Berlin
Akademie der Künste – Pariser Platz
On now
- Foyerausstellung am Pariser PlatzDescription
Harf Zimmermann: BRAND WAND
Until 31 Oct 2026

Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau
Until 6 Dec 2026

Recent past exhibitions
- Mehr als 50 internationale Künstler*innen verschiedener Disziplinen arbeiten über einen Zeitraum von fünf Wochen in der Akademie der Künste an künstlerischen Projekten, die im Rahmen einer von [LINK text='Arnold Dreyblatt' href='https://adk.de/akademie/mitglieder/arnold-dreyblatt'] entwickelten nicht-linearen Komposition für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Seit den 1990er-Jahren hat Arnold Dreyblatt in verschiedenen performativen Installationsprojekten mit der Festlegung überlappender Zeitverläufe in Partituren gearbeitet, um künstlerische Prozesse sichtbar zu machen. Dabei knüpft er an John Cages Theater Event No. 1 (1952) an, bei dem Künstler*innen innerhalb festgelegter Zeitrahmen simultane Aktionen im Publikum ausführten, ebenso wie an Lawrence Halprins Verwendung der Partitur als Mittel, "Spontaneität und Interaktion" zu fördern, die "nicht auf ein bestimmtes Ergebnis ausgerichtet" sind (siehe The Rsvp Cycles: Creative Processes in the Human Environment, 1970). Berlin-Karussell greift Cages Zirkulationsprozesse auf und entwickelt die Idee einer nicht-zentrierten Komposition weiter. Dreyblatt stellt sich die Akademie der Künste als eine temporäre "working academy" vor, in der mehr als 50 Akademie-Mitglieder und eingeladene Künstler*innen aus allen Disziplinen prozessorientierte Forschung, Diskussion, Performance und Interaktion entfalten. Der offene Projektraum in einer Ausstellungshalle des Akademie-Gebäudes am Hanseatenweg, der speziell für das Projekt vom Kollektiv [LINK text='raumlaborberlin' href='https://raumlabor.net/'] konzipiert wurde, wird zugleich zu einem Ort der Produktion und zu einem Raum, in dem die Grenzen künstlerischer Kategorien überschritten und erweitert werden. Ein Zeitplan zeigt an, wann einzelne Künstler*innen oder Gruppen im Raum aktiv sind. Über den Zeitraum von fünf Wochen hinweg sind Besucher*innen täglich zwischen 14 und 19 Uhr eingeladen, künstlerische Praxis im Prozess zu beobachten und auch daran teilzunehmen. Bei Abendveranstaltungen präsentieren die beteiligten Künstler*innen und Kollektive sowohl die im Raum entwickelten Ereignisse als auch weitere Arbeiten. Interdisziplinarität sowie zeit- und prozessbasierte Kunstformen, die innerhalb dieses offenen Arbeitsprozesses erfahrbar werden, bilden den Kern des Projekts.Description
Berlin-Karussell Die Akademie als lebendige künstlerische Praxis
Ended 7 Jul 2026
- Der Höhepunkt unseres diesjährigen Programms steht im Juni an: Die Akademie der Künste bespielt zwei Wochen lang mit einer Pop-Up-Galerie das Schloss Bellevue. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellt seinen bereits zur Sanierung leergeräumten Amtssitz den Künsten zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.Description
FREIRAUM KUNST Akademie der Künste goes Bellevue
Ended 28 Jun 2026
- Der Musik-Parcours führt fünf Kilometer entlang der Spree durch verschiedene urbane Zonen des Bezirks Charlottenburg. Er passiert Wohngebiete, Parkanlagen, Kleingärten, Industrie und die Schleuse. Elf internationale Komponist*innen wurden eingeladen, neue Werke für besondere Orte an Berlins größter Wasserader zu komponieren – als Resonanz auf den jeweiligen geografischen Ort und das urbane Umfeld sowie in Resonanz auf lokales und globales Wasser- und Multispecies-Wissen. Die "Spreeklänge" lassen immersive Klangräume entstehen und greifen zugleich kritische Reflexionen auf wie Fragen nach der spirituellen Bedeutung von Wasser in indigenen Gemeinschaften und den