Rostock
Kunsthalle Rostock
On now
- Die Sammlung in der Kunsthalle Rostock Im Schaudepot der Kunsthalle Rostock wird die Plastik- und Skulpturensammlung des Museums aufbewahrt. Besucher:innen sind eingeladen, den frei zugänglichen Aufbewahrungsraum zu betreten und in eine Welt einzutauchen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist. Auf Podesten, Sockeln und in Vitrinen können über 200 Kunstwerke betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die figürliche Darstellung des menschlichen Körpers. So befinden sich zahlreiche Akte, Büsten, Porträts und Torsi, das sind Abbilder des menschlichen Körpers ohne Gliedmaßen und Kopf, in der Sammlung. Im Schaudepot kann man die Kernaufgaben eines Museums erfahren: Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln. Vier Thementexte geben im Schaudepot darüber Auskunft. Bild Oben: Hermann Glöckner Messingfaltung, 1935 1977, 7. Biennale der Ostseeländer Kunsthalle Rostock Foto: Thomas TäntzschelDescription
Plastik und Skulpturendepot
Until 31 Dec 2027

Coming soon
- Trauer (er)leben im 21. Jahrhundert [PARA_DATE_HINT] Vom 03.10.2026 bis 29.11.2026 lädt die Kunsthalle Rostock zu einer besonderen Ausstellung ein, die sich einem der wichtigsten und zugleich schwierigsten Themen unseres Lebens widmet: der Vergänglichkeit. [/PARA_DATE_HINT] Unter dem Titel "Wer bin ich dank dir?" rückt die Ausstellung den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in den Mittelpunkt, jedoch stets mit einer sinnstiftenden Ausrichtung auf das Leben. Sie macht die Bedeutung von Abschied und Trauer im modernen Kontext sichtbar und eröffnet neue Perspektiven auf Verlust, Erinnerung und Verbundenheit. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen, wie Menschen heute mit Verlusten umgehen und Trauer verarbeiten. Dabei wird deutlich, dass das Bewusstsein für die eigene Endlichkeit helfen kann, dem Sinn des eigenen Lebens näherzukommen. Freuen Sie sich auf eine vielfältige Mischung aus Kunst, persönlichen Geschichten und interaktiven Elementen. Die Ausstellung schafft Raum für Reflexion, Begegnung, neue Gedanken und lädt dazu ein, den Blick bewusst auf das Leben im Hier und Jetzt zu richten. Unser Leben ist geprägt von Veränderung, Herausforderungen und Wachstum. Wie hoffnungsvoll ist es, den Blick von der Frage "Wer bin ich ohne dich?" hin zu "Wer bin ich dank dir?" zu lenken. Bewusstes Abschiednehmen und heilsame Trauerprozesse können uns die Augen dafür öffnen, was unser Leben wertvoll macht und wie sehr wir durch andere Menschen geprägt werden. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit den Trauerbegleiterinnen Anika Bull von Emotionsbewegung® und Andrea Schürgut von Feuermale sowie dem Bestatter Paul Bruhn. Sie suchen Informationen und Anregungen für Ihren eigenen Abschied oder für den Umgang mit einer Verlusterfahrung? Kommen Sie vorbei und lernen Sie Rostocker Trauerbegleiter, Hospizdienste, Vereine, Pastoren und Seelsorger kennen! Beteiligen Sie sich an Gesprächsrunden oder finden Sie gemeinsam mit uns ein kreatives Ventil für Ihre Gefühle! Das umfangreiche Rahmenprogramm aus Vorträgen, Workshops und Filmvorführung enthält interessante Formate für Groß und Klein. Ein breitgefächertes Angebot an Broschüren und Büchern bietet Ihnen die Möglichkeit, weitere Informationen zu bekommen. Sie haben keine Zeit zu warten? Nehmen Sie bereits jetzt Kontakt zu unserem Trauernetzwerk auf.Description
Wer bin ich, dank dir?
