Jewish Museum Berlin
On now
- Der markante Zick-Zack-Bau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind zählt zu den bekanntesten Bauwerken Berlins. Anlässlich seines 25. Jubiläums widmet das Jüdische Museum Berlin dem Gebäude und seiner Entstehungszeit eine Ausstellung. Im Sommer 1989 gewann Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des damaligen Berlin Museums. Sein Entwurf ging weit über die ursprüngliche Bauaufgabe hinaus: Er verband Architektur und Berliner Geschichte auf neuartige Weise und prägte die öffentliche Auseinandersetzung um Erinnerung, Gedenken und Gedächtnis in Deutschland nachhaltig.Description
Between the Lines.
Until 22 Nov 2026

- In einer Zeit der Krisen, einem beunruhigenden Jetzt, sucht das Jüdische Museum Berlin nach etwas Anderem, Besserem: einem Gegenteil. Zwölf Künstler*innen helfen uns dabei. Sie tasten das Bestehende ab nach einer Öffnung, einem Weg in eine andere Gegenwart. Einige beziehen sich auf jüdische Überlieferungen, andere auf Denker wie Ernst Bloch oder Theodor W. Adorno, die in finsteren Zeiten für eine bessere Gesellschaft eintraten.Description
Das Gegenteil von Jetzt
Until 10 Jan 2027

- Facettenreich, vielstimmig und interaktiv zeigt die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin auf mehr als 3.500 Quadratmetern jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland.Description
Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland
Until 31 Dec 2040

Recent past exhibitions
- Fast zwölf Jahre seines Lebens widmete der französische Intellektuelle und Regisseur Claude Lanzmann (1925–2018) der Recherche, den Dreharbeiten und dem Schnitt von Shoah. Das epische Werk mit einer Länge von 566 Minuten (9:44 Stunden) gilt bis heute als einzigartiges filmisches Monument zum systematischen Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden und wurde zum zentralen Referenzpunkt in der Auseinandersetzung mit den NS-Massenverbrechen. In Shoah verzichtet Claude Lanzmann darauf, historisches Bildmaterial von den Opfern und den Lagern zu zeigen. Vielmehr zeigt er das Verschwinden der Spuren, die Abwesenheit und die Schwierigkeiten, die Vernichtung in Worte zu fassen. In filmischen Anordnungen und Inszenierungen von erinnerndem Sprechen und historischen Landschaften folgt Lanzmann der Vergangenheit in der Gegenwart. In diesem Sinn hat er Shoah nie als Dokumentarfilm verstanden, sondern als Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen. In Deutschland war Shoah erstmals im Jahr 1986 auf der Berlinale und bald darauf im WDR und im NDR zu sehen. Die Rezeption des Films fiel zwiespältig aus – zu sehr stellte Shoah das Selbstverständnis der damaligen Bundesrepublik in Frage. International wurden der Film und sein Regisseur dagegen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2023 wurde Shoah zusammen mit dem Audio-Archiv Claude Lanzmanns in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes Memory of the World aufgenommenDescription
Shoah
Ended 8 Mar 2026