Rechten und der Würde von Flüssen und nicht-menschlichen Lebewesen. Gespannt wird der akustische Raum von philippinischen Tropfsteinhöhlen über nur taktil zu erfassende Wasserklänge zu der Begegnung mit vielfältigen Fledermaus-Arten an der Faulen Spree. Es werden Utopien mit Sänger*innen auf Ruderbooten inszeniert, Feldnamen rezitiert oder ein Klangwald von Schüler*innen bespielt. Die Aufführungen ereignen sich rund um den Fluss: am Uferweg, auf Booten auf dem Wasser oder auch auf der anderen Flussseite, unter Brücken oder auf offenen Flächen. Die einzelnen Kompositionen beziehen sich auf den jeweiligen Ort, verändern ihn und damit seine Wahrnehmung. Sie sind Interventionen in die alltägliche, normale Nutzung des öffentlichen Raums. Jedes Werk hat sein spezifisches Format. Aus kleinen Konzerten, musiktheatralen Interventionen und Installationen, auch unter Einbeziehung von Communities und Schüler*innengruppen, bildet sich ein vielgestaltiges zeitgenössisches Klangpanorama für ein mobiles Publikum, das sich individuell mit offenen Sinnen von Situation zu Situation bewegen und den Klängen, dem Fluss und den Lebewesen zuhören kann.Description
spreeklänge Musik-Parcours zum und am Wasser
Ended 27 Jun 2026
- Vortrag Musik Performance Präsentation Öffentliches Programm mit Vorträgen, Performances, DJ-Sets und einem Tag des Offenen Ateliers Standort: E-WERK Luckenwalde Datum: 6.6.2026 Uhrzeit: 12–22 Uhr Kooperation(en): E-WERK Luckenwalde, E.ON Foundation Sprachen: Englisch Something Fantastic: Oase Orion, ein Workshop zur Umwandlung eines ehemaligen Güllesilos aus der industriellen Schweinehaltung in eine Oase, in Zusammenarbeit mit dem Atelier Fanelsa und Ludivine Gragy, 2021 Am 6.6. findet im E-WERK Luckenwalde ein öffentliches Programm mit Vorträgen, Performances und DJ-Sets statt. Beim Tag des Offenen Ateliers öffnen die Artists in Residence und fest ansässigen Künstler*innen ihre Ateliers, um Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten zu gewähren. Mensch-Maschine ist ein Kooperationsprogramm der JUNGEN AKADEMIE, der E.ON Foundation und des Zentrums für Zeitgenössische Kunst Schloss Ujazdowski in Warschau.Description
Mensch-Maschine Sommerschule 2026 - Oasen
Ended 7 Jun 2026
- Preisverleihung mit den Preisträgerinnen Sonja M. Schultz und Daniela Catrileo, sowie den Juror*innen Alexander Graeff und Andrea Garcés Den mit je 12.500 Euro dotierten Anna Seghers-Preis 2026 erhalten Sonja M. Schultz und Daniela Catrileo. Der Preis geht jeweils an eine Autorin oder einen Autor aus dem deutschen Sprachraum sowie Lateinamerika, dem Kulturraum von Anna Seghers’ Exil. Die Geehrten sollen wie einst Anna Seghers den Wunsch haben, mit den Mitteln der Kunst zu einer gerechteren, menschlicheren Gesellschaft beizutragen. Für die Auswahl der beiden Preisträger*innen waren diesmal Alexander Graeff und Andrea Garcès zuständig.Description
Anna Seghers Preis 2026
Ended 6 Jun 2026
- In der Ausstellung "Vessel & Voyager" der JUNGEN AKADEMIE, des internationalen und interdisziplinären Stipendienprogramms der Akademie der Künste, präsentieren 25 Künstler*innen im Akademie-Gebäude am Hanseatenweg neue Arbeiten, die sie im Rahmen ihrer Residenzen entwickelt haben. Sie erkunden Spielräume für künstlerisches Schaffen und Handeln in Zeiten vielfältiger und eskalierender Krisen und setzen sich mit den Themen Verlust und Erinnerung, Körper und Heilung, Schutz und Gemeinschaft auseinander. In der Ausstellung sind Fotografien, Drucke, Collagen, Videoarbeiten, Raum- und Klanginstallationen, Skulpturen, Zeichnungen und Assemblagen zu sehen.Description
Vessel & Voyager Führung in Deutscher Gebärdensprache
Ended 10 May 2026