21 Oct 2026 – 29 Nov 2026

- Ausstellungsort: im Erdgeschoss des Schaudepots der Kunsthalle Rostock Eintritt: 6 EUR und 4 EUR ermäßigt Rostocker Studierende kostenlos (Kulturticket)Description
Hedwig Holtz - Sommer
25 Oct 2026 – 25 Oct 2026

Recent past exhibitions
- Human Conditions Die Kunsthalle Rostock präsentiert ab dem 29. März 2026 die Ausstellung Human Conditions mit Werken des in Berlin lebenden Fotografen Olaf Heine. Diese gibt umfassend Einblick in die facettenreiche und nunmehr 30-jährige Karriere des Künstlers und zeigt die ganze Bandbreite seiner fotografischen Praxis. Der Fotograf Olaf Heine ist ein Essayist unserer Zeit, dessen Œuvre von tiefgründig komponierter Narration bestimmt ist. Er ist international bekannt für seine hintergründig und detailreich konzipierten Portraits von Kunstschaffenden, Musikern, Schauspielern und Sportlern, sowie für eindrucksvolle Architektur- und Landschaftsfotografie. Heine wurde am renommierten Berliner Lette-Verein ausgebildet und verdiente sich erste Sporen in der Berliner Musikszene der Nachwendezeit. Mit dem Umzug nach Los Angeles in den späten 1990er-Jahren gelang ihm der internationale Durchbruch. Seit dieser Zeit entstanden weltberühmte Porträts von Persönlichkeiten wie Coldplay, U2, Nick Cave, Cate Blanchett, Jared Leto, Billie Eilish, Julian Schnabel, John Baldessari, Snoop Dogg, Anthony Kiedis und Iggy Pop. Seine fotografischen Arbeiten wurden auf zahlreichen Album- und Zeitschriftencovern, sowie in sechs Fotobüchern veröffentlicht und sind Teil renommierter öffentlicher und privater Sammlungen. Heine etablierte sich zudem als Regisseur für preisgekrönte Musikvideos, Kurz- und Werbefilme. Seine Ästhetik hat die Bildsprache unzähliger Bands, u.a. Die Ärzte und Rammstein, im Rahmen langjähriger Zusammenarbeit entscheidend mitgeprägt. "There is a certain something that I have encountered in young male artists from Berlin. A kind of inner toughness and a dogged determination to complete fully whatever it is they're doing — to go all the way. […] Olaf is blessed with a clear and inescapable German eye. You better run, or fight back" – Iggy Pop "Die höchste Erfüllung seiner Existenz scheint der Mensch in der Suche nach Wissen, im Kreativen, in der Kommunikation und in der gemeinschaftlichen Interaktionen zu finden. Das hat meine Arbeit in den letzten zwanzig Jahren bestimmt. Ich wollte etwas über das menschliche Sein herausfinden und in einem Buch zusammenfassen, wann und worin diese vor allem besonders kreativen Menschen ihre Erfüllung finden", sagt Heine selbst über die Werkschau. Die Ausstellung Human Conditions wird neben knapp 200 fotografischen Arbeiten auch Rauminstallationen, Projektionen und Videoarbeiten umfassen. Die begleitende Monografie zur Ausstellung "Olaf Heine: Human Conditions" ist im Prestel Verlag erschienen.Description
Olaf Heine - Human Conditions
Ended 6 Sept 2026
- Zeichnungen 1941 - 2002 Die Kunsthalle Rostock präsentiert eine Auswahl bislang nie ausgestellter Papierarbeiten von Wolfgang Mattheuer (1927–2004) – eine Entdeckung aus dem umfangreichen künstlerischen Nachlass des Leipziger Bildermachers, der von der Galerie Schwind betreut und inventarisiert wird. Ein Großteil dieser Arbeiten hält Mattheuers Landschaftseindrücke des Vogtlandes sowie seiner zahlreichen Reisen im In- und Ausland fest. Während seine Gemälde oft in straffer Bildsprache eine metaphorische Idee transportieren, zeigt sein zeichnerisches Werk eine größere Offenheit im Umgang mit den künstlerischen Mitteln. Nicht selten sind die kleinformatigen Zeichnungen tagebuchartige Eindrücke seines Unterwegs-Seins. Im Fokus der Ausstellung liegt auch das bisher völlig unbekannte zeichnerische Frühwerk der 1940er- und 1950er-Jahre, das in akademisch-naturalistischer Manier seine Suche nach einem eigenen Ausdruck offenbart. Spätere Arbeiten lassen wiederum jene gestalterischen Tendenzen erkennen, die zu Mattheuers unverwechselbarer Bildsprache führen sollten. Damit eröffnet die Ausstellung einen neuen, spannenden Blick auf einen der bedeutendsten Künstler der DDR und Mitbegründer der Leipziger Schule.Description
