Art Exhibitions

by Art Now Database

Winterthur

Fotostiftung Schweiz

On now

  • The exhibition is a celebration of the work of one of the most influential Swiss photojournalists of the last decades. Since the late 1980s, Andri Pol’s photographs and photo columns have helped define the look of publications like Das Magazin, Zeit Magazin, Stern and GEO. The major retrospective at Fotostiftung Schweiz presents his eclectic oeuvre, which includes photo reportages, portraits and observations of daily life – his pictures, which have recurring thematic focuses, were taken around the globe, including in Switzerland, Japan and China. Running the gamut from his early work to his current long-term ventures and book projects, Poliversum shows individual images alongside press spreads. Pol’s images combine depth with subtle visual wit and a keen sense of the unusual in everyday life. He records people, places and situations, mingling perceptiveness with an irreverent, tongue-in-cheek attitude. His portraits appear spontaneous while at the same time suggesting exact composition; his photographic reportages offer up surprising angles on social, cultural and political realities and identities. With his unmistakable style and ability to precisely capture complex themes, Pol ranks as one of the most arresting voices in documentary photography today. His photographic universe invites viewers to marvel, chuckle and make discoveries – it is visually intelligent, closely attuned to the world and full of an obstinate, independent spirit.
    Description

    Andri Pol – Poliversum

    Until 6 Dec 2026

    Andri Pol – Poliversum at Fotostiftung Schweiz, Winterthur
  • (Mit)einander – Nhu Xuan Hua und die Sammlung des Fotomuseum Winterthur

    Until 20 Sept 2027

    (Mit)einander – Nhu Xuan Hua und die Sammlung des Fotomuseum Winterthur at Fotostiftung Schweiz, Winterthur
Recent past exhibitions
  • Die aktuelle Ausstellung im Eingangsbereich der Universitätsklinik Balgrist zeigt vierzehn Fotografien aus Giuseppe Miccichés Langzeitprojekt «No ponte». Seit 2005 fotografiert Giuseppe Micciché (*1971) das Küstengebiet um die Strasse von Messina. Ihn interessiert dieser Ort als historisch bedeutsame Transitzone zwischen Tyrrhenischem und Ionischem Meer, aber auch im Kontext seiner eigenen Familiengeschichte: Von hier aus verliessen Miccichés Eltern und Grossmutter in den 1960er-Jahren Sizilien, um in der Schweiz Arbeit und ein neues Zuhause zu finden. Der Bau der grössten Hängebrücke der Welt, die Sizilien mit dem italienischen Festland verbinden soll, ist in dieser Region ein kontroverses Thema: Befürworter hoffen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung, Gegner warnen vor den ökologischen Folgen. Micciché sammelt mit seiner Kamera dokumentarische und metaphorische Bilder für dieses Dilemma. Er zeigt, wie etwas präsent sein kann, was (noch) nicht existiert. Kurz nachdem 2023 Giuseppe Miccichés Fotobuch «No ponte» erschienen ist, wurde der Start des Bauprojekts für Sommer 2025 beschlossen. Im vergangenen August kündigte die Regierung an, in Kürze konkrete Bau- und Zeitpläne vorzulegen. Seit 2017 realisiert die Fotostiftung Schweiz in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Balgrist jährlich eine monografische Ausstellung von Schweizer Fotograf:innen. Die Wechselausstellungen in den öffentlichen Eingangsräumen der Klinik sind Teil einer Kooperation mit der Fotostiftung Schweiz, die im Auftrag der Universitätsklinik Balgrist eine Balgrist-Sammlung für Schweizer Fotografie aufbaut.
    Description

