Art Exhibitions

by Art Now Database

Berlin

Bröhan Museum

On now

  • Leuchtende Farben, geometrische Muster und avantgardistische Formen: Die Sammlung des Bröhan Museums umfasst mehr als 350 Tortenplatten. Fast alle stammen aus der Zeit der Weimarer Republik und verbinden Einflüsse von Art Déco, Bauhaus, Kubismus und Konstruktivismus. Sie erzählen von Design ebenso wie vom Alltag und davon, wie moderne Kunst die häusliche Kaffeetafel eroberte.
    Description

    Ausstellung Plattensammlung. Spritzdekor-Keramik aus dem Bröhan Museum

    Until 18 Oct 2026

    Ausstellung Plattensammlung. Spritzdekor-Keramik aus dem Bröhan Museum at Bröhan Museum, Berlin
  • Der Grafikdesigner und Designkurator Jumping He versteht "Paperwork" als ein experimentelles Projekt, das den Wandel visueller Kommunikation im Spannungsfeld von Printmedien, digitalen Informationsformen und neuen Technologien untersucht. He fungiert nicht nur als "kulturelle Brücke" zwischen östlicher und westlicher Kultur, sondern hat in seiner langjährigen Designpraxis seinen eigenen Stil und Designphilosophie entwickelt. Seine Arbeit zeichnet sich durch konzeptionelle Präzision, typografische Sensibilität und einen experimentellen Umgang
    Description

    Ausstellung Paperwork – Jumping He. Blackbox #18

    Until 1 Nov 2026

    Ausstellung Paperwork – Jumping He. Blackbox #18 at Bröhan Museum, Berlin
  • Cesar Klein (1876–1954) war ein moderner Universalkünstler, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst mit beeindruckender Vielseitigkeit überschritt. Sein Schaffen umfasste nicht nur Malerei und Grafik, sondern auch Innenarchitektur sowie die Gestaltung von Mosaiken, Glasfenstern, Möbeln und Porzellan. Darüber hinaus prägte er als Bühnenbildner und Filmausstatter das kulturelle Leben im Berlin der Weimarer Republik maßgeblich. Cesar Klein zählt zweifellos zu den bedeutendsten Vertretern der Berliner Moderne, sowohl in der
    Description

    Ausstellung Cesar Klein. Bild Raum Bühne

    Until 29 Mar 2027

    Ausstellung Cesar Klein. Bild Raum Bühne at Bröhan Museum, Berlin
Recent past exhibitions
  • Die Ausstellung widmet sich zwei herausragenden Protagonisten des Aesthetic Movements, dessen Kult der Schönheit einen wesentlichen Impuls für die Entstehung der gestalterischen Moderne setzte. Ausgehend von der beispielhaften Verbindung von Kunst, Design und Lebensstil, die Godwin und Wilde kultivierten, beleuchtet die Schau die ästhetischen und gesellschaftlichen Grundlagen einer Bewegung, die über das 19. Jahrhundert hinaus wirkmächtig blieb und die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusste.
    Description

    Ausstellung Edward W. Godwin und Oscar Wilde. Dandys Dekadenz Moderne

    Ended 30 Aug 2026

  • Eröffnung: 19. November 2025, 18 Uhr Paris, 1925: Die „Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes“ feiert den Triumph einer neuen Ästhetik. Rund 15.000 Aussteller aus 18 Nationen präsentieren auf dieser Weltausstellung des Kunstgewerbes das, was später als Art Déco in die Designgeschichte eingehen sollte – ein Stil, dessen Name sich erst rückblickend aus dem Titel der Schau ableitete. 100 Jahre später nimmt das Bröhan Museum dieses Jubiläum zum Anlass, den Blick erneut auf die ebenso exzentrische wie elegante Formensprache des Art Déco zu richten: In Illustrationen für Zeitschriften und Werbung fand der Stil eine besonders schillernde Bühne. Diese grafischen Zeugnisse prägten das Bild der Moderne entscheidend – sie machten den Luxus der neuen Zeit sichtbar, multiplizierbar und massenwirksam. Dabei waren sie alles andere als trivial: Modezeitschriften jener Zeit waren kleine Kunstwerke, gedruckt auf edlem Papier und gefertigt im aufwendigen Au-Pochoir-Verfahren. Bei dieser Technik wird die Farbe von Hand mit farbgetränkten Tampons und feinen Schablonen aufgetragen – ein Prozess, der zarte, fast reliefartige Strukturen und zugleich eine intensive, leuchtende Farbigkeit hervorbringt. Das Verfahren war perfekt geeignet, um die Entwürfe der großen Couturiers und Couturières wie Paul Poiret, Jeanne Lanvin oder Madeleine Vionnet zu vervielfältigen, ohne ihnen etwas von ihrer Strahlkraft zu nehmen. Auch die renommierten Modehäuser ließen überaus aufwendige, häufig großformatige Luxuskataloge drucken – in Gold und Silber auf schwerem Büttenkarton. Solche exquisiten Druckerzeugnisse trugen maßgeblich dazu bei, den Glamour und die opulente Strahlkraft des Art Déco zu prägen. Neben der Mode wurde die Raumgestaltung zum bevorzugten Ausdrucksfeld von Stil und Individualität. Die kostbare Ausstattung der eigenen vier Wände bot Gelegenheit, Wohlstand und verfeinerten Geschmack zur Schau zu stellen. Die Ausstellung „Glamour und Geometrie“ widmet sich diesen außergewöhnlichen Druckerzeugnissen und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die herausragende Illustrationskunst der Art-Déco-Zeit. Alle gezeigten Werke entstammen der Stuttgarter Privatsammlung Lucius, die mit dieser Präsentation erstmals in Berlin zu sehen ist. Gestaltung: Gerwin Schmidt, 2025
    Description