W o l f g a n g M a t t h e u e r Auf Reisen
Ended 13 Jun 2026
- Skulpturen aus der Sammlung Die Kunsthalle Rostock verfügt über eine vielfältige Skulpturensammlung. Neben plastischen und bildhauerischen Arbeiten zählen Installationen und Mixed-Media-Werke dazu. Ihre Formensprache bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion. Ausgewählte Werke aus der Sammlung von Wolfgang Friedrich, Wieland Förster, Jo Jastram, Gerhard Marcks, Margret Middell, Susanne Rast, Margarete Scheel, Gustav Seitz und vielen anderen sind in den Räumlichkeiten des Schaudepots durch die Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Rostock Antje Schunke neu inszeniert worden. Eine Besonderheit stellen die künstlerischen Positionen aus dem internationalen Ostseeraum dar. In sechs Räumen kann man die gesamte Skulpturensammlung neu arrangiert entdecken. Beispielsweise ist das Berühren von Kunstwerken im sogenannten "Tastraum" explizit erwünscht. Doch nicht nur dreidimensionale Werke im Schaudepot werden vorgestellt. Auch im Gräsergarten im Park am Schwanenteich erfährt man mehr über die einzelnen Kunstwerke. Eine weitere künstlerische Verbindung zur Skulpturensammlung besteht im Rostocker Zoo. In den Grünanlagen befinden sich seit 1998 sechs Plastiken aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock als Leihgaben. Bronzeplastiken von Fritz Cremer, Heinrich Drake, Sabina Grzimek und Waldemar Grzimek stehen in der Eichenallee. Förderung und Unterstützung: Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG und den Verein Freunde der Kunsthalle Rostock e. V. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Zoologischer Garten Rostock gGmbH. Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die ROSTOCK PORT GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und die Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto Mecklenburg-Vorpommern und die Wall GmbH. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur Bild Oben: Siegfried Schreiber, Baumgartls Sturz, 1978, Bronze, 18 x 21 x 9 cm © Foto: Thomas Häntzschel, Frank Hormann/ Fotoagentur nordlicht Rostock Aus der Sammlung der Kunsthalle RostockDescription
DIE 3. DIMENSION Skulpturen aus der Sammlung
Ended 24 May 2026
- Hobbykünstlerinnen und -künstler aus der Region zeigen ihre Werke. Eine Bühne für Freizeitkünstler, um ihre Arbeiten zu zeigen und sich auszutauschen.Description
Rostock Kreativ 2026
Ended 8 Apr 2026
- Retrospektive Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. "Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren." sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock. Ticha, der 1940 in Bodenbach, dem heutigen Decin geboren wurde, besticht in seinen Bildern durch feinsinnige Ironie und eine präzise Malweise. Dabei bewegt er sich durch eine Vielzahl von Themen und setzt sich mit Gesellschaft, Politik, Sport und Unterhaltung kritisch als auch humorvoll auseinander. Die Ausstellung beginnt mit Werken, die während seines Studiums an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee entstehen, wo er von 1965 bis 1970 studiert. Vor allem maritime Motive mit Booten, Fischern und Badenden am Ostseestrand kennzeichnen sein Frühwerk aus den 1960er- Jahren. Darauf folgen die berühmten Sportbilder mit dem Skandalgemälde "Mannschaft" von 1975. Hintergrundinformationen darüber erfährt man über Audiobeiträge direkt in der Ausstellung. Seine sogenannten Politbilder wie "Klatscher" oder "Mauer" malt Hans Ticha ab Ende der 1970er-Jahre im Verborgenen. Sie