Art Exhibitions

by Art Now Database

Zürich

Kunsthaus Zürich

On now

  • Die Wasserlilien von Claude Monet, die Suppendose von Andy Warhol, Arnold Böcklins predigender Antonius, Francis Bacons Triptychon oder Franz Gertschs «Franz und Luciano»: «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» bringt einige der bekanntesten Werke des Kunsthaus Zürich zusammen. Im Chipperfield-Bau zeigt das Kunsthaus auf rund 800 m² ausgewählte Highlights von Kunstschaffenden wie Albert Anker, Heidi Bucher, Ferdinand Hodler, Marlow Moss, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Cindy Sherman, Sophie Taeuber-Arp und weiteren Positionen. Bekannte Werke treten dabei in neue Beziehungen zueinander und eröffnen ungewohnte Sichtweisen auf die Sammlung. Entstanden zwischen 1622 und 1998, begegnen sich Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus unterschiedlichen Zeiten in chronologischen und transhistorischen Werkgruppen. So treffen etwa Werke von Claude Monet auf Ferdinand Hodler, Paul Gauguin und Pierre Bonnard, während eine monumentale Maschinen-Skulptur von Jean Tinguely mit einem Gemälde von H. R. Giger kombiniert wird. Kuratiert von Maja Wismer, lädt die Ausstellung dazu ein, vertraute Ikonen anders zu sehen, überraschende Zusammenhänge zu entdecken und der Sammlung in ihrer Vielfalt neu zu begegnen. Ergänzt wird die Präsentation durch persönliche Perspektiven: Bekannte und weniger bekannte Zürcherinnen und Zürcher haben jeweils ein Werk aus der Sammlung ausgewählt und erzählen, weshalb es sie besonders berührt oder begleitet. Ihre Texte eröffnen individuelle Zugänge zu den Werken und zeigen, wie unterschiedlich Kunst erlebt werden kann. Die Ausstellung wurde grosszügig unterstützt von einer Zürcher Kulturstiftung und der Ernst Göhner Stiftung.
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    Ikonen: Ausgewählte Werke der Sammlung

    Until 10 Jan 2027

    Ikonen: Ausgewählte Werke der Sammlung at Kunsthaus Zürich, Zürich
  • Mehr als ein halbes Jahrhundert trennt Maria Lassnig (1919–2014) und Edvard Munch (1863–1944). Dennoch verbindet beide ein intensives Interesse an den grossen Fragen des Menschseins. In ihren Werken beschäftigen sie sich mit Körper und Emotionen, mit Krankheit und Tod sowie mit der Beziehung des Menschen zur Natur. Während Munch den Kreislauf von Leben, Tod und Erneuerung ins Zentrum rückt, richtet Lassnig den Blick konsequent nach innen. Ihre 'Körperbewusstseinsbilder' entstehen aus dem unmittelbaren Empfinden des eigenen Körpers und verleihen inneren Zuständen eine unverwechselbare malerische Form. Lassnig setzte sich intensiv mit der Kunstgeschichte auseinander und zählte Munch zu ihren wichtigsten Bezugspunkten. In der Ausstellung treten bekannte Werke Munchs in einen neuen Zusammenhang: Linienführung, Farbigkeit und Komposition lassen sich im Spiegel von Lassnigs Malerei neu lesen. Gleichzeitig wird sichtbar, wie tief Munchs Werk in ihrem künstlerischen Denken verankert war. Rund 150 Werke, darunter 78 Gemälde, sowie grosszügige Leihgaben aus dem MUNCH in Oslo und der Maria Lassnig Stiftung in Wien ermöglichen Gegenüberstellungen, die bislang nicht zu sehen waren.
    Description

    Maria Lassnig und Edvard Munch: Malfluss = Lebensfluss

    Until 21 Feb 2027

    Maria Lassnig und Edvard Munch: Malfluss = Lebensfluss at Kunsthaus Zürich, Zürich
Recent past exhibitions
  • Die Ausstellung findet im 1. OG des Müller-Baus statt, einem Bereich, der künftig regelmässig für den Dialog zwischen Sammlung und Gegenwartskunst genutzt wird. Laib ist hier Künstler und Kurator zugleich und entwickelt die Präsentation gemeinsam mit Senior Curator Philippe Büttner. Beide verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, die bereits 2005 in einer grossen Retrospektive in der Fondation Beyeler sichtbar wurde. « Kunst kann Verbindungen über viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende hinweg haben. » — Wolfgang Laib Diese neue Begegnung seiner Werke mit Meisterwerken aus sieben Jahrhunderten ermöglicht den Besucher:innen nicht nur eine vertiefte Auseinandersetzung mit Laibs skulpturalen Gesten und Materialien, sondern eröffnet auch überraschende Perspektiven auf vertraute Werke der Sammlung. So entsteht ein vielschichtiger Raum, in dem Stille, Zeit und künstlerische Präsenz miteinander in Resonanz treten. Diese Ausstellung ist unterstützt von The Leir Foundation und Thomas W. und Cristina Bechtler.
    Description

    Wolfgang Laib und die Sammlung des Kunsthaus Zürich

    Ended 21 Sept 2026

  • Der afro-amerikanische Künstler Kerry James Marshall (*1955 Birmingham, Alabama, lebt in Chicago) gilt als einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart. Seine grossformatigen, vielschichtigen Werke stellen Schwarze Menschen konsequent in den Mittelpunkt. Seit den frühen 1980er-Jahren setzt sich seine Malerei mit der westlichen Tradition der Historienmalerei auseinander und hinterfragt deren Leerstellen und Ausschlussmechanismen. Kunsthistorische Referenzen verbinden sich mit Motiven aus Popkultur, politischer Geschichte, afro-amerikanischem Alltag und persönlichen Erinnerungen zu komplexen Bildräumen von hoher erzählerischer Dichte. Intensive Farbigkeit, technische Virtuosität und präzise Komposition prägen die Gemälde, in denen Fragen von Repräsentation, Macht, Zugehörigkeit und historischer Verantwortung ebenso verhandelt werden wie Freude, Präsenz und Hoffnung. Das Kunsthaus Zürich zeigt mit dieser Ausstellung die erste gross angelegte Überblicksschau des Künstlers im deutschsprachigen Raum mit zentralen Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen sowie neuen Gemälden.
    Description

    Kerry James Marshall. The Histories

    Ended 16 Aug 2026