Art Exhibitions

by Art Now Database

Modern & Contemporary Art Exhibitions in Wuppertal

Discover contemporary and modern art exhibitions in Wuppertal. Our exhibition guide helps you explore museums, galleries, and artist-run spaces showcasing modern and contemporary art. Whether you're an art enthusiast or a curious visitor, stay informed about what's happening in the art scene in Wuppertal.

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On now in Wuppertal

  • Mit New Works präsentiert Tony Cragg eine Auswahl aktueller Skulpturen aus Holz und Stein und gibt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen seines bildhauerischen Schaffens. Craggs Skulpturen entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit Form, Material und den Kräften, die unsere Welt bestimmen. Organisch anmutende Strukturen erinnern an Wasserbewegungen, Pflanzenformen oder zelluläre Prozesse und verändern ihre Wirkung mit jedem Perspektivwechsel. Statt Gegenstände abzubilden, macht Cragg die verborgenen Ordnungen der Materie sichtbar und untersucht das Verhältnis von Mikro- und Makrostrukturen, Oberfläche und innerem Aufbau. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Material, Bewegung und Wahrnehmung miteinander in Beziehung treten. New Works eröffnet einen faszinierenden Blick auf Tony Craggs unverwechselbare Formensprache, die zu den bedeutendsten Positionen der zeitgenössischen Skulptur zählt.

    Tony Cragg New Works

    Until 3 Jan 2027

    Tony Cragg New Works at Sculpture Park Waldfrieden, Wuppertal

    Sculpture Park Waldfrieden

    Museum / institution

  • Von Anfang bis Zukunft Bis 2027 Was macht ein Museum aus, und wie sollte es in Zukunft sein? Welche Aufgaben hat ein Museum, und welche Wünsche haben wir an das Museum als Institution und an das Von der Heydt-Museum im Speziellen? Die Ausstellung "Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft" ermöglicht einerseits ungewohnte und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet andererseits den Blick in die Zukunft. Neben den klassischen Aufgaben Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln prägt die Beschäftigung mit aktuellen Themen wie Diversität, Digitalisierung, Dekolonialisierung und Teilhabe zunehmend die Rolle von Museen. "Museum A bis Z" führt von Anfang bis Zukunft: von der Gründungsphase des Museums über Themen wie lokales und globales Sammeln, koloniale Kontexte, Provenienzforschung und Restitutionen bis hin zu möglichen Perspektiven für die weitere Entwicklung. Die Präsentation ergänzt damit die neu konzipierte Dauerausstellung "Zeiten und Räume. Klassiker der Sammlung" und macht erstmals beispielhaft die überraschende Vielfalt der historisch gewachsenen Bestände des Von der Heydt-Museums sichtbar, einschließlich kaum bekannter Bereiche wie dem Kunstgewerbe und den außereuropäischen Objekten. Gezeigt werden beispielsweise Textilien aus dem heutigen Indonesien und außereuropäische Plastiken, denen Wuppertaler Ansichten u. a. von Adolf Erbslöh, Carl Grossberg, Erich Heckel, Oskar Schlemmer oder Marie Luise Oertel gegenübergestellt werden. Die Objektvielfalt wird über eine Ordnungsstruktur vermittelt, die außerhalb rein inhaltlicher Kategorien steht: So zeigen etwa Gemälde von Ottilie W. Roederstein, Emmy Klinker oder Paula Modersohn-Becker die Gattungsvielfalt der Malerei, während kunsthandwerkliche Objekte die Vielfalt von Material und Technik erlebbar machen. Die Provenienzforschung bildet einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Ausstellung: Ihre Bedeutung wird mit dem Fokus auf das Gemälde "Bildnis Felix Benjamin" von Max Liebermann erläutert, das 2023 an die Erben des von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Felix Benjamin restituiert und anschließend zurückerworben wurde. Ein zentraler Punkt der Ausstellung ist die barriereärmere Vermittlung sowohl im Museum als auch im digitalen Raum: Erstmals wird ein Tastmodell von Max Pechsteins Gemälde "Der Sohn des Künstlers auf dem Sofa" für blinde und sehbehinderte Menschen den Weg zur Kunst erleichtern und durch ein eigens entwickeltes Führungsprogramm ergänzt. Begleitet wird "Museum A bis Z" von einem vielfältigen Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden 125. Geburtstags des Von der Heydt-Museums im Jahr 2027 lädt die Ausstellung dazu ein, über dessen heutige und zukünftige Aufgaben ins Gespräch zu kommen und Wünsche zu formulieren.