    Giuseppe Micciché – No ponte

    Ended 20 Sept 2026

  • Die Fotografiegeschichte der Schweiz war lange Zeit vor allem eine Geschichte männlicher Fotografen, überliefert aus männlicher Perspektive. Von den rund 160 Archiven in der Fotostiftung Schweiz sind nur 26 Archive weiblichen Fotoschaffenden zuzuschreiben. Diese Archive sind so unterschiedlich wie ihre Autorinnen und deren Biografien: Manche Lebenswerke weisen Brüche auf, andere zeigen eine klare Entwicklung. Obwohl sich einige Bildautorinnen in einem männlich dominierten Berufsfeld etablieren konnten, standen sie oft im Schatten ihrer Kollegen, Lehrmeister und Ehemänner. Auch privilegierte Amateurfotografinnen, die ohne ökonomischen Druck technisch versierte Bilder und eindrucksvolle Zeitzeugnisse schufen, blieben am Rande der Geschichtsschreibung der Schweizer Fotografie. Die Ausstellung Frauen. Fragen. Fotoarchive. rückt sieben Archive aus der Zeit von 1900 bis 1970 in den Fokus. Ein Kollektiv von Kuratorinnen der Fotostiftung Schweiz untersucht dabei die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der Archive sowie die Arbeitsbedingungen dieser Autorinnen. Inwiefern war Fotografin ein Frauenberuf? Wie beeinflussten vorherrschende Rollenbilder, ökonomische Strukturen oder familiäre Verpflichtungen die Tätigkeit und die Anerkennung der Fotografinnen? Wie spiegeln sich solche Bedingungen in ihren Archiven, und warum waren diese bisher so wenig sichtbar? Und wie kann mit Lücken in den Archiven und Sammlungen der Fotostiftung Schweiz umgegangen werden?
    Description

    Frauen. Fragen. Fotoarchive.

    Ended 14 Jun 2026

  • Ester Vonplon – Wingbeat

    Ended 28 May 2026

  • Paul Mpagi Sepuya – Focus. Desire.

    Ended 21 May 2026

  • Black and White Masterpieces

    Ended 15 May 2026

  • The Art of Photography

    Ended 30 Apr 2026

  • Im dritten Teil der 2022 begonnenen Ausstellungsreihe mit Werken aus der Sammlung des Fördervereins präsentiert die Fotostiftung Schweiz eine Auswahl von Fotografien, die in den letzten zehn Jahren erworben wurden und nun erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind. Dabei wird eine grosse Vielfalt sichtbar: unterschiedliche Techniken, Genres, Kontexte und künstlerische Herangehensweisen. So wie die Ankäufe des Fördervereins nicht auf fixen Auswahlkriterien beruhen, ist auch hier kein sofort erkennbares übergeordnetes Thema gegeben. Stattdessen lädt Schätze lüften dazu ein, eigene Verbindungen herzustellen, überraschende Zusammenhänge zu entdecken und neue Blickwinkel einzunehmen. Der Ausstellungstitel ist inspiriert vom japanischen Brauch des mushiboshi (auf Deutsch «Käfer trocknen»). In der heissesten Phase des Sommers, nach dem Ende der Regenzeit, öffneten manche Tempel und Nō-Theater ihre Schatzkammern, um kostbare Objekte wie Schriftrollen oder Masken zu lüften und vor Schimmel und Insektenbefall zu schützen. Diese konservatorische Massnahme bot zugleich auch eine seltene Gelegenheit, diese meist verborgenen, wertvollen Stücke zu studieren und zu bestaunen. Die Fotostiftung lüftet nun ihre Schätze aus der Sammlung des Fördervereins und kehrt mit dieser Ausstellung das Prinzip leicht um: Die Werke werden aus der konservatorisch geschützten Umgebung der Depots geholt und der Öffentlichkeit präsentiert. Mit Werken von Akosua-Viktoria Adu Sanyah, Niels Ackermann, Delphine Burtin, Philippe Dudouit, Lukas Hoffmann, Simone Kappeler, Laurence Kubski, Giuseppe Micciché, Guadalupe Ruiz, Andreas Seibert, Alex Silber, Magdalena Solé und Cécile Wick.
    Description

