Luzern
Kunstmuseum Luzern
On now
- Shirana Shahbazi (*1974) verfügt über eine differenzierte Perspektive auf unsere Gesellschaft und ihre Herausforderungen. Ihr vielschichtiges Werk etabliert Fragment und Überlagerung als Strategie, um einer komplexen Gegenwart gerecht zu werden. Gestützt auf ihre Erfahrung mehrfacher Zugehörigkeit untersucht sie die Konstruktion von Wirklichkeit. Wie lässt sich die erlebte Gleichzeitigkeit von unterschiedlichen Realitäten in Bildern darstellen? Wie können räumliche und emotionale Distanzen erfasst werden? Stets von der Fotografie ausgehend, doch unter Einbezug unterschiedlichster Techniken und Materialien, entzieht sich Shahbazis Werk einer eindeutigen Kategorisierung, es transportiert Vielstimmigkeit als politische Haltung. Shahbazi, die mit Oberflächen, Formaten, Farbe, Raum und Licht experimentiert, hat viele ihrer Werke noch nie gezeigt. Im Dialog mit Li Tavor (*1983), um weitere Werke ergänzt, schafft die Künstlerin raumgreifende Installationen. 2019 wurde Shahbazi durchs Bundesamt für Kultur der wichtigste Kunstpreis der Schweiz verliehen, der Prix Meret Oppenheim.Description
Shirana ShahbaziAll at Once. An Interplay with Li Tavor
Until 18 Oct 2026

- Die diesjährige Sammlungsausstellung widmet sich den grossen künstlerischen Gesten: Ein Werk bespielt einen Raum. Es handelt sich hierbei nicht um kleinformatige Arbeiten, sondern um raumfüllende Installationen. Die Installationskunst wächst über den bildnerischen oder skulpturalen Charakter eines Werkes hinaus und bezieht meist den ganzen Raum mit ein. Dabei entsteht ein eigenes künstlerisches Universum. Oftmals ist das Publikum aktiv in die Betrachtung und in das Erleben der Arbeit miteinbezogen. Der Hauptfokus liegt auf der Gegenwartskunst, wobei Erwerbungen seit den 1990er-Jahren bis heute zu sehen sind.Description
1 Raum, 1 WerkInstallationen aus der Sammlung
Until 15 Nov 2026

Recent past exhibitions
- Andreas Brunner (*1988) lässt Raketen-Glacé in der Faust schmelzen, farbigen Rauch aus Mikrofonen aufsteigen oder Zigaretten der Marke «Hope» abbrennen. Seine kurzen Videos sind weniger politische Statements als poetische Verdichtungen sowie Auseinandersetzungen mit Prozessen und Rhythmen. So baut sich die Zigarette im Loop ständig auf und ab und verweist damit auch auf den Atemzyklus. Der Luzerner Künstler verbindet Beobachtungen und Recherchen assoziativ zu Videos, Installationen, Objekten und Performances. Referenzen aus der Popkultur fliessen dabei ebenso ein wie architektonische Details oder die Kunstgeschichte. Bei seiner künstlerischen Forschung legt er ein Flusssystem offen, geht der Unterwelt- und Fruchtbarkeitsgöttin Persephone nach oder schält die Schlangen der Laokoon-Skulpturengruppe. Die Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern hat Andreas Brunner mit dem Publikationspreis spot on 2025 ausgezeichnet. Zur Eröffnung erscheint die 22. Ausgabe dieser Reihe.Description
spot onAndreas Brunnerin Kooperation mit Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern
Ended 11 Oct 2026
