Art Exhibitions

by Art Now Database

Leipzig

G2 Kunsthalle

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  • Mit SEIFEN, IN BLÜTE zeigt die Leipziger Künstlerin Maja Behrmann eine Einzelausstellung im G2 Schaulager. Aus Skulpturen, Malerei, Textilien und Grafiken entwickelt sie eine raumgreifende Inszenierung, welche die Architektur aufgreift, strukturiert und unterschiedliche Perspektiven auf ihr Werk eröffnet. Im Zentrum von Behrmanns Arbeit steht eine poetisch-forschende Praxis, die den multioptionalen Beziehungen von Form und Farbe nachgeht, sowohl in der Fläche als auch im Raum. Ihre Arbeiten entwickelt sie aus einem stetig wachsenden Formenarchiv, das immer neue Konstellationen hervorbringt. Aus der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dieser Sammlung entstehen durch Verschieben, Wiederholen, Zerlegen und Kombinieren Kompositionen, die zwischen Ordnung und Offenheit oszillieren. Dabei spielt die Inszenierung am Standort eine entscheidende Rolle. Das gilt sowohl für die Wahrnehmung singulärer Arbeiten als auch für deren Potenzierung im Raum, wenn die Werke untereinander und mit ihren Betrachtenden in Beziehung treten. In neueren Werkgruppen integriert Behrmann zudem mechanische Bewegung, wodurch sich die räumliche Erfahrung nochmals erweitert. So entsteht ein offenes Gefüge aus Material, Form, Farbe und Raum, das sich im Akt der Wahrnehmung fortwährend neu ordnet.
    Description

    Maja Behrmann: Seifen in Blüte

    Until 6 Dec 2026

    Maja Behrmann: Seifen in Blüte at G2 Kunsthalle, Leipzig
  • David Schnell: Vertigo

    Until 31 Jan 2027

    David Schnell: Vertigo at G2 Kunsthalle, Leipzig
Recent past exhibitions
  • Mit PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT zeigt die G2 Kunsthalle die erste institutionelle Einzelausstellung der New Yorker Malerin Jeanette Mundt (*1982, USA) in Deutschland. Für die Ausstellung wird die Künstlerin neben Malereien eine ortsspezifische Wandmalerei anfertigen. In ihren Werken verbindet Mundt kunsthistorische und popkulturelle Bezüge mit persönlichen Elementen und verfolgt dabei das Anliegen, das Bild stets neu zu gestalten. So herrscht im Werk Mundts kein einheitlich entwickelter Stil, sondern ein sich immer neu ausrichtender Findungsprozess, der die kollektive Bilderflut wie ein Resonanzkörper aufnimmt, verzerrt und Neues entstehen lässt. Damit macht sie deutlich, dass der eigene Blick niemals konstant ist und sowohl das Wahrnehmen als auch dessen Verständnis einem fortwährenden Wandel unterliegen. Dabei beleuchtet sie die Genese der Bilder, von der Entstehung, über die Wahrnehmung und Bedeutungsverschiebung bis hin zu Dekonstruktion und verdeutlicht so die Ambivalenz der Bilder zwischen Konstruktion und Realität.
    Description

    Jeanette Mundt: Public and Beyond - Judgment

    Ended 4 Oct 2026

  • Mit SYNTHETIC EXISTENCE: THE GAZE OF THE CIRCUITED COLLECTIVE präsentiert die G2 Kunsthalle eine Einzelausstellung der Malerin Jana Schröder. Schröders Werk ist geprägt von einer intuitiven Praxis, aus der Bildwelten hervorgehen, die sich aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Zufall und Konzeption zu weitgehend gegenstandslosen Landschaften verdichten. Diese entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und lösen zugleich immer wieder Assoziationen zu figürlichen, den Betrachtenden vertrauten Objekten aus. Im Rahmen der Ausstellung in der G2 Kunsthalle setzt sich die Künstlerin mit der visuellen Sprache von Science-Fiction-Filmen der 1960er- und 1970er-Jahre auseinander. Schröders Arbeiten greifen diese Darstellungen auf und thematisieren die Begegnung mit dem Fremden. In der Ausstellung sind die Werke so angeordnet, dass sie die Betrachtenden umringen. Diese Begegnung erzeugt ambivalente Gefühle: Die Formen können sowohl abstoßend, bedrohlich oder gefährlich wirken, als auch Neugier und den Wunsch auslösen, das Unbekannte zu erkunden und zu verstehen. Es entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Attraktion und Aversion, das die Wahrnehmung dauerhaft in Bewegung hält. Die Ausstellung entfaltet ambivalente Resonanzräume, in denen organische und technische Vorstellungen ebenso wie Faszination und Bedrohung miteinander verwoben sind. Schröders Bildstrategien gewinnen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Krisen eine zeitgenössische Relevanz, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.
    Description

    Synthetic Existence: the Gaze of the Circuited Collective

    Ended 31 May 2026

  • Mit Who’s Iconic? – Paintings, drawings and maquettes from the Whoseum of Who the Baer zeigt die G2 Kunsthalle eine Einzelausstellung des britischen Künstlers Simon Fujiwara (*1982). Die Ausstellung setzt erstmals einen Fokus auf den Entstehungsprozess der Werke: Neben Malereien werden Zeichnungen und Maquettes gezeigt, die als Vorarbeiten und Studien den Malereien vorausgehen. In Fujiwaras Serie Who the Bær lässt der britische Künstler die von ihm 2020 etablierte Cartoonfigur des geschlechtslosen, nationalitätslosen, identitätslosen Bären Kunstgeschichte, Popkultur und Kunstbetrieb besetzten. Er imitiert Stile bekannter Künstler*innen, hinterfragt bestehende Strukturen und schreibt Kunstgeschichte neu um.
    Description

    Who’S Iconic? Paintings, Drawings and Maquettes From the Whoseum of Who the Baer

    Ended 15 Feb 2026