thematisieren das gesellschaftliche Leben in der DDR mit seinen erstarrten Ritualen und sinnentleerten Handlungen etwa auf Parteitagen der SED oder auf Demonstrationen zum 1. Mai. Diese Bilder kann der Künstler nicht ausstellen. Er muss sie in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg verstecken. Erst nach der Wende finden sie erstmalig ein öffentliches Publikum auf der Biennale in Venedig. Eine große Auswahl der Politbilder als auch Vorzeichnungen dazu sind in der Kunsthalle Rostock zu sehen. In der Wendezeit beschäftigt sich Ticha mit Kommerz und der Werbewelt aus der Sicht eines Ostdeutschen. Ticha verlässt 1990 Ostberlin und geht zunächst nach Mainz und wenig später nach Maintal, wo er seine neue Heimat findet. Bis heute äußert sich der mittlerweile 85-jährige Maler weiterhin kritisch zum Zeitgeschehen. So finden sich in der Rostocker Ausstellung aktuelle Gemälde mit Titeln wie "Wutbürger" oder "Wir sind heute das Volk", die bisher noch nie gezeigt wurden. In der Ausstellung gibt es zu ausgewählten Werken deutsch- oder englischsprachige Audiobeiträge, die mit dem eigenen Smartphone durch einen QR-Code gescannt und angehört werden können. Es können eigene Kopfhörer genutzt werden. Leihweise stehen Kopfhörer an der Museumskasse bereit. Zudem können Besucher:innen an einer Mitmachstation auf kreative Weise das Werk von Hans Ticha erkunden. Nach der Ausstellung in Rostock wandern die Bilder in das Neue Museum Nürnberg. "Diese Kooperation, die wir dem Galeristen Johannes Zielke und Astrid Hiepe von der Galerie LÄKEMÄKER verdanken, möchte verdeutlichen, dass Hans Ticha mittlerweile als ein deutsch-deutscher Künstler zu verstehen ist." so die Kuratorin der Ausstellung Antje Schunke. Förderung und Unterstützung: Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Bankhaus Metzler, die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein "Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.". Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR KulturDescription
Farbe Fläche Form – Hans Ticha hören und sehen
Ended 15 Mar 2026
- Retrospektive Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. "Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren." sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock. Ticha, der 1940 in Bodenbach, dem heutigen Decin geboren wurde, besticht in seinen Bildern durch feinsinnige Ironie und eine präzise Malweise. Dabei bewegt er sich durch eine Vielzahl von Themen und setzt sich mit Gesellschaft, Politik, Sport und Unterhaltung kritisch als auch humorvoll auseinander. Die Ausstellung beginnt mit Werken, die während seines Studiums an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee entstehen, wo er von 1965 bis 1970 studiert. Vor allem maritime Motive mit Booten, Fischern und Badenden am Ostseestrand kennzeichnen sein Frühwerk aus den 1960er- Jahren. Darauf folgen die berühmten Sportbilder mit dem Skandalgemälde "Mannschaft" von 1975. Hintergrundinformationen darüber erfährt man über Audiobeiträge direkt in der Ausstellung. Seine sogenannten Politbilder wie "Klatscher" oder "Mauer" malt Hans Ticha ab Ende der 1970er-Jahre im Verborgenen. Sie thematisieren das gesellschaftliche Leben in der DDR mit seinen erstarrten Ritualen und sinnentleerten Handlungen etwa auf Parteitagen der SED oder auf Demonstrationen zum 1. Mai. Diese Bilder kann der Künstler nicht ausstellen. Er muss sie in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg verstecken. Erst nach der Wende finden sie erstmalig ein öffentliches Publikum auf der Biennale in Venedig. Eine große Auswahl der Politbilder als auch Vorzeichnungen dazu sind in der Kunsthalle Rostock zu sehen. In der Wendezeit beschäftigt sich Ticha mit Kommerz und der Werbewelt aus der Sicht eines Ostdeutschen. Ticha verlässt 1990 Ostberlin