- Im Schaudepot lassen sich ganz unterschiedliche baukünstlerische Entwürfe und Visionen entdecken: vom Unterrichtszwecken dienenden Nachbau des römischen Septimius-Severus-Bogens aus dem Jahr 1786 über das farbenfrohe Glasbauspiel Dandanah, das Bruno Taut um 1920 als Reformspielzeug entwarf, bis hin zu städtebaulichen Modellen von Berlin aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Architekturzeichnungen, Fotos und Pläne erweitern die Geschichten hinter den Modellen und ergänzen sie um zahlreiche Details.Description
schau depot architektur modelle
Ended 30 Apr 2026
- Die Schriftstellerin Cécile Wajsbrot spricht mit der Filmemacherin Hito Steyerl über ihr soeben erschienenes Buch Offener Himmel. Zu dem Roman über einen Flugzeugabsturz hat sie Steyerls Videoarbeit In Free Fall inspiriert. "After the Crash" heißt der erste Teil von Hito Steyerls Videoarbeit In Free Fall. Dies hätte ebenso gut der Titel zu Cécile Wajsbrots jüngstem Roman werden können. In ihrem Buch Offener Himmel schreibt sie über ein Ereignis, dem sie über 60 Jahre später sein Geheimnis zu entlocken und somit ein Verschwinden zu erklären sucht. Die Videoarbeit von Hito Steyerl inspirierte Cécile Wajsbrot dazu, die Geschichte eines vermeintlichen Unfalls aufzuarbeiten, zu hinterfragen, was geschah, als 1961 ein Flugzeug der Air France über der algerischen Wüste abstürzte und offensichtlich ihre Patentante, eine Stewardess, dabei ums Leben kam. Anlässlich der Buchpremiere wird auch Hito Steyerls Film In Free Fall gezeigt. In ihrem Gespräch gehen Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl u. a. der Frage nach der Faszination des Menschen für das Fliegen, aber auch für das Fallen, den Absturz nach.Description
After the Crash. Cécile Wajsbrot und Hito Steyerl
Ended 16 Apr 2026
- Der Dorotheenstädtische Friedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Berlins – auch, weil sich Brechts letzte Ruhestätte dort befindet. Doch ruhen dort auch viele seiner Mitstreiter*innen; viele, die er prägte, förderte und inspirierte oder die ihm unterstützend zur Seite standen. Würde man Fäden ziehen zwischen den Gräbern, entstünde ein dicht verwobenes Netz. Die Führung will diesen Linien, Bezügen und Einflüssen nachspüren. Mit dem Begräbnis Johann Gottlieb Fichtes vor ca. 200 Jahren erstmals in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, wird der Friedhof in der Folgezeit durch die Bestattung Karl Friedrich Schinkels, später mit der Beerdigung Bertolt Brechts, für Persönlichkeiten aus dem Geistesleben zum attraktiven Ruheort. In Kooperation mit dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte bietet das Brecht-Weigel-Museum jeden zweiten Mittwoch um 14 Uhr thematische Friedhofsführungen an. Treffpunkt ist der Innenhof des Brecht-Hauses.Description
Brecht und seine Leute Führung
Ended 8 Apr 2026
- Eine Tanz-Collage von John Neumeier, die mit Musik, Texten und Liedern Aspekte des deutschen Ausdruckstanzes erkundet und der Opfer der NS-Herrschaft gedenkt.Description
Die Unsichtbaren
Ended 5 Mar 2026
- Ein Abend für Heiner Müller, an dem seine Aufzeichnungen aus dem Kriegswinter 1945 erstmals präsentiert werden und Weggefährt*innen und Experten über die anhaltende Bedeutung seines Werkes diskutieren. Mit Achim Engelberg, Mark Lammert, Katja Lange-Müller, Kristin Schulz, Simon Strauß, Matthias Weichelt, Martin Wuttke Begrüßung: Manos Tsangaris Standorte: Pariser Platz, Klubraum, Pariser Platz, Plenarsaal Aufzug Bedingt rollstuhlgerecht Datum: 25.2.2026 Uhrzeit: 19 Uhr Preis: 7,50 EUR ( Ermäßigt: 5 EUR) Sprachen: Deutsch Ab 17 Uhr Gemeinsamer Austausch mit Expert*innen im Café Müller (Klubraum) Eintritt frei Anmeldung unter cafe-mueller@adk.de Wegen eines technischen Fehlers hat die Adresse cafe-mueller@adk.de bis zum 4. Februar nicht richtig funktioniert, sollten Sie sich angemeldet und keine Antwort erhalten haben, schreiben Sie uns bitte noch einmal. Vielen Dank! 19 Uhr Lesung und Gespräch im Plenarsaal € 7,50/5 Die Veranstaltung ist stark nachgefragt: Ggf. Restkarten an der Abendkasse Heiner Müller © gezett Für Heiner Müller war die Vergangenheit nicht nur nicht vergangen, sie war auch der Speicher, aus dem sich Erkenntnisse über das Kommende gewinnen ließen: „Man muß die Toten ausgraben, wieder und wieder, denn nur aus ihnen kann man Zukunft beziehen.