    Museum A bis Z / Von Anfang bis Zukunft

    Until 10 Jan 2027

    Museum A bis Z / Von Anfang bis Zukunft at Von der Heydt-Museum, Wuppertal

    Von der Heydt-Museum

    Museum / institution

  • Willi Baumeister, Oskar Schlemmer und der Architekt und Künstler Franz Krause arbeiteten zwischen 1937 und 1944 für die Wuppertaler Lackfabrik Dr. Kurt Herberts & Co. an Untersuchungen zur Maltechnik. Sie hatten früh im Nationalsozialismus ihre Professuren verloren und erhielten Berufs- und Ausstellungsverbot. Im sogenannten "Wuppertaler Arbeitskreis" erprobten die Künstler die Möglichkeiten der Oberflächengestaltung von Lacken und fertigten dabei hunderte von Versuchstafeln an, von denen nicht alle erhalten geblieben sind. Rund 160 dieser Tafeln stehen nun im Mittelpunkt der Ausstellung "Farbe! Farbe!" (12.09.2026–03.01.2027) im Skulpturenpark Waldfrieden. Auf dem Gelände der ehemaligen Villa des Lackfabrikanten Kurt Herberts finden die Werke damit zurück in jenes Wuppertaler Umfeld, in dem sie zwischen Kunst, Forschung und Experiment entstanden. Die hier ausgestellten Tafeln zeigen Bearbeitungen wie Tropfen, Fließen, Gestaltung mit Fingern oder Instrumenten oder anderen Stoffen wie Sand. Die Lackexperimente stehen an der Grenze zwischen Materialerprobung und Kunst und gelten inzwischen als beinahe vergessene Vorläufer des Informel.

    Farbe, Farbe! Willi Baumeister, Franz Krause, Oskar Schlemmer

    Until 3 Jan 2027

    Farbe, Farbe! Willi Baumeister, Franz Krause, Oskar Schlemmer at Sculpture Park Waldfrieden, Wuppertal

    Sculpture Park Waldfrieden

    Museum / institution

Coming soon in Wuppertal

  • Die einzigartige Sammlung des Von der Heydt-Museums mit ihren ausgeprägten Schwerpunkten im 19. Jahrhundert und in der Klassischen Moderne wird nach vielen Jahren erstmals wieder in einer dauerhaften Ausstellung und in neuer Gestalt präsentiert. Die neu konzipierte Sammlungspräsentation vereint ausgewählte Gemälde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre – viele davon ausgesprochene Lieblinge des Publikums. Besonders ist dabei die Gruppierung der Werke: Unter dem Titel "Zeiten und Räume" sind diese wie in einer Art visuellem Reiseführer zusammengestellt, der durch die prägenden Räume und Perioden der europäischen Kunstgeschichte der letzten Jahrhunderte führt: etwa in die Niederlande und nach Flandern, in die Kunstmetropolen Paris und Berlin oder in das unscheinbare Örtchen Worpswede, von dem gleichwohl bedeutende Impulse ausgingen. Die Ausstellung wird also weniger eine Chronologie im klassischen Sinne aufbauen, sondern v. a. künstlerische Netzwerke aufzeigen. Zu sehen sind u. a. Werke von Ludwig Richter, Gustave Courbet, Hans von Marées, Paul Gauguin, Claude Monet, Paula Modersohn-Becker, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Hans Arp und Alberto Giacometti. Mit über 2000 Gemälden, 500 Skulpturen, 800 Fotografien und 30000 grafischen Blättern verfügt das Von der Heydt-Museum über eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands. Ihr systematischer Aufbau begann in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts und dauert bis heute an. Mit der Ausstellung "Zeiten und Räume – Klassiker der Sammlung" lädt das Museum ein, seine hochkarätigen und international renommierten Bestände anhand einer präzisen Auswahl neu zu entdecken. Zugleich markiert es auf nachhaltige Weise Wuppertal als einen Kulturort von Rang in Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober 2024 ist Anselm Kiefers Werk "Anselm fuit hic" (2015-2023), das zur neuesten Werkgruppe des Künstlers gehört, Teil dieser Ausstellung. Den spektakulären Neuzugang hat das Von der Heydt-Museum der Renate und Eberhard Robke Stiftung zu verdanken. Es ist damit das erste Werk dieses international bedeutenden deutschen Künstlers in der Sammlung des Von der Heydt-Museums. In der Sammlungspräsentation "Zeiten und Räume" fügt Kiefers Gemälde sich ein zwischen die Landschaftsbilder des 17. und 19. Jahrhunderts, zwischen künstlerische Positionen aus den Niederlanden und aus Deutschland. Einerseits zeigt sich so, in welcher Tradition das monumentale Bild steht und wie es sie fortschreibt. Andererseits bietet es Anlass, eben diese Tradition und die Geschichte bzw. die Geschichten, mit denen es verbunden ist, neu zu betrachten.