- Was zeichnet verschiedene Kulturen aus? Was trennt, was verbindet sie? In seinem Werk setzt sich Yann Stéphane Bisso (*1998) malerisch mit seiner Herkunft aus Kamerun und Frankreich auseinander. So geht die Serie Cooking Mama von den Hungerrevolten 2008 in Kamerun aus, lässt aber auch die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich anklingen. Die Serie zielt auf den globalen Lebensmittelhandel und dessen preissteigernde Wirkung, die überall auf der Welt die Ärmsten trifft, und setzt diese Phänomene in Kontrast zum Kochtopf der Mutter als Inbegriff für Heimat und Geborgenheit. In Landschaftsgemälden macht Bisso Zwischenwelten sichtbar, indem er ähnlich wie im magischen Realismus surreale Elemente durchscheinen lässt. Die neusten Arbeiten setzen sich mit dem Werk The Onlooker des jamaikanischen Bildhauers Ronald Moody auseinander. Sie thematisieren das Verhältnis von Malerei und Skulptur, Original und Kopie sowie Kunst und Magie. Bissos Serie Cooking Mama wurde von Kiefer Hablitzel | Göhner mit dem Sonderpreis ausgezeichnet, der nebst einer Einzelausstellung eine erste Publikation ermöglicht.Description
Yann Stéphane Bisso Mosaïque, présence, absence Kiefer Hablitzel | Göhner Kunstpreis 2024
Ended 8 Feb 2026
- Mit Cuno Amiet, Albert Anker, August Babberger, Gustave François Barraud, Louis Béroud, Jakob Bill, Max Bill, Arnold Böcklin, James Lee Byars, Alexandre Calame, Antonio Calderara, Raoul Dufy, Hans Emmenegger, Johann Heinrich Füssli, Augusto Giacometti, Giovanni Giacometti, Anton Graff, Leopold Häfliger, Ferdinand Hodler, Shara Hughes, Irma Ineichen, Johannes Itten, Verena Loewensberg, Claude Loewer, Richard Paul Lohse, Jenny Losinger-Ferri, Olivier Mosset, Ugo Rondinone, Nelly Rudin, Hans Schärer, Albrecht Schnider, Sonja Sekula, Chaïm Soutine, Hans Stalder, Johann Gottfried Steffan, Christine Streuli, Félix Vallotton, Ludwig Vogel, Hannes Vogel, Shizuko Yoshikawa, Gilberto Zorio, Robert Zünd, u.a., Farbkonzept Hubert Hofmann Was ist schön? Eine idyllische Landschaft, ein perfekter Körper, ein rotwangiges Kindergesicht oder ein abstrakter Farbklang? Ist gute Kunst schön? Gibt es überhaupt objektive Schönheit? Oder ist sie Geschmackssache? Manchmal steht in unserem Gästebuch der Wunsch, 'mehr schöne Kunst' zu sehen. Die Sammlungsausstellung zeichnet mit Werken unterschiedlicher Epochen und Stile eine kleine Geschichte der Ästhetik nach. Was für eine Person schön ist, kann für eine andere abstossend sein. Was als schön empfunden wird, hängt vom kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Nicht nur die Vorstellung von Schönheit wandelt sich stetig, auch das Verhältnis von Schönheit und Kunst. Lange Zeit sollte Kunst durch ihre Schönheit belehren und schmücken, doch mit der Moderne ist das enge Verhältnis von Schönheit und Kunst nicht mehr selbstverständlich, im Gegenteil: Schöne Kunst wird verdächtigt, mehr gefällig als tiefgründig zu sein. Die Ausstellung bildet keine historische Entwicklung ab, sondern thematisiert unterschiedliche Vorstellungen und lädt das Publikum ein, mitzudiskutieren.Description
schön?! Ästhetische Betrachtung der Sammlung
Ended 8 Feb 2026
- Dieses Jahr sind wir nicht nur zentral! , sondern auch extragross: Die traditionelle Jahresausstellung erhält 2025 eine grössere Fläche. So können mehr und grössere Werke aus dem aktuellen Zentralschweizer Kunstschaffen präsentiert werden. Die Fachjury sichtet die eingereichten Dossiers und wählt die interessantesten für die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern aus. Das Resultat ist eine abwechslungsreiche, medial vielfältige Schau, in der die Dynamik und das Potenzial der Zentralschweizer Kunst erlebbar werden. Aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst werden ebenso aufgegriffen wie Eigenheiten des lokalen Kunstschaffens. zentral! XL ist eine Plattform und Talentschmiede mit Ausstrahlung und Tradition, ein Kosmos, der über den regionalen Tellerrand hinausweist.Description
zentral! XL
Ended 8 Feb 2026
Solo Teo Petruzzi
Ended 8 Feb 2026