St. Gallen
Kunstmuseum St. Gallen
On now
- Marie Schumann lebt und arbeitet in Zürich. Mit textilen Techniken erforscht sie die Beziehung zwischen Körper, Material und Raum. Ihre Arbeitsweise ist prozesshaft angelegt: Aus Experimenten entstehen Objekte, Skulpturen oder raumgreifende Installationen, die wiederum Ausgangspunkt für neue Entwicklungen werden. Schumann war in zahlreichen Ausstellungen vertreten, darunter Phantasms in der Galerie Carvalho in New York (2025), Textile Manifestos – From Bauhaus to Soft Sculpture im Museum für Gestaltung Zürich (2025) sowie Textile Design Now an der Universität Québec in Montréal (2023). Zu ihren öffentlichen Projekten zählen eine Kunst-und-Bau-Installation an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich (2025), eine Installation während Pan Art in Neuchâtel (2024) sowie eine textile Installation zur Mexico City Art Week in der Expo Reforma (2024). Mit grosszügiger Unterstützung der Zürcherischen Seidenindustrie Gesellschaft, Zürich und von Tisca, Bühler. Impressionen Impressionen Impressionen ImpressionenDescription
Marie Schumann - Coatings
Until 3 Jan 2027

Beyond the Manosphere. Masculinities Today
Until 24 Jan 2027

Coming soon
Verena Merz
7 Nov 2026 – 21 Mar 2027

Ahmad Al Rayyan
28 May 2027 – 14 Nov 2027

Recent past exhibitions
- Das Kunstmuseum St.Gallen präsentiert den/die Gewinner*in des Manor Kunstpreis St.Gallen 2025, marce norbert hörler, mit einer vielschichtigen Ausstellung, die Performance, Poesie, Duft und Architektur verbindet und unsere Wahrnehmung von Raum und Identität herausfordert. Welche Kriterien beeinflussen unsere Wahrnehmung in einem Raum? Welche Spuren hinterlassen Körper in den Räumen, die sie durchqueren? Wie verändert sich unsere Orientierung, wenn ein Raum nicht geradlinig verläuft? Für marce norbert hörler sind dies zentrale Fragen, die in der Ausstellung slant verhandelt werden.Description
marce norbert hörler: slant
Ended 3 May 2026
- Öffentliche Führung durch die Ausstellung "slant" von marce norbert hörler mit Kunstvermittler Florian Hürlimann. Kosten entsprechen den regulären Eintrittspreisen.Description
marce norbert hörler Öffentliche Führung
Ended 3 May 2026
- [TITLE CLASS='title-closed' TEXT='Mehr erfahren'] [TITLE CLASS='title-opened' TEXT='Schliessen'] In den 1960er-Jahren erlebte Paris das Ende von Art Informel, Lyrischer Abstraktion und Vitalismus – Strömungen, die zuvor die Malerei dominiert hatten. Neue Bewegungen wie Pop Art, Nouveau Réalisme und die neue Figuration gewannen an Bedeutung. Jacqueline de Jong nahm diesen Wandel auf: Fasziniert vom Fernsehen und inspiriert von populären Medien wie Science-Fiction und Pornografie fand sie darin wichtige Impulse für ihr Werk. Ihre bis dahin abstrakte Malerei wurde zunehmend figurativer, und sie begann, ihre eigene, unverwechselbare künstlerische Perspektive zu entwickeln. Zudem arbeitete sie vermehrt in Serien. De Jongs künstlerisches Schaffen in den 1960er-Jahren war zudem geprägt von ihrer Arbeit an The Situationist Times – einem eigenen situationistischen Magazin, das sie nach ihrem Ausschluss aus der Situationistischen Internationale von 1962 bis 1967 herausgab. Auch ihr Engagement in der Protestbewegung von 1968 war prägend: Für die Studentenproteste entwarf sie politische Plakate und beteiligte sich aktiv an den Aktionen. 1971 kehrte Jacqueline de Jong nach Amsterdam zurück. Die letzte Ausgabe der Situationist Times war ein finanzielles Debakel; sie hatte sich von Asger Jorn getrennt und ihr Atelier verloren. In Amsterdam lebte sie zusammen mit ihrem neuen Partner Hans Brinkman in einem besetzten Haus. Brinkman eröffnete 1975 eine Galerie in Amsterdam, nachdem er zuvor in Den Haag das Pander Kunstcentrum geführt hatte. De Jong unterstützte ihn dabei. 