Bern
Kunstmuseum Bern
On now
- Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungspräsentation umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände. Altbau Im Untergeschoss sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Violon accroché au mur, Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II, with Black and Grey. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung. Zwei Säle im Erdgeschoss sind Werken von Schweizer Künstler:innen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gewidmet. Dazu zählen die berühmten symbolistischen Gemälde von Ferdinand Hodler, Die Nacht und Der Tag, als auch Werke von Albert Anker und Arnold Böcklin. In zwei Kabinetten sind Highlights der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei zu sehen, darunter Paul Cézannes Portrait de l’artiste au chapeau à large bord, Tournesols fanés von Vincent van Gogh und La blouse bleue von Henri Matisse. Im Obergeschoss sind in der Ausstellung umfangreiche Bestände aus der Sammlung vom 13. bis zum 18. Jahrhundert vereint: Andachtsbilder aus dem italienischen Tre- und Quattrocento, kunstvolle Altartafeln der Berner Nelkenmeister und von Niklaus Manuel, sowie Meisterwerke aus dem Berner Barock (bis 27. September 2026). Erweiterungsbau Das Untergeschoss vereint Gemälde von berühmten Vertreter:innen des Abstrakten Expressionismus – beispielsweise Jackson Pollocks Brown and Silver II oder Lee Krasners Forest no 2 – mit Positionen aus der abstrakten und Konkreten Kunst, etwa von Sophie Taeuber-Arp oder Max Bill.Description
Die Sammlung. Von Arnold Böcklin bis Pablo Picasso, von Ferdinand Hodler bis Meret Oppenheim
Until 31 Dec 2026

- Franz Gertsch (1930–2022) gilt als Schweizer Pionier des Fotorealismus und als Meister des modernen Holzschnitts. Die Retrospektive Franz Gertsch. Blow-Up, die in zwei Teilen im Kunstmuseum Bern und im Museum Franz Gertsch gezeigt wird, bietet eine Werkübersicht aus mehr als sechzig Jahren künstlerischen Schaffens: monumentale Gemälde der Jugend- und Musikszene aus den 1970er-Jahren, ikonische Frauenporträts aus den 1980ern, Familienbilder und Porträts von Künstlerfreund:innen, epische Landschaften und Naturaufnahmen. Im Kunstmuseum Bern liegt der Fokus auf den Jahren 1956 bis 2021, wobei vertraute Einblicke geschaffen, aber auch neue Aspekte und Perspektiven der Rezeption beleuchtet werden. Die Ausstellung zeigt Gertschs stilistische Entwicklung und macht darüber hinaus die grossen thematischen Linien und Querverbindungen innerhalb seines Gesamtwerks deutlich. Darunter das Verhältnis von Mensch und Natur und die Rolle der Fotografie in der Malerei, welche heute, im Kontext ökologischer und humaner Krisen und im Zeitalter des Selfies, eine neue Bedeutung erfahren. Kuratorin: Dr. Kathleen Bühler Kuratorische Assistenz: Nina Liechti Ausstellung im Museum Franz Gertsch 19.9.2026–28.2.2027 Das Museum Franz Gertsch konzentriert sich auf ausgewählte Gemälde und Themen aus den Jahren 1970 bis 2022, mit besonderem Fokus auf die Modelle Patti Smith, Luciano Castelli und Irene Staub. Gertsch porträtierte die Rockpoetin Patti Smith zwischen 1978 und 1979 insgesamt fünfmal, von Luciano Castelli entstanden zwischen 1971 und 1977 dreizehn Gemälde. Irene Staub gehörte zum Freundeskreis von Luciano Castelli und war unter dem Namen «Lady Shiva» als Zürcher Edelprostituierte bekannt. Daneben werden grossformatige Gemälde der für Franz Gertsch zentralen Modelle Johanna (1983–85) und Silvia (1998–2004), die wichtigen landschaftlichen Motive Waldweg (Campiglia Marittima), Gräser und Meer sowie ausgewählte Holzschnitte gezeigt. Kuratorin Museum Franz Gertsch: Anna WesleDescription
