Mönchengladbach
Museum Abteiberg
On now
- Für die Sammlung des Museums Abteiberg wurde die Zeichnung Ernte von August Macke wiedererworben, die 1928 Teil der Mönchengladbacher Walter Kaesbach Stiftung war: [...] Das Museum Abteiberg erforscht seit vielen Jahren intensiv die [...]Description
ERWERBUNG DER ZEICHNUNGErnte (1911) von August Macke
Until 25 Oct 2026

- Feldversuch #5: Saito – Ay-O presents a unique dialogue between two prominent artists, exploring the boundaries of perception and reality. The exhibition features a series of installations that challenge conventional notions of space and time, inviting visitors to question their assumptions about the world around them.Description
SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH Feldversuch #5: Saito – Ay-O 20. November 2025 – 22. November 2026
Until 22 Nov 2026

- © Tobias Kaspar Ein Kunstwerk, das sich durch Berührung, Transport und wechselnde Orte verändern darf: Mit Unconditional verbindet der Künstler Tobias Kaspar das Museum Abteiberg mit dem benachbarten Stiftischen Humanistischen Gymnasium. Unconditional ist eine Ausstellung des in Lettland und der Schweiz lebenden Künstlers Tobias Kaspar (*1984 in Basel) im Museum Abteiberg, die in Kooperation mit dem Stiftischen Humanistischen Gymnasium Mönchengladbach (HUMA) realisiert wird. Entstanden ist das Projekt im Rahmen des Internationalen Atelierstipendiums Mönchengladbach, dessen Stipendiat Tobias Kaspar 2025/26 war. Im Zentrum steht die gleichnamige Arbeit Unconditional (dt. Bedingungslos ) die Tobias Kaspar für eine Transportkiste mit eigens entwickelten Displayelementen kreiert hat: Vier Fotografien, die mit grauer Rubbellosfarbe überzogen sind und nunmehr an Care-Institutionen wie Schulen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen ausgeliehen, um dort ausgestellt zu werden. Berührung, Transport, unterschiedliche Installationen und wechselnde institutionelle Kontexte werden dabei Spuren hinterlassen und Teil der Geschichte der Arbeit werden. Erster Leihnehmer ist das Gymnasium HUMA direkt neben dem Museum Abteiberg. Der Umgang mit der Arbeit wird dort von Lehrenden und Schüler:innen im Unterricht diskutiert, die Ergebnisse der Gespräche werden in einem vom Künstler mitgegebenen Logbuch festgehalten. Ausgangspunkt von Unconditional ist eine Anekdote über ein Ereignis aus den frühen 2010er Jahren, deren Wahrheitsgehalt sich nicht mehr überprüfen lässt. Das Phänomen der Erinnerung wird hier nicht rekonstruiert oder verifiziert, sondern als etwas verstanden, das durch Erzählen, Betrachten, Berühren und Weitergeben seine Form verändert. Aus dem bestimmenden Titel Unconditional entsteht eine Arbeit, deren Bilder, Oberflächen und Geschichten bewusst veränderlich bleiben. Das Geschehen in den Institutionen, die Leihnehmer:innen sind, bleibt dabei intern, im Klassenraum des HUMA ist kein öffentliches Publikum zugelassen. Im Museum Abteiberg zeigt Tobias Kaspar öffentlichem Publikum ein zweites Exemplar der Arbeit. Sie ist im Unterrichtsraum zu sehen, den Hans Hollein für die Vermittlungsarbeit des Museums entwarf.Description
TOBIAS KASPARUnconditional
Until 29 Nov 2026

- Im Rahmen der Ausstellung 100 Jahre Stiftung Walter Kaesbach. Expressionismus am Museum Abteiberg (9. Dezember 2022 bis 7. Januar 2024) entstand in Kooperation mit Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Studienraum Provenienzforschung, der auch über den Zeitraum der Ausstellung hinaus erhalten bleibt. Schon seit vielen Jahren erforscht das Museum Abteiberg die Herkunft seiner Sammlung, um einen möglichen NS-verfolgungsbedingten Entzug zwischen 1933 und 1945 auszuschließen. Gerade in den 1950er und 1960er Jahren, als das städtische Museum Mönchengladbach Werke der klassischen Moderne ankaufte, waren auf dem Kunstmarkt viele Objekte im Umlauf, bei denen es sich um Raubkunst der Nationalsozialisten aus jüdischem Besitz handelte. Diese Kunstwerke gilt es, in den Sammlungen ausfindig zu machen und den Eigentümer:innen oder Erb:innen zurückzugeben. Vor diesem Hintergrund gehört die Provenienzforschung, also die Erforschung der Herkunft der Objekte, zu den Kernaufgaben eines jeden Museums. Die Studierenden des Studiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement stellten sich die Frage, wie sich die komplexe Arbeit der Provenienzforschung in einem Museum für das Publikum anschaulich vermitteln lässt. Sie erarbeiteten für Ernst Ludwig Kirchners Weiblicher Akt im Grünen (1914/15) einen Zeitstrahl, der die Geschichte des Gemäldes auf kunst- und zeithistorischer Ebene erfahrbar macht. Durch eine Auslassung in der Wand ist im Studienraum die Rückseite des Kunstwerks sichtbar. Ausgehend von den dort befindlichen Etiketten sind nun der Forschungsprozess und die Bewertung der Quellen in einem wandgroßen Schaubild nachvollziehbar. Weitere Beschilderungen erklären wichtige Begriffe der Provenienzforschung und das Prinzip der sogenannten "Provenienzampel". An jedem Ersten Sonntag im Monat stehen Art Guides für Fragen und Gespräch zur Verfügung.Description
Studienraum Provenienzforschung
Until 31 Dec 2028