und geht zunächst nach Mainz und wenig später nach Maintal, wo er seine neue Heimat findet. Bis heute äußert sich der mittlerweile 85-jährige Maler weiterhin kritisch zum Zeitgeschehen. So finden sich in der Rostocker Ausstellung aktuelle Gemälde mit Titeln wie "Wutbürger" oder "Wir sind heute das Volk", die bisher noch nie gezeigt wurden. In der Ausstellung gibt es zu ausgewählten Werken deutsch- oder englischsprachige Audiobeiträge, die mit dem eigenen Smartphone durch einen QR-Code gescannt und angehört werden können. Es können eigene Kopfhörer genutzt werden. Leihweise stehen Kopfhörer an der Museumskasse bereit. Zudem können Besucher:innen an einer Mitmachstation auf kreative Weise das Werk von Hans Ticha erkunden. Nach der Ausstellung in Rostock wandern die Bilder in das Neue Museum Nürnberg. "Diese Kooperation, die wir dem Galeristen Johannes Zielke und Astrid Hiepe von der Galerie LÄKEMÄKER verdanken, möchte verdeutlichen, dass Hans Ticha mittlerweile als ein deutsch-deutscher Künstler zu verstehen ist." so die Kuratorin der Ausstellung Antje Schunke. Förderung und Unterstützung: Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Bankhaus Metzler, die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein "Freunde der Kunsthalle Rostock e. V." Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR KulturDescription
Hans Ticha
Ended 15 Mar 2026
- Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte Fotoserie totenstill von Dirk Reinartz. 1971 war er der jüngste Reportagefotograf des Nachrichtenmagazins Stern. Später arbeitete er unter anderem für die Kunstzeitschrift art und das Reisemagazin Merian sowie für das ZEITmagazin und avancierte zum Shootingstar der deutschen Dokumentarfotografie. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Deutschland und den Deutschen. Seine Reportagen waren nie rein illustrativ, sondern entfalteten stets eine eigenständige Erzählebene. In der zwischen 1987 und 1993 entstandene Serie totenstill setzt sich Reinartz mit den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinander. Die Aufnahmen zeigen in strengem Schwarz-Weiß die immer gleichen Infrastrukturen der Massenvernichtung. In die Anlagen ist ihr grauenvoller Zweck eingeschrieben und auch die perfide Effizienz, auf die sie abzielten. Vielleicht erzeugen die leeren Plätze, Mauern und Wege deshalb eine so unheimliche Atmosphäre. Vielleicht aber auch, weil ihre Leere das schmerzhaft Abwesende heraufbeschwört – die Menschlichkeit an sich und die Menschen, die hier zu Opfern wurden. Dass die Atmosphäre wahrhaft bedrückend ist, lässt sich nicht bestreiten. Auch die Aura der Schwarz-Weiß-Fotografie trägt dazu bei. Sie verleiht den Bildern etwas Zeitloses und legt so die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz nahe. Auf diese Weise regen die wirkmächtigen Bilder zur intensiveren Betrachtung und zum Innehalten und Nachdenken an. Im Alleinsein mit sich und den eigenen Eindrücken entfalten die Bilder ihre Wirkung – die Stille beginnt zu sprechen.Description
t o t e n s t i l l Dirk Reinartz – Fotografie
Ended 8 Mar 2026
- Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte Fotoserie totenstill von Dirk Reinartz. 1971 war er der jüngste Reportagefotograf des Nachrichtenmagazins Stern. Später arbeitete er unter anderem für die Kunstzeitschrift art und das Reisemagazin Merian sowie für das ZEITmagazin und avancierte zum Shootingstar der deutschen Dokumentarfotografie. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Deutschland und den Deutschen. Seine Reportagen waren nie rein illustrativ, sondern entfalteten stets eine eigenständige Erzählebene. In der zwischen 1987 und 1993 entstandene Serie totenstill setzt sich Reinartz mit den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinander. Die Aufnahmen zeigen in strengem Schwarz-Weiß die immer gleichen Infrastrukturen der Massenvernichtung. In die Anlagen ist ihr grauenvoller Zweck eingeschrieben und auch die perfide Effizienz, auf die sie abzielten. Vielleicht erzeugen die leeren Plätze, Mauern und Wege deshalb eine so unheimliche Atmosphäre. Vielleicht aber auch, weil ihre Leere das schmerzhaft Abwesende heraufbeschwört – die Menschlichkeit an sich und die Menschen, die hier zu Opfern wurden. Dass die Atmosphäre wahrhaft bedrückend ist, lässt sich nicht bestreiten. Auch die Aura der Schwarz-Weiß-Fotografie trägt dazu bei. Sie verleiht den Bildern etwas Zeitloses und legt so die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz nahe. Auf diese Weise regen die wirkmächtigen Bilder zur intensiveren Betrachtung und zum Innehalten und Nachdenken an. Im Alleinsein mit sich und den eigenen Eindrücken entfalten die Bilder ihre Wirkung – die Stille beginnt zu sprechen.Description
TOTENSTILL Dirk Reinartz – Fotografie
Ended 8 Mar 2026
- Thomas Hartmann & Alexander Kluge Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken, als wären sie von unsichtbaren Kraftfeldern umgeben. Auch auf die Besucher und Besucherinnen wirken sie. Sie ziehen uns an, um andere machen wir einen großen Bogen. Dem Künstler Thomas Hartmann ist das nicht entgangen. Er vergleicht das Phänomen mit unsichtbaren kosmischen Vorgängen, die im Vakuum des Weltalls wirken. Dieser Vergleich deutet bereits an, dass der Künstler in großen Maßstäben arbeitet. Im lichtdurchfluteten White Cube der Kunsthalle Rostock finden seine Gemälde den idealen Ort, um ihre monumentale Wirkung zu entfalten. Dabei lotet er feinfühlig ihre Reichweite über die Grenzen ihrer Leinwände hinaus aus. Er gruppiert sie an den sieben Meter hohen Wänden des Kubus, um eine leere Mitte herum. Diese Mitte wird zum spannungsvollen Zentrum, in dem sich die äußeren Kräfte bündeln. Die sogenannten "Hartmannschen Hängungen" laden dazu ein, über das Sein und das Nicht-Sein, über das Bestehen und das Vergehen nachzudenken. Auch mit der Vergänglichkeit des eigenen Schaffens befasst sich der Künstler. Allein der Nachwelt überlässt er es nicht, seine Bilder zu bewerten und schon gar keinem Nachlassverwalter. Thomas Hartmann findet, nicht jedes Bild muss erhalten bleiben. Erst mit Abstand lässt sich beurteilen, welche Werke Bestand haben sollen. Ein Lagerregal, überbordend gefüllt mit 300 zerstörten Bildern, wird zum Monument der Selbstermächtigung. Schreinartig türmt er die Relikte zu einem neuen Kunstwerk auf. Selektion und Zerstörung sind Teil des künstlerischen Prozesses. Regale sind dabei bedeutsame Werkzeuge des Ordnens und Bewahrens – Metapher für das Fortbestehen im Angesicht der Vergänglichkeit. Zudem schafft er seit zwei Jahren gemeinsam mit Alexander Kluge "Klein-Kinos" – ungewöhnliche Projektionsobjekte, die mehr Skulptur, mehr Modell sind als Kino oder Ausgabegerät. In ihnen verdichten sich Inhalte und Darstellungsformen. Beide Künstler verbindet die Vorliebe für Intermedialität und außergewöhnliche Inszenierung sowie eine ausgeprägte Bibliophilie und intellektueller Tiefgang. Alexander Kluge ist Schriftsteller, Filmemacher und Produzent. Er gilt als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films und Autorität auf dem Gebiet der Filmtheorie und ist bekannt dafür, Literatur, Film und Philosophie miteinander zu verbinden. Thomas Hartmann hatte bis 2018 eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg inne. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben der Videokunst bilden Malerei und Installation die drei zentralen Medien seines Schaffens. Sie bilden die Säulen der Ausstellung, die vom 18. Dezember 2025 bis zum 1. März 2026 in der Kunsthalle Rostock zu sehen ist.Description
K I N O V O N M O R G E N Thomas Hartmann & Alexander Kluge
Ended 1 Mar 2026