    Schätze lüften – Aus der Sammlung des Fördervereins, Teil III

    Ended 15 Feb 2026

  • Das Werk von Roger Humbert (1929-2022) positioniert ihn als einen Pionier der Schweizer Fotografie. Sein Leitsatz «Ich fotografiere das Licht» verdeutlicht Humberts künstlerische Erforschung des Zusammenspiels von Subjekt und Objekt, von Materialität und Bewusstsein und somit von Physik und Metaphysik. Seine Fotografien für den «geistigen Gebrauch» produzierte Humbert mehrheitlich in der nächtlichen Einsamkeit der Dunkelkammer: Durch das nicht wiederholbare Spiel mit Schablonen, die dem Künstler als vordigitale Bildgeneratoren dienten, entstanden einzigartige Fotogramme und Luminogramme. Zusammen mit René Mächler, Rolf Schroeter und Jean-Frédéric Schnyder begründete er in den 1960er-Jahren eine «Konkrete Fotografie», die bis heute ein Begriff ist. Die Ausstellung präsentiert einen Überblick über Humberts Werk, von dem sich ein Grossteil seit 2007 in der Fotostiftung Schweiz befindet. Gezeigt wird nicht nur die kameralose Fotografie, sondern auch Serien, mit denen er die gegenständliche Welt dokumentierte. Noch als 90-Jähriger setzte sich Humbert begeistert mit dem digitalen Aufzeichnen von Licht auseinander. Die Gegenüberstellung dieses Spätwerks mit seinen frühen analogen Lichtexperimenten macht Humberts Ambitionen sichtbar und beleuchtet das Ineinandergreifen von freiem künstlerischem Schaffen und dem Tagesgeschäft eines angewandten Bildautors, der in Basel ein erfolgreiches Studio führte.
    Description

    Roger Humbert – Fotografien für den geistigen Gebrauch

    Ended 15 Feb 2026

  • Die Gegenwart ist von Beschleunigung geprägt. Maschinen übernehmen Arbeit, Kommunikationswege werden optimiert, Alltagsprozesse verlaufen in gesteigertem Tempo. Doch anstatt mehr Zeit zu gewinnen, wächst paradoxerweise der Eindruck, immer weniger davon zu haben. Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt dieses Phänomen als «Gegenwartsschrumpfung»: eine zunehmende Entfremdung von der Welt – von Räumen, Beziehungen, Dingen, von uns selbst sowie von der Zeit. Die Ausstellung Habiter le jour in der Passage zur Fotobibliothek untersucht, wie Fotografien – und vor allem das Medium Fotobuch – diesem Zustand entgegenwirken können. Die sechs künstlerischen Positionen richten ihren Blick auf das scheinbar Selbstverständliche und zeigen, wie das, was uns täglich umgibt und dadurch oft unbeachtet bleibt, zum Besonderen werden kann. Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen verbinden die Werke eine gemeinsame Haltung: eine aktive Weltbeobachtung, die verschiedene Gegenwarten erfahrbar macht. Das Zusammenspiel der Arbeiten eröffnet Dialoge und Bezüge untereinander, die über das Individuelle hinaus kollektive Anknüpfungspunkte schaffen – verbunden mit Fragen nach unserer Existenz, dem gesellschaftlichen Zusammenleben und unserem Verhältnis zur Natur. Der Ausstellungstitel – entlehnt dem gleichnamigen Fotobuch von Nadim Asfar – verweist auf diese Haltung: den Tag zu bewohnen, «In-Beziehung-zur-Welt» zu treten und Resonanz zu erfahren. Habiter le jour lädt dazu ein, in der begleitenden Fotobibliothek zu verweilen, in den Büchern zu blättern, Neues zu entdecken – und vielleicht weitere Gegenwarten zu erleben. Curated by Noa Lohrmann
    Description

    Habiter le jour – Zwischen Zeitgefühl und Fotobuch

    Ended 15 Feb 2026