1974 organisierte sie zusammen mit Daniel Spoerri ein grosses Dinner mit performativem Charakter, das Poor Man’s Meal, zu dem sie Künstler*innen aus ihrem Pariser Netzwerk einlud: darunter Ben Vaultier, Niki de Saint Phalle, Lea Lublin, Antonio Seguí, Peter Saul und Christian Boltanski. In Amsterdam arbeitete De Jong weiter in Serien. Zunächst entstanden die Arbeiten Chronique D’Amsterdam (Diary Drawing), in denen sie Text und Bilder kombinierte, um ihr Amsterdamer Leben mit ihren Pariser Freund*innen teilen zu können. Die aufklappbaren Koffer waren handlich und einfach zu transportieren. Die nächste bedeutende Werkserie war in noch stärker von einem realistischen Malstil geprägt: In ihrer Serie Billiards malte De Jong von der Pop Art inspirierte Szenen von Billardspielenden, in ungewöhnlichen Ansichten, Winkeln und Positionen. Dabei entstand ein spannungsreiches Spiel zwischen Bildfläche, Billardtisch und Hintergrund. Die Gemälde sind zugleich reich an visuellen Wortspielen und Doppeldeutigkeiten. Ab den frühen 1990er-Jahren beschäftigte sich De Jongs Werk immer wieder mit dem Krieg und seiner medialen Darstellung: Die Serie Megaliths (1991–1993 ) reflektiert die kollektive Medienerfahrung des Ersten Golfkriegs; in ihrer Serie War (2013–2024) zieht sie eine Linie vom Ersten Weltkrieg bis zum langjährigen Krieg in Syrien; Border-Line (2020–2023) thematisiert die Flüchtlingskrise in Griechenland; und Disaster (2022–2024) setzt sich mit den Kriegen in der Ukraine und in Gaza auseinander. Neben diesen politisch aufgeladenen Arbeiten wurde auch die ländliche Umgebung ihres Hauses im Bourbonnais in Frankreich zur künstlerischen Inspirationsquelle. De Jong baute dort Kartoffeln an und liess sie austreiben, was zu ihren Collagen Potato Blues (2017) sowie ihrer Skulpturen- und Schmuckserie Pommes de Jong führte. Im Kontrast zu den thematisch klar definierten Werkgruppen steht die Loose -Reihe, in der sich De Jongs lebenslanges Interesse an einer expressiven und imaginativen Form der Malerei verdichtet. In diesen grossformatigen Werken begegnen sich Monster, Tiere und Menschen in chaotischen, oftmals bedrohlichen Szenen voller Erotik und Gewalt. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen Vicious Circles im NSU Art Museum, Fort Lauderdale; Narrative / Non-Narrative bei Ortuzar Projects, New York (2024); Frontspace: Border… and other Lines bei Dürst Britt & Mayhew, Den Haag, Niederlande (2023); The Ultimate Kiss im WIELS Contemporary Art Centre in Brüssel, in MOSTYN in Llandudno, Wales, und im Kunstmuseum Ravensburg (2021, 2022); Border-Line bei Ortuzar Projects, New York (2021); Catastrophes in der Pippy Houldsworth Gallery, London (2020); Pinball Wizard im Stedelijk Museum Amsterdam (2019); Retrospective im Musée Les Abattoirs, Toulouse (2018); Jacqueline de Jong & The Situationist Times in der Malmö Konsthall (2018); sowie Undercover in de kunst im Cobra Museum of Modern Art, Amstelveen (2003).Description
Jacqueline de Jong: Ungehorsam
Ended 22 Mar 2026
- Kunstmuseum TiM-Café ist eine monatliche Veranstaltung, bei der freiwillige (TiMer*innen) Besucher*innen einladen, gemeinsam eine Geschichte zu einem Kunstwerk zu erfinden. Anschliessend gibt es Kaffee, Kuchen und die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Menschen kennenzulernen. Der Eintritt sowie Kaffee und Kuchen sind kostenlos.Description
TiM-Café
Ended 22 Mar 2026
- Genug von ungelesenen Büchern? Der Silent Reading Rave bringt dich wieder zum Lesen. Wir lesen für ca. zwei Stunden zusammen (jede*r im eigenen Buch), in möglichst kompletter Stille. Danach löst sich der Raum wieder auf. "silent" weil still, "reading" weil lesen und "rave" weil kurz und knackig. Lesematerial selber mitbringen, für den Rest ist gesorgt! Der Eintritt ist kostenlosDescription
Silent Reading Rave
Ended 22 Mar 2026
- «Am Sucher meiner Kamera – das Gefühl: ich mit dem Objekt» Die Ausstellung präsentiert zentrale Arbeiten aus Villigers ikonischen Block- und Skulptural-Serien der 1990er-Jahre zusammen mit weniger bekannten, selten gezeigten Werkgruppen aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Villigers skulpturales Denken ging weit über die Darstellung des eigenen Körpers hinaus. Auch ihre unmittelbare, oft urbane Umgebung – etwa Hochhäuser, Bäume oder Stadtsilhouetten – verwandelte sich in ihren Bildern zu «Körpern», deren Formen und Oberflächen sie mit der Kamera kartografierte. Ihr Interesse galt stets der Beziehung zwischen dem Selbst und seiner Umwelt. Durch Fragmentierung und Perspektivwechsel hinterfragt ihr Werk konsequent unsere gewohnte Wahrnehmung. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung THE ESTATE OF HANNAH VILLIGER und wurde durch die grosszügige Unterstützung der Hürlimann-Wyss Stiftung, des Kantons Zug und Swisslos, der Stadt Zug sowie des Swisslos-Fonds des Kantons Aargau ermöglicht. Wir danken [LINK text='sichtbar.art' href='https://sichtbar.art/'] für die Kooperation.Description
Hannah Villiger: Sculpting the Self
Ended 26 Feb 2026