Franz Gertsch. Blow-Up (Part I)
Until 17 Jan 2027

Recent past exhibitions
- Swiss art forms a significant focus in the Kunstmuseum Bern’s collection. The presentation Panorama Switzerland examines selected aspects of visual art in Switzerland from the late 18th to the early 20th century. At the same time, it represents important groups of works from the collection of paintings, including Symbolist figure paintings from Arnold Böcklin to Ferdinand Hodler, genre scenes from Albert Anker to Max Buri, impressive mountain landscapes from Caspar Wolf to Albert Müller, as well as aspects of bourgeois leisure pursuits from Cuno Amiet to Martha Stettler. Thus, it opens a wide panorama of Swiss artists and motifs, as well as a unique overview of three centuries of Swiss art. Curator: Anne-Christine StrobelDescription
Panorama Switzerland
Ended 5 Jul 2026
- In der Sammlung des Kunstmuseum Bern bildet die Schweizer Kunst einen bedeutenden Schwerpunkt. Die Sammlungspräsentation Panorama Schweiz nimmt ausgewählte Aspekte des gestalterischen Schaffens in der Schweiz vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert in den Blick. Sie repräsentiert gleichzeitig wichtige Werkgruppen des Gemäldebestands und umfasst symbolistische Figurenbilder von Arnold Böcklin bis Ferdinand Hodler, Genreszenen von Albert Anker bis Max Buri, eindrückliche Berglandschaften von Caspar Wolf bis Albert Müller sowie Aspekte des bürgerlichen Freizeitvergnügens von Cuno Amiet bis Martha Stettler. So eröffnet sie ein weites Panorama von Schweizer Künstler:innen und Motiven und gibt einen einzigartigen Überblick über Schweizer Kunst aus drei Jahrhunderten. Weiter zu sehen sind Werke von Théodore Appia, René Auberjonois, Alice Bailly, Hans Berger, Ernest Biéler, August von Bonstetten, Eduard Boss, Arnold Brügger, Alexandre Calame, Paul Camenisch, Plinio Colombi, Marcel Victor d'Eternod, Giovanni Giacometti, Wilhelm Gimmi, Ernst Ludwig Kirchner, Rudolf Koller, Franz Niklaus König, August Wilhelm Leu, Frieda Liermann, Gabriel Loppé, Louis-René Moilliet, Werner Neuhaus, Clara von Rappard, Raphael Ritz, Paul Robert, Karl Stauffer-Bern, Annie Stebler-Hopf, Johann Gottfried Steffan, Victor Surbek, Ernst Stückelberg, Victor Surbek, Félix Vallotton und Louise Elisabeth Vigée Le Brun. Kuratorin: Anne-Christine Strobel.Description
Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler
Ended 5 Jul 2026
- Die 25 herausragenden Werke der Expressionismus-Stiftung beim Kunstmuseum Bern sind durch die aus der Nähe von Bern stammende Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen worden. Die Stifter setzten sich zum Ziel, Lücken in den Beständen des Kunstmuseum Bern zu schliessen und ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der Ausstellung wird das Stiftungsgut erstmals in seiner Gesamtheit präsentiert. Zu den Highlights zählen Gemälde von deutschen Expressionist:innen der Brücke und des Blauen Reiters wie Emil Nolde, Max Pechstein, Heinrich Campendonk, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin, Werke der Basler Gruppe Rot-Blau und expressive Positionen aus der internationalen Nachkriegskunst wie Karel Appel, Sam Francis oder Teruko Yokoi. Die Ausstellung ist dem Stifter Hans Rudolf Tschumi (1928–2025) im Andenken und der Stifterin Silvia Tschumi gewidmet. Kuratorin: Anne-Christine StrobelDescription
Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis
Ended 5 Jul 2026