    Glamour und Geometrie. Art Déco in der Illustration.

    Ended 26 Apr 2026

  • Paris, 1925: Die „Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes“ feiert den Triumph einer neuen Ästhetik. Rund 15.000 Aussteller aus 18 Nationen präsentieren auf dieser Weltausstellung des Kunstgewerbes das, was später als Art Déco in die Designgeschichte eingehen sollte – ein Stil, dessen Name sich erst rückblickend aus dem Titel der Schau ableitete. 100 Jahre später nimmt das Bröhan Museum dieses Jubiläum zum Anlass, den Blick erneut auf die ebenso exzentrische wie elegante Formensprache des Art Déco zu richten: In Illustrationen für Zeitschriften und Werbung fand der Stil eine besonders schillernde Bühne. Diese grafischen Zeugnisse prägten das Bild der Moderne entscheidend – sie machten den Luxus der neuen Zeit sichtbar, multiplizierbar und massenwirksam. Dabei waren sie alles andere als trivial: Modezeitschriften jener Zeit waren kleine Kunstwerke, gedruckt auf edlem Papier und gefertigt im aufwendigen Au-Pochoir-Verfahren. Bei dieser Technik wird die Farbe von Hand mit farbgetränkten Tampons und feinen Schablonen aufgetragen – ein Prozess, der zarte, fast reliefartige Strukturen und zugleich eine intensive, leuchtende Farbigkeit hervorbringt. Das Verfahren war perfekt geeignet, um die Entwürfe der großen Couturiers und Couturières wie Paul Poiret, Jeanne Lanvin oder Madeleine Vionnet zu vervielfältigen, ohne ihnen etwas von ihrer Strahlkraft zu nehmen. Auch die renommierten Modehäuser ließen überaus aufwendige, häufig großformatige Luxuskataloge drucken – in Gold und Silber auf schwerem Büttenkarton. Solche exquisiten Druckerzeugnisse trugen maßgeblich dazu bei, den Glamour und die opulente Strahlkraft des Art Déco zu prägen. Neben der Mode wurde die Raumgestaltung zum bevorzugten Ausdrucksfeld von Stil und Individualität. Die kostbare Ausstattung der eigenen vier Wände bot Gelegenheit, Wohlstand und verfeinerten Geschmack zur Schau zu stellen. Die Ausstellung „Glamour und Geometrie“ widmet sich diesen außergewöhnlichen Druckerzeugnissen und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die herausragende Illustrationskunst der Art-Déco-Zeit. Alle gezeigten Werke entstammen der Stuttgarter Privatsammlung Lucius, die mit dieser Präsentation erstmals in Berlin zu sehen ist.
    Description

    Ausstellung Glamour und Geometrie. Art Déco in der Illustration. Blackbox #17

    Ended 26 Apr 2026

  • Das Bröhan Museum zeigt eine Auswahl des vielseitigen Werks der Künstlerin und Designerin Linde Burkhardt (*1937). Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich und einem Malereistudium in Berlin studiert Linde Burkhardt in Hamburg bei Almir Mavignier. In den 1960er Jahren war die Hochschule für bildende Künste in Hamburg eine der interessantesten Kunstschulen Deutschlands. Max Bill, Joseph Beuys, Franz Erhard Walther, Max Bense und Bazon Brock, um nur einige zu nennen, gehörten zu den wichtigen Inspirationsquellen für die junge Künstlerin. Mit dem Konzept der Partizipation des Betrachters und natürlich dem Einfluss der 68er-Bewegung veränderten sich der Kunstbegriff und auch das Kunstverständnis von Linde Burkhardt. Als Malerin entwirft sie Teppiche. Als jemand, der noch nie mit Keramik gearbeitet hat, wagt sie sich an dieses altehrwürdige, ja fast archaische Material der menschlichen Kreativität heran. Für Alessi kombiniert sie Metall und Keramik, indem sie vorgefertigte Metallteile von Alessi-Klassikern mit eigenen Keramikformen zu etwas ganz Neuem kombiniert. Immer haben ihre Objekte einen hohen erzählerischen Wert, weshalb sie auch problemlos zwischen freien Arbeiten und Entwürfen für Designfirmen wechseln kann. Ein Großteil der in der Ausstellung gezeigten Werke geht nach dem Ende der Schau als Schenkung der Künstlerin in den Besitz des Bröhan Museums über.
    Description

    Ich bin keine Keramikerin.

