Salzburg
GALERIE SOPHIA VONIER
On now
- Galerie Vonier is pleased to present an exhibition of recent paintings by John Doe. The show will feature a selection of new works that explore the artist's ongoing interest in landscape and abstraction.Description
John Doe / Recent Paintings
Until 31 Oct 2026

Recent past exhibitions
Unexpected Habits
Ended 16 May 2026
- Drei eigenartige Objekte ( Obscure objects ) – einst vergessene und nun wieder gestrandete Gegenstände – bilden den Auftakt und Anker einer Ausstellung, die den persönlichen Blick als Prinzip und Methode versteht. Als leidenschaftliche Sammlerin und aufmerksame Finderin empfindet Elisabeth Schmirl Gegenstände als Fundstücke, die sich in metaphorischen Warteräumen befinden. In der künstlerischen Anverwandlung dieser sich im Ausstellungsraum nun spiegelnden Objekte setzt die Künstlerin die Besucher:innen kaleidoskopischen Blickbedingungen und Betrachtungstechniken aus. Das Werk von Elisabeth Schmirl bewegt sich dabei zwischen Objektkunst, Fotografie und Druckgraphik ohne eine Unterscheidung dieser Medien zum Inhalt machen zu wollen. Was bleibt, ist nicht die Frage nach der Hygiene künstlerischer Medien, sondern ein sinnlich verwobenes Verhältnis zwischen Betrachter und Bild. Die für die Ausstellung titelgebende Werkgruppe der Unreadable Stills folgt diesem Prinzip als Experimentierreihe mit unzähligen Varianten. Hierbei druckt die Künstlerin Bildmotive als Unterdruck mit Tiefdruckfarbe auf Glasplatten und/oder benetzt sie mit Gelatine und belichtet diese. Motivisch überlagert, modifiziert und verändert Schmirl digitale Collagen von Wolken, Geysiren und Vulkanausbrüchen, die in Form variabler Wolkenverdichtungen Kontexten, Funktionen und Zeiten entschweben. Begegnen wir dem fragmentierten Bild eines Vulkanausbruchs anders als einer Cumulus-Wolke an einem lauen Sommertag? In dem angereicherten Remix scheinen die Wolkenformationen motivisch fast ununterscheidbar und zauberhaft willkürlich zu sein: Alles ist Kondensat. Alles ist raumarmes oder raumreiches, anmutiges, fast spirituelles Gebilde. Alles bezeichnet einen Zustand, der sich in steter Auflösung befindet.Description
Unreadable Stills
Ended 9 May 2026
- The Art of Light is a captivating exploration of the relationship between art and light. This exhibition brings together works from various artists who use light as their primary medium or subject matter. The show will feature installations, sculptures, and paintings that manipulate and respond to light in innovative ways.Description
The Art of Light
Ended 30 Apr 2026
- In der Ausstellung Companions erforscht Julia Brennacher (*1983, Innsbruck) die relationalen Dimensionen der Malerei und geht dabei der Frage nach, wie visuelle und materielle Elemente sich gegenseitig bedingen und im Raum neue Bedeutungsfelder erzeugen. Der Titel verweist auf dieses Beziehungsgeflecht: Malerei wird nicht mehr als isoliertes Objekt begriffen, sondern als Gefüge, das sich im Raum ausbreitet und in Dialog tritt. Im Zusammenspiel von Werk und Wandmalerei entsteht jene Anlage, die den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet—eine Installation, die sich als räumlich verzweigtes Gefüge entfaltet. Seit mehreren Jahren ist die Wandmalerei ein wesentlicher Bestandteil ihrer Praxis. Innerhalb dieser erweitert die Künstlerin ihre fortlaufende Untersuchung der materiellen und prozessualen Bedingungen des Bildes. Die wandbasierten Malereien entstehen aus diesem Denken heraus und verstehen sich als Eingriff in die Architektur, als malerische Übersetzung des Raumes. Dabei lassen sich lose Bezüge zu den Wandarbeiten der 1960er Jahre erkennen, etwa zu Sol LeWitt und Blinky Palermo, die den White Cube als gestalt- und verhandelbaren Raumbegriff etablierten. In der Galerie Sophia Vonier realisiert Brennacher eine raumspezifische Malerei, deren geometrische, wolken- oder blütenförmigen Elemente einen strukturellen Rahmen für die Ausstellung bilden. Diese Formen erscheinen organisch, und doch einer klar konstruierten Logik folgend. Farben und Formelemente der Leinwandarbeiten greifen die Muralarbeit auf und entwickeln sie weiter, wodurch ein systematisches Wiederkehren und Variieren entstehen. Die gruppiert gehängten Leinwandarbeiten variieren in Format, Ausrichtung und Materialität und entwickeln im Zusammenspiel ein rhythmisches Gefüge, das zwischen Wiederholung und Abweichung moduliert. Öl- und Acrylfarben werden in unterschiedlichen Konstellationen miteinander in Beziehung gesetzt und bilden eine reduzierte, gestenbasierte Formensprache aus Linien- und Bogenmotiven, die intuitiv und mit freier Hand entsteht. Das freiliegende rohe Leinen bzw. die weiße Leinwand bleibt als materieller Grund sichtbar und tritt in ein spannungsreiches Verhältnis zu den subtilen Pastell- wie auch den intensiveren Neonfarbtönen. Diese Ambivalenz verweist auf eine Gegenwart, in der Oberflächen gestaltet, stilisiert und ästhetisch überformt erscheinen. Indem die Künstlerin den Bildrand offenlässt, bricht die Malerei bewusst ab und führt den Blick zurück zum Träger, zurück ins Reale, zu materiellen Bedingungen des Bildes selbst. Mit der Ausstellung zeigt Julia Brennacher, dass Malerei immer mehr ist als die Summe ihrer einzelnen Setzungen: Sie ist ein System von Beziehungen, das sich erst im Raum vollständig entfaltet. Ihre Arbeiten halten jene fragile Balance zwischen Sichtbarkeit und Andeutung, zwischen dem, was bleibt, und dem, was sich entzieht. Malerei wird als ein offenes Archiv verstanden, in dem sich Gegenwart neu zusammensetzen lässt. Bei Brennacher entsteht ein Gefüge, das sich einer eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Somit lädt die Ausstellung dazu ein, Spuren, Übergänge und Resonanzen zu verfolgen und Malerei als ein Medium zu erfahren, das im Raum weitergedacht wird, weiterschwingt und sich gerade in seiner Offenheit ständig erweitert.Description
Julia Brennacher Companions
Ended 15 Mar 2026