    Zeiten und Räume - Klassiker der Sammlung. Ruisdael bis Giacometti

    1 Nov 2026 – 31 Dec 2027

    Zeiten und Räume - Klassiker der Sammlung. Ruisdael bis Giacometti at Von der Heydt-Museum, Wuppertal

    Von der Heydt-Museum

    Museum / institution

Past Exhibitions

Recent past exhibitions
  • Mit "Rebecca Horn. Emotion in Motion" präsentiert der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal ab 14. März 2026 eine umfassende Einzelausstellung der 2024 verstorbenen Künstlerin Rebecca Horn (1944–2024). Die retrospektiv angelegte Schau vereint großformatige Installationen und kinetische Kunstwerke aus vier Jahrzehnten und zeigt in allen Ausstellungshallen sowie in der Villa Waldfrieden das vielseitige, medienübergreifende Schaffen einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Entstanden ist die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit der von Rebecca Horn 2007 in Bad König gegründeten Moontower Foundation, die seit dem Tod der Künstlerin ihren künstlerischen Nachlass verwaltet und betreut. Ihr Stiftungsziel ist, Künstler*innen zu fördern und das Werk Rebecca Horns lebendig zu halten sowie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Rebecca Horn - Emotion in Motion

    Ended 30 Aug 2026

    Sculpture Park Waldfrieden

  • Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstanden ist, widmet sich fast ausschließlich den Themen Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dabei regen die reduzierten Kompositionen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen. Die Ausstellung, die erste Retrospektive seit über 30 Jahren, betrachtet Carl Grossbergs Schaffen umfassend neu und präsentiert eine Reihe von bisher unbekannten Arbeiten. Dabei zeigt sich, wie aktuell Grossbergs Werke sind, in künstlerischer wie in gesellschaftlicher Hinsicht. Insbesondere die vieldeutig lesbaren „Traumbilder“, einzigartig in der Kunst der 1920er und 1930er Jahre, weisen ihn als hoch sensiblen Intellektuellen aus. Grossbergs Kunst beschwört die Magie der Dinge, macht die Komplexität der modernen Welt und ihre inneren Widersprüche sichtbar. Parallelen zu heute ergeben sich aus dem aktuell stattfindenden Strukturwandel mit noch unabsehbaren gesellschaftlichen Folgen, für den überzeugende visuelle Formen gerade ausgehandelt werden. Carl Grossbergs Motivwahl und die Nüchternheit seiner Malerei sind untrennbar verbunden mit der gleichzeitig entstandenen Fotografie. Und sie haben ihrerseits wegweisende Fotograf*innen nachfolgender Generationen inspiriert. Beispielhaft ausgewählte Positionen von August Sander über Bernd und Hilla Becher bis hin zu Thomas Ruff machen das deutlich. Allerdings treffen Grossbergs Bilder heute auf einen fundamental anderen Umgang mit medialen Bildern, die in schneller Folge erzeugt, unablässig in digitale Netzwerke eingespeist und vielfachen Manipulationen unterworfen werden, bis sie nachgerade zu „Traumbildern“ werden können. Das Von der Heydt-Museum realisiert die Ausstellung „Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär“ in Kooperation mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg (MiK). Beide Museen sind eng mit der Biografie des Künstlers verbunden: Er wurde in Elberfeld geboren, das heute zu Wuppertal gehört, und lebte ab 1921 in Sommerhausen, südlich von Würzburg. Dementsprechend ist er in den Sammlungen beider Häuser gut vertreten.

    Carl Grossberg / Sachlich – magisch – visionär

    Ended 30 Aug 2026

    Von der Heydt-Museum