“ Diese „Virulenz der Gespenster“ (Durs Grünbein) schlägt sich in Müllers Werk in der Anwesenheit der Toten nieder, in den Grabungen im Material der Geschichte, aus der sie als lebendige Wiedergänger auftauchen. Die zerfallenden Imperien von gestern bieten die Variationsmuster für die politischen Entwicklungen von morgen. Als Dramatiker und Dichter ohne Hoffnung, aber auch ohne Verzweiflung hat Heiner Müller die Widersprüche seiner Zeit aufgenommen und in bleibende Bilder überführt. Die selbst erlittene Erfahrung des Fremden ist für sein Werk zentral, Vertreibung und Exil bilden Hauptlinien in seinen Theaterstücken, Gedichten, Essays. „Lange war er fast der einzige, der in seinem Werk nahezu alle Fluchterfahrungen des 20. Jahrhunderts thematisierte.“ (Achim Engelberg) Ein Aufbruch aus Trümmern, für den auch sein am 1. Januar 1945 begonnenes Notizbuch steht, aus dem in SINN UND FORM 1/2026 erstmals ein Auszug präsentiert und in der Akademie der Künste von Martin Wuttke gelesen wird. Wie Heiner Müller, der immer als Geschichtsschreiber, nie als Prophet auftrat, zu einem globalen Klassiker werden konnte, warum uns ein öffentlicher Intellektueller wie er heute fehlt, welche seiner Einschätzungen über das sich wieder vereinigende Deutschland zutrafen, was die Fragmente und Bruchstücke dieses Schreibens zu einem Gesamtbild werden läßt, darüber sprechen an diesem Abend Achim Engelberg, Katja Lange-Müller, Mark Lammert, Kristin Schulz und Simon Strauß. Im „Café Müller“ im Klubraum gibt es ab 17 Uhr die Gelegenheit, an einzelnen Tischen mit Katja Lange-Müller, Simon Strauß, Mark Lammert, Achim Engelberg und Kristin Schulz über folgende Themen zu sprechen: Heiner Müllers Biografie Krieg ohne Schlacht, Heiner Müllers Verhältnis zur Geschichte, Heiner Müllers letztes Stück Germania III und Heiner Müllers Archive. (Anmeldung: cafe-mueller@adk.de ). Ab 19 Uhr werden bei Lesung und Gespräch im Plenarsaal das Notizbuch 1945 vorgestellt (Lesung Martin Wuttke) und die Facetten seines Werkes diskutiert. Es begrüßt der Präsident der Akademie der Künste, Manos Tsangaris.Description
Heiner Müllers Gespenster
Ended 25 Feb 2026
- Die erhaltenen Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein stellen einzigartige Zeugnisse der jungen Opposition in der Ostberliner Malerei dar. Unbefangene Szenerien bevölkern die Wände des Kellers – hier tobte sich aus, was in Ausstellungen so nicht hätte gezeigt werden können. Der von außen empfundene Druck und die innere Verarbeitung der Nachkriegszeit ließ die Künstler zusammenrücken und in ihren "schwarzen" Bildern aufeinander reagieren. Wie im Brennglas spiegeln sie die künstlerische und politische Diskussionen in Ost und West: Wie kommt es, dass nach 1989 mit ähnlichen Argumenten kritisiert worden ist wie damals? Sind "abstrakt" und "figurativ" ideologische Begriffe des 20. Jahrhunderts? Die Medienstation bringt Interviews mit Zeitzeugen, u. a. Fritz Cremer, Paul Dessau, Helene Weigel, Arnold Zweig, als Tondokumente einer Kampagne gegen die Akademie, zu Gehör. Eine Publikation in Deutsch und Englisch gibt Einblicke in die damaligen Auseinandersetzungen. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.Description
Bilderkeller-Führung
Ended 18 Feb 2026