Potsdam
DAS MINSK
On now
- Die Ausstellung im Kabinettraum des MINSK zeichnet die Geschichte der Werkstatt von Wilfriede Maaß in Ost-Berlin nach. In den 1980er-Jahren war die in der Schönfließer Straße gelegene Keramikwerkstatt, die nach der Wende auch zur Galerie wurde, ein wichtiger Freiraum für nicht konforme Kunst in der DDR. Zu sehen sind von Wilfriede Maaß geformte und von verschiedenen Künstler:innen bemalte Services, Teller, Vasen und experimentelle Keramikskulpturen. Diese Objekte aus der Sammlung von Wilfriede Maaß treten in einen Dialog mit Gemälden der 1980er- und 1990er-Jahre aus der Sammlung Hasso Plattner sowie mit Leihgaben von wichtigen Akteur:innen aus dem Umfeld der Werkstatt. Der Film Ein Zeichen sind wir, deutungslos, und haben fast die Sprache in der Fremde verloren (1984) von Gino Hahnemann, der teils in der Keramikwerkstatt gedreht wurde und unter Beteiligung von Wilfriede Maaß entstand, rundet die Ausstellung ab.Description
Die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß
Until 7 Feb 2027

Recent past exhibitions
- Der geführte Rundgang bietet Hintergründen zu den ausgestellten Werken und der Biografie von Oscar Murillo. Aufgegriffen werden zentrale Themen der Ausstellung wie: Gemeinschaft, globale Verflechtungen, Nachhaltigkeit und Migration sowie die Auseinandersetzung des Künstlers mit Leben, Werk und Rezeption des französischen Malers Claude Monet. Außerdem gibt die ca. 50-minütige Tour Einblicke in die Geschichte des MINSK und Informationen zu den künstlerischen Interventionen und Kunstwerken, die im und am Haus installiert sind. Im Dialog mit der Kunst und auch untereinander, ermöglicht die Führung einen Blick nach vorne, zurück und zur Seite.Description
Rundgang zur Kunst und Geschichte des Hauses Öffentliche Führung
Ended 9 Aug 2026
- Mit dem Ausstellungsprojekt Kollektive Osmose setzt der in Kolumbien geborene Künstler Oscar Murillo die Bildwelt des französischen Impressionisten Claude Monets in einen zeitgenössischen Dialog. In Installationen und Gemälden greift Murillo Verschiebungen von Licht, Farbe und Raum auf und übersetzt sie in seine eigene künstlerische Sprache. Wie Monet untersucht er Wahrnehmung als etwas Prozesshaftes. Zugleich erweitert er den Blick: Während Monet Natur als atmosphärischen Erfahrungsraum malte, befragt Murillo sie im Spannungsfeld von Macht, Geschichte und globalen Verflechtungen. Seine für die Ausstellung neue entstandenen Werke sind sowohl im MINSK als auch im Museum Barberini zu sehen und markieren die erste inhaltliche Zusammenarbeit zwischen beiden Häusern. Im MINSK treten drei ikonische Werke Claude Monets aus den Serien zum Londoner Parlament, zu den Getreideschobern und zu den Seerosen in Giverny in einen lebendigen Dialog mit Murillos Werkreihe Disrupted Frequencies. Die Kombiführung in beiden Häusern verbindet diese Ausstellungsteile miteinander. Im Zentrum der Führungen stehen Murillos künstlerische Strategien, seine vielschichtige Lesart Monets sowie die Frage, wie sich impressionistische Bildwelten im 21. Jahrhundert neu denken und verorten lassen.Description
Murillo meets Monet Kombiführung DAS MINSK und Museum Barberini
Ended 9 Aug 2026
- Ein Ausgangspunkt für die Ausstellung Kollektive Osmose ist Oscar Murillos fortlaufende Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk des impressionistischen Malers Claude Monet (1840–1926). In der Ausstellung treten Werke von Oscar Murillo erstmals in direkten Dialog mit den Gemälden Claude Monets. Dabei entsteht eine poetische wie politische Reflexion über Natur, Macht und Wahrnehmung über geografische und soziale Grenzen hinweg. Das Projekt markiert zudem die erste Zusammenarbeit zwischen dem MINSK und dem Museum Barberini: Werke von Oscar Murillo und Claude Monet sind in beiden Häusern zu sehen. Im Gespräch diskutieren Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini und Anna Schneider, Direktorin DAS MINSK, die künstlerischen Strategien Murillos, seine Lesart Monets und die Frage, wie sich impressionistische Bildwelten im 21. Jahrhundert neu verorten lassen. Eintritt frei. Die Veranstaltung findet im Foyer des MINSK statt.Description