    Ended 26 Apr 2026

  • Das Bröhan Museum zeigt eine Auswahl des vielseitigen Werks der Künstlerin und Designerin Linde Burkhardt (*1937). Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich und einem Malereistudium in Berlin studiert Linde Burkhardt in Hamburg bei Almir Mavignier. In den 1960er Jahren war die Hochschule für bildende Künste in Hamburg eine der interessantesten Kunstschulen Deutschlands. Max Bill, Joseph Beuys, Franz Erhard Walther, Max Bense und Bazon Brock, um nur einige zu nennen, gehörten zu den wichtigen Inspirationsquellen für die junge Künstlerin. Mit dem Konzept der Partizipation des Betrachters und natürlich dem Einfluss der 68er-Bewegung veränderten sich der Kunstbegriff und auch das Kunstverständnis von Linde Burkhardt. Als Malerin entwirft sie Teppiche. Als jemand, der noch nie mit Keramik gearbeitet hat, wagt sie sich an dieses altehrwürdige, ja fast archaische Material der menschlichen Kreativität heran. Für Alessi kombiniert sie Metall und Keramik, indem sie vorgefertigte Metallteile von Alessi-Klassikern mit eigenen Keramikformen zu etwas ganz Neuem kombiniert. Immer haben ihre Objekte einen hohen erzählerischen Wert, weshalb sie auch problemlos zwischen freien Arbeiten und Entwürfen für Designfirmen wechseln kann. Ein Großteil der in der Ausstellung gezeigten Werke geht nach dem Ende der Schau als Schenkung der Künstlerin in den Besitz des Bröhan Museums über.
    Description

    Ausstellung "Ich bin keine Keramikerin." Linde Burkhardt

    Ended 26 Apr 2026

  • Um 1900 veränderte sich das Verhältnis von Stadt und Land grundlegend. Mit der Industrialisierung und der fortschreitenden Urbanisierung wurden die wachsenden Städte zu Zentren wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Dynamik. Der Zustrom von Arbeitskräften schuf neue soziale Milieus – und führte zugleich zu Spannungen, die das städtische Leben prägten. Hektik, Lärm und Enge der Großstadt lösten eine wachsende Sehnsucht nach dem Ländlichen aus, das zunehmend als Gegenwelt und Erholungsraum idealisiert wurde. In der Kunst der Zeit fanden diese Entwicklungen breiten Widerhall. Die 1899 gegründete Berliner Secession vereinte Künstlerinnen und Künstler, die sich vom akademischen Kunstbetrieb abwandten – und sowohl die Faszination wie auch die Widersprüche der Moderne thematisierten. Maler wie Hans Baluschek, Otto Nagel und Willy Jaeckel thematisierten Glanz und Elend der Metropole, Karl Hagemeister und Walter Leistikow den unberührten Zauber des Berliner Umlands. Die Ausstellung "Havelluft und Großstadtlichter" zeigt eindrucksvoll, wie urbanes Leben und ländliche Idylle von der Kunst ins Bild gesetzt wurden – vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die spannungsgeladenen 1920er Jahre. Gestaltung: Gerwin Schmidt, 2025
    Description

    Havelluft und Großstadtlichter. Stadt und Land in der Malerei der Berliner Secession

    Ended 22 Feb 2026

  • Um 1900 veränderte sich das Verhältnis von Stadt und Land grundlegend. Mit der Industrialisierung und der fortschreitenden Urbanisierung wurden die wachsenden Städte zu Zentren wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Dynamik. Der Zustrom von Arbeitskräften schuf neue soziale Milieus – und führte zugleich zu Spannungen, die das städtische Leben prägten. Hektik, Lärm und Enge der Großstadt lösten eine wachsende Sehnsucht nach dem Ländlichen aus, das zunehmend als Gegenwelt und Erholungsraum idealisiert wurde. In der Kunst der Zeit fanden diese Entwicklungen breiten Widerhall. Die 1899 gegründete Berliner Secession vereinte Künstlerinnen und Künstler, die sich vom akademischen Kunstbetrieb abwandten – und sowohl die Faszination wie auch die Widersprüche der Moderne thematisierten. Maler wie Hans Baluschek, Otto Nagel und Willy Jaeckel thematisierten Glanz und Elend der Metropole, Karl Hagemeister und Walter Leistikow den unberührten Zauber des Berliner Umlands. Die Ausstellung "Havelluft und Großstadtlichter" zeigt eindrucksvoll, wie urbanes Leben und ländliche Idylle von der Kunst ins Bild gesetzt wurden – vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die spannungsgeladenen 1920er Jahre. Gestaltung: Gerwin Schmidt, 2025
    Description

    Havelluft und Großstadtlichter. Stadt und Land in der Malerei der Berliner Secession.

    Ended 22 Feb 2026