Berlin
KVOST
On now
- KVOST präsentiert im Rahmen der Berlin Art Week die polnische Künstlerin Izabella Gustowska (*1948). Gustowska ist die diesjährige Stipendiatin von KVOST und erhält den Claus Michaletz Preis 2026. Die Ausstellung ist Teil der Sektion Featured der Berlin Art Week.Description
Home’s Shadows
Until 28 Nov 2026

Recent past exhibitions
- QUEERE KUNST IN DER DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda Toni Ebel, Andreas Fux, Harry Hachmeister, Jochen Hass, Dorothea von Philipsborn, Erika Stürmer-Alex, Rita "Tommy" Thomas, Jürgen Wittdorf, Egon Wrobel kuratiert von Stephan Koal Die Ausstellung und das umfassende Veranstaltungsprogramm beleuchten Künstler:innen-Positionen aus der DDR und laden dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Das Projekt ist eine Initiative von KVOST und finden in Kooperation mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbk), dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge statt. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler:innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung? Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich und politisch stark stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künstler:innen nicht signifikant – im Gegenteil: Viele Künstler:innen aus der DDR drohten in Vergessenheit zu geraten. Heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. Die Verbindung beider Perspektiven – queere Biografien und künstlerische Ausdrucksformen in der kommunistischen Diktatur – bleibt aber bisher ein weitgehend unerforschtes Feld. Obwohl der Begriff "queer" in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten. Eine begleitende Publikation erscheint im DISTANZ Verlag. Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung des Katalogs.Description
Vorschau März 2026
Ended 28 Jun 2026
- Biografien zwischen Underground und Propaganda Toni Ebel, Andreas Fux, Harry Hachmeister, Jochen Hass, Dorothea von Philipsborn, Erika Stürmer-Alex, Rita "Tommy" Thomas, Jürgen Wittdorf, Egon Wrobel kuratiert von Stephan Koal Die Ausstellung und das umfassende Veranstaltungsprogramm beleuchten Künstler:innen-Positionen aus der DDR und laden dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Das Projekt ist eine Initiative von KVOST und finden in Kooperation mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbk), dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge statt. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler:innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung? Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich und politisch stark stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künstler:innen nicht signifikant – im Gegenteil: Viele Künstler:innen aus der DDR drohten in Vergessenheit zu geraten. Heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. Die Verbindung beider Perspektiven – queere Biografien und künstlerische Ausdrucksformen in der kommunistischen Diktatur – bleibt aber bisher ein weitgehend unerforschtes Feld. Obwohl der Begriff "queer" in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten. Eine begleitende Publikation erscheint im DISTANZ Verlag. Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung des Katalogs.Description
Queere Kunst in der DDR?
Ended 28 Jun 2026
- Die Ausstellung und das umfassende Veranstaltungsprogramm beleuchten Künstler:innen-Positionen aus der DDR und laden dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Das Projekt ist eine Initiative von KVOST und findet in Kooperation mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbk), dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge statt. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler:innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung? Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich und politisch stark stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künstler:innen nicht signifikant – im Gegenteil: Viele Künstler:innen aus der DDR drohten in Vergessenheit zu geraten. Heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten. Die Verbindung beider Perspektiven – queere Biografien und künstlerische Ausdrucksformen in der kommunistischen Diktatur – bleibt aber bisher ein weitgehend unerforschtes Feld. Obwohl der Begriff "queer" in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten. Eine begleitende Publikation erscheint im DISTANZ Verlag.Description
Biografien zwischen Underground und Propaganda
Ended 28 Jun 2026
- Wie entwirft eine junge Generation ihre Zukunft in einem von politischer und wirtschaftlicher Instabilität geprägten Umfeld? Das Projekt Status quo Moldova – Generation Zoomer : Digital Nomads and Their Local Future gibt darauf visuelle Antworten aus der Perspektive der Jugendlichen selbst. Beteiligt sind 18- bis 22-Jährige Studenten:innen des „Colegiul de Arte Plastice“ in Chișinău und der staatlichen Hochschule „Benderskaja Hochschule für Kunst W. I. Postojkin“ in Bender (Tighina) in Transnistrien – einer international nicht anerkannten, separat verwalteten Region innerhalb Moldaus. Die jungen Menschen wachsen in einem politisch und gesellschaftlich vielschichtigen Umfeld auf, das ihre Lebens- und Zukunftsvorstellungen prägt. Im Rahmen eines fotografischen Arbeitsprozesses entwickeln die Teilnehmenden eigene Bildserien, in denen sie Wünsche, Erwartungen und persönliche Realitäten dokumentarisch oder inszeniert ausdrücken. So entsteht eine visuelle Auseinandersetzung mit Identität, Zugehörigkeit und Zukunft. Ziel ist eine Fotoserie, die exemplarisch für die Generation Zoomer stehen kann. Aus jeder beteiligten Kunstschule wurden zwei Fotograf:innen für die finale Präsentation ausgewählt. Ihre Arbeiten werden gemeinsam mit den Porträts der Jugendlichen, fotografiert von Volker Kreidler, in der Ausstellung bei KVOST gezeigt. Die fotografischen Selbstbilder der Teilnehmenden treten somit in Dialog mit der dokumentarischen Außenperspektive. Die Ausstellung macht sichtbar, wie junge Menschen zwischen lokaler Realität, digitaler Vernetzung und geopolitischer Unsicherheit ihre Zukunft verhandeln – und welche Bilder sie dafür finden. Volker Kreidler setzt sich seit vielen Jahren mit den Transformationsprozessen und der Topographie Ost- und Mitteleuropas auseinander. Besonders der soziale Raum, als Speicherort des menschlichen Handelns, steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Er realisiert seit über 30 Jahren Projekte und Ausstellungen.Description
Status quo Moldova – Generation Zoomer : Digital Nomads and Their Local Future
Ended 7 Mar 2026