Im Dialog: Ortrud Westheider und Anna Schneider über Claude Monet und Oscar Murillo
Ended 9 Aug 2026
- Die Themenführung stellt zwei Künstlerinnen vor, die mit ihrer Kunst dauerhaft am MINSK vertreten sind. Werke von Ruth Wolf-Rehfeldt und Hedwig Bollhagen sind fester Bestandteil der Architektur des Hauses und im Innen- und Außenraum zu sehen. Beide Künstlerinnen nutzen das Muster, abstrakte Formen und Wiederholungen eines Motivs als Gestaltungsmerkmal. Zudem lenkt HerStory den Blick auf bisher weniger wahrgenommene Künstlerinnen und erzählt ihre Geschichten, die oft eng mit den Biografien anderer Künstler:innen verwoben sind. Im Vergleich zu den Skulpturen des prominenten Bildhauers und Malers Wolfgang Mattheuer, die im MINSK permanent gezeigt werden, sind die Zeichnungen und Grafiken von Ursula Mattheuer-Neustädt weit weniger bekannt; dabei war sie es, die in Leipzig die Stiftung Mattheuer zum Œuvre des Künstlerpaars gründete. Die Führung legt einen Fokus auf ihr Leben und Schaffen. Der Rundgang beschäftigt sich auch mit dem Vermächtnis der jüdischen Bauhaus-Künstlerin Margarete Heymann-Löbenstein. Ihre international renommierte Haël-Werkstätten für Künstlerische Keramik in Brandenburg wurde in den 1930er Jahren von der Keramikkünstlerin Hedwig Bollhagen deutlich unter Wert erworben. Zwei eng verflochtene Lebensläufe und ein problematisches Erbe, dessen Geschichte die Führung genauer beleuchtet. Durch den thematischen Rundgang führt die Künstlerin und Kunstvermittlerin Birgit Szepanski.Description
HerStory: ein feministischer Blick auf DAS MINSK Öffentliche Führung
Ended 24 May 2026
- Ursprünglich war der Plattenbau das Herzstück der DDR-Sozialpolitik, ein Ort der Vergesellschaftung und ein Symbol für den realsozialistischen Fortschritt – bis 1989.Description
Wohnkomplex - Kunst und Leben im Plattenbau
Ended 8 Feb 2026
- DO, 20. November 2025, 19 Uhr Hendrik Bolz, Nullerjahre. Jugend in blühenden Landschaft en, 2022, Verlag Kiepenheuer & Witsch Was Hendrik Bolz, Teil der Band "Zugezogen Maskulin", üblicherweise in poetisch-harten Rap verwandelt, hat er auch literarisch verarbeitet: In seinem Roman "Nullerjahre" lässt er (s) eine Nachwende-Jugend in Mecklenburg Vorpommern lebendig werden, erzählt vom Aufwachsen in Stralsund, einer Stadt, die zwar längst nicht mehr "DDR" hieß, in der die westliche Normalität aber nur im RTL-Nachmittagsprogramm zu finden war. (Kiepenheuer & Witsch) Schonungslos authentisch und unterhaltsam erzählt der Autor und Rapper mit autobiografischem Blick von seiner Kindheit und Jugend in der Mecklenburgischen Provinz zu Zeiten der Jahrtausendwende mit brutalen Gewalterfahrungen, von der Allgegenwärtigkeit Rechtsradikaler und von Alkohol und Drogen, um der kargen Realität zu entfliehen. Bolz persönliche Erfahrungen sind dabei mit gut recherchierten Fakten zu sozial-politischen Hintergründen untermauert. "Nullerjahre" ist eine Mischung aus Popliteratur, Coming-of-Age-Geschichte und sozialwissenschaftlicher Recherche und wurde inzwischen von zahlreichen Häusern als Theaterstück inszeniert. An diesem Abend liest der Autor aus seinem Buch und spricht gemeinsam mit Maria-Christina Piwowarski über die schmerzvollen Nachwirkungen der DDR in Ostdeutschland, wie die 2000er Jahre eine ganze Generation prägten und über die Transformationsprozesse Ostdeutschlands nach der Wende. Ein besonderer Abend, der nicht nur zur persönlichen, sondern auch zur gesellschaftlichen Reflexionen anregt.Description
Lesungen
Ended 8 Feb 2026
Listening Session: Beton-Pop. Variations On Concrete
Ended 8 Feb 2026