruhe

    Meyer Riegger

    Gallery / art space

  • Die Ausstellung Cosmological Critique widmet sich dem komplexen Werk von Catherine Christer Hennix (1948, Stockholm – 2023, Istanbul), die in ihrer Praxis über fünf Jahrzehnte Musik, Mathematik, Sprache und Spiritualität zu einem einzigartigen Denkraum verdichtete. Hennix verstand ihre Arbeiten als "semiotische Objekte" – Zeichen, Diagramme, Texte sowie Klang- und Lichtkompositionen –, durch die sie Wahrnehmung und bedeutungsbildende Prozesse zu erforschen und transformieren suchte. Ausgehend von den experimentellen Musikszenen Stockholms und New Yorks entwickelte Hennix ab den späten 1960er Jahren einen Ansatz, der sich zwischen minimalistischer Komposition, mathematischer Forschung und metaphysischer Spekulation bewegt. Prägend für ihre Entwicklung waren Begegnungen mit La Monte Young, Marian Zazeela und Pandit Pran Nath, deren Ideen ihr Verständnis von Zeit, Klang und Kontinuität nachhaltig beeinflussten. Parallel dazu beschäftigte sie sich intensiv mit den philosophischen, logischen und linguistischen Grundlagen der Mathematik und war u. a. Gastprofessorin am ersten Labor für künstliche Intelligenz am MIT. Cosmological Critique ist die bislang umfangreichste Präsentation der Künstlerin spannt einen Bogen von frühen grafischen Notationen über immersive Installationen bis hin zu Poesie, Malerei und Skulptur sowie zu Fragen transfeministischer Ästhetik und Politik. Wiederkehrende Ansätze aus Mathematik oder Psychoanalyse fungieren hier weniger als Referenzen, sondern strukturieren die Werke selbst. Diese lassen sich als Manifestationen eines radikalen konzeptuellen und kritischen Projekts lesen, in dem poetische, mathematische, musikalische und künstlerische Erkenntnisformen untrennbar miteinander verwoben sind und sich westliche Denkkategorien und mediale Ordnungen in kosmischer Perspektive auflösen. Kuratiert von Anja Casser, Lawrence Kumpf und Moritz Nebenführ Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Malmö Konsthall, The Etymon Foundation (New York) und Empty Gallery (Hongkong) sowie Marcus Pal als künstlerischem Berater. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit besonderem Dank an das Badische Staatstheater Karlsruhe, Florian Hecker, Amedeo Maria Schwaller und Will Tew.

    Presse

    Until 15 Nov 2026

    Presse at Badischer Kunstverein, Karlsruhe

    Badischer Kunstverein

    Museum / institution

  • Können Autos Architektur sein? Für den österreichischen Architekten, Künstler und Theoretiker Hans Hollein lautete die Antwort: ja. Unter dem Leitgedanken „Alles ist Architektur“ entwarf er 1960 die Installation Car Building, in der er klassische Baumaterialien durch Automobile ersetzt. Die Installation besteht aus fünf unterschiedlich farbigen VW-Käfern, die übereinander gestapelt und um verschiedene Achsen gedreht sind. Im Inneren sorgen Metallstützen für die Stabilität der Fahrzeuge und halten sie in ihren ungewöhnlichen Positionen, die scheinbar den Gesetzen der Schwerkraft widersprechen. Nach einer Skizze Holleins aus dem Jahr 1960 wurde Car Building erstmals 2011 für die Ausstellung 'Car Culture. Medien der Mobilität' im ZKM | Karlsruhe realisiert. Während der Ausstellung war die Installation bis Anfang 2012 vor dem ZKM-Kubus zu sehen. Anlässlich des 300. Stadtgeburtstags von Karlsruhe wurde sie 2015 am K-Punkt des Badischen Staatstheaters erneut aufgebaut. Nun kehrt Car Building ans ZKM zurück. Die Installation ist auf der Wiese an der Nordseite des Hallenbaus zu sehen und wird dort zunächst für ein Jahr präsentiert.

    MOBILITÄT — ARCHITEKTUR — PERSPEKTIVEN Hans Hollein. Car Building

    Until 27 Jun 2027

    MOBILITÄT — ARCHITEKTUR — PERSPEKTIVEN Hans Hollein. Car Building at Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM, Karlsruhe

    Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM

    Museum / institution

  • Marcel Duchamp: A Parisian Collection

    Until 5 Nov 2026

    Marcel Duchamp: A Parisian Collection at Meyer Riegger, Karlsruhe

    Meyer Riegger

    Gallery / art space

  • William Forsythes »Choreographic Instructions« sind Anweisungen für Bewegungsabläufe, deren Ausführbarkeit von vergleichsweise leicht bis nahezu unmöglich reicht. Im öffentlichen Raum werden Passant:innen dazu eingeladen, sich in der Auseinandersetzung mit den Anweisungen – ganz gleich, wie ungewöhnlich oder beschwerlich diese auch sind – auf einen Akt der Selbstbefragung oder Selbstbetrachtung einzulassen. Basierend auf dem Vokabular des klassischen Balletts hat William Forsythe, einer der weltweit führenden Choreografen unserer Zeit, seit den 1970er-Jahren eine einzigartige Bewegungssprache entwickelt. Choreografie ist für Forsythe eine Form des Denkens – ein kreativer Prozess, der sich nicht auf die Ausführung einer festgelegten Anweisung beschränkt, sondern Raum, Körper und Zeit in Beziehung setzt. Seine konzeptuelle Herangehensweise an Tanz und sein tiefgehendes Interesse an den Grundprinzipien der Choreografie haben Forsythe in den letzten Jahren dazu geführt, auch jenseits der Bühne ein breites Spektrum an Projekten in den Bereichen Installation, Film und digitalen Medien umzusetzen. Seit August 2025 werden auf dem Vorplatz und im Außenbereich des ZKM abwechselnd verschiedene Textarbeiten aus der Werkserie »Choreographic Instructions« von William Forsythe präsentiert, darunter »Backwards« (2018), »Himmel & Hölle (2019)«, »Untitled Instructional Series« (2020) und seit Kurzem »Uplifting Instruction« (2026). Die appbasierte Augmented Reality (AR)-Installation, die während der Eröffnung der Biennale in Venedig im April 2026 vorgestellt wurde, zeigt vier Flugzeuge am Himmel über dem ZKM, die jeweils ein schwarzes Banner hinter sich herziehen. Gemeinsam bilden die Banner eine Handlungsanweisung. Um diese vollständig lesen zu können, muss man sich bewegen und den Flugzeugen mit dem Bildschirm des Smartphones folgen. Bis Ende Juni 2026 war im Rahmen von »Choreographic Instructions« zudem die Arbeit »Turning your eyes [Drehe deine Augen]« (2019) auf der Stele an der Nordseite des Gebäudes des ZKM zu sehen.

    CHOREOGRAPHIE — GESELLSCHAFT — SELBSTBETRACHTUNG William Forsythe. Choreographic Instructions

    Until 8 Aug 2027

    CHOREOGRAPHIE — GESELLSCHAFT — SELBSTBETRACHTUNG William Forsythe. Choreographic Instructions at Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM, Karlsruhe

    Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM

    Museum / institution

  • Horst Antes - Keine Paare, keine Gruppen

    Until 13 Nov 2026

    Horst Antes - Keine Paare, keine Gruppen at Meyer Riegger, Karlsruhe

    Meyer Riegger

    Gallery / art space

Coming soon in Karlsruhe

  • Die Geschichte der Videokunst wurde bislang in zahlreichen Publikationen und Ausstellungen behandelt. Es ist jedoch bemerkenswert, dass sich der wissenschaftliche Diskurs dabei vornehmlich auf den nordamerikanischen Kontinent und die dortige künstlerische Produktion konzentriert. Die Entwicklungen der Videokunst innerhalb Europas bilden hingegen ein verwobenes und teilweise undurchsichtiges Netz aus vielen vereinzelten, fragmentarischen und gleichzeitig bruchstückhaften Erzählungen. Nur wenige bedeutende europäische Videokunstpionier:innen haben internationale Bekanntheit erlangt. Bis heute gibt es somit keine europaweite Geschichte der Videokunst. Genau hier setzt die Ausstellung Hidden on Tape. Frühe Videokunst in Europa an. Die Ausstellung gibt anhand einer Auswahl von Arbeiten aus mehr als 26 europäischen Ländern – wobei Europa als eine geografische, kulturelle und soziopolitische Zuordnung verstanden wird –, einen Überblick über die Entwicklungen der Videokunst und ihre unterschiedlichen Ausformungen in Europa – ausgehend vom Ende der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Sie bringt so nicht nur bisher (auf Videotapes) "verborgene" Werke ans Licht, sondern hebt auch den Einfluss der sich ständig wandelnden kulturellen Kontexte sowie der unterschiedlichen zeitlichen Verfügbarkeit technischer Ausrüstung und die Bedeutung grenzübergreifender Netzwerke auf die künstlerische Produktion hervor. Die Videokunst in Europa ist von Pluralität und Heterogenität durchzogen. Und doch lohnt eine transnationale Perspektive, v.a. in Zeiten, in denen nationalistische Strömungen an Auftrieb gewinnen, um trotz aller Unterschiede Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen und neue Erzählungen fernab des Bekannten zu finden.

    VIDEO — PIONIERE — EUROPA Hidden on Tape. Frühe Videokunst in Europa

    28 Nov 2026 – 30 May 2027

    VIDEO — PIONIERE — EUROPA Hidden on Tape. Frühe Videokunst in Europa at Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM, Karlsruhe

    Zentrum für Kunst und Medientechnologie – ZKM

    Museum / institution

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