Wiesbaden
Museum Wiesbaden
On now
- Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs scheinen expressionistische Plakate den traumatisierten Zustand einer ganzen Nation widerzuspiegeln. Die wachsende Brutalität der politischen Auseinandersetzung in den 1920er und 1930er Jahren spiegelt sich auch in der Rohheit der Plakatmotive wider, vor allem solcher, die von extrem linken und rechten politischen Rändern verbreitet wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endet die Vielfalt der politischen Stimmen auf den Plakaten im öffentlichen Raum. In der Ausstellung werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz gezeigt.Description
Unter Druck Politische Plakate 1918—1933
Until 22 Nov 2026

- Beim Weißkehl-Faultier (Bradypus tridactylus) wird Fürsorge zur Körpernähe. Das Junge klammert sich fest und reist auf dem Rücken der Mutter durch die Baumkronen. Ihr Körper ist Transportmittel, Tarnung und Wärmequelle zugleich, ein sicherer Ort in einer Welt, die kaum schnelle Flucht erlaubt. Erst nach einem halben Jahr löst sich diese enge Bindung langsam. Die biologischen Grundlagen von Fürsorge sind im Tierreich tief verwurzelt und über verschiedene Arten hinweg ähnlich. Die Körperchemie und Nervenbahnen, die bei uns Menschen Bindung, Motivation und Belohnung begleiten, finden sich in verwandten Formen auch in sehr unterschiedlichen Tiergruppen wieder — selbst bei Vögeln, Amphibien und Fischen. Wenn der Antrieb bei der Brutpflege ähnlich ist, könnte dann auch das Erleben der Elternschaft Gemeinsamkeiten haben? Bei Tieren ist oft vom reinen „Instinkt“ die Rede. Aber vielleicht fühlen auch Tiere etwas, das in ihrer Welt dieselbe Funktion erfüllt: Nähe, Motivation, Bindung. Wir können nicht genau wissen, was (andere) Tiere empfinden. Ihre Körper, Sinne und Lebenswelten unterscheiden sich von den unseren. Doch wenn Eltern ihre Nachkommen schützen und versorgen, drängt sich eine Frage auf: Ist Fürsorge ein rein instinktives Verhalten, und wie unterscheidet sie sich von dem, was Menschen als „Elternliebe“ bezeichnen?Description
Brutpflege — Liebe ohne Worte Studienausstellung
Until 10 Jan 2027

- Die Ausstellung lädt dazu ein, Georg Lührigs Werk auch digital zu erkunden. Interaktive Stationen machen bisher verborgene Arbeiten sichtbar, verbinden Fragmente zu neuen Bildern und ermöglichen es, Kunst aktiv zu entdecken — zugleich gewähren sie Einblicke in Archiv-, Forschungs- und Museumsarbeit. Am Medientisch können Besucher:innen in Rollen, Skizzenbüchern, Zeichenmappen, Fotografien und Dokumenten stöbern. Acht Themenbereiche — von frühen Studien bis zu monumentalen Fresken — eröffnen vielfältige Einblicke in Lührigs Schaffen. Auch Werke, die nicht ausgestellt werden können, werden hier erstmals zugänglich. Die zerstörten Fresken "Der Tag — Sieg des Lichts" und "Die Nacht" werden auf Grundlage historischer Vorlagen rekonstruiert und als großformatige Projektion wieder erfahrbar. Ergänzende Medienstationen vertiefen diese Annäherung und eröffnen neue Perspektiven auf ein zentrales Werk der Ausstellung.Description
Jugendstil und Symbolismus Georg Lührig: Ein Meister aus Dresden
Until 17 Jan 2027

- Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation — in der Modernen und Zeitgenössischen Kunst gibt es (nahezu) keine Grenzen, wie Künstler:innen ihre Gedanken oder Vorhaben umsetzen. Aber was bedeutet das eigentlich für uns als Betrachter:innen? Mit der Neupräsentation der Sammlung Moderne und Zeitgenössische Kunst nehmen wir nicht nur Werke aus unseren Depots in den Blick, sondern öffnen auch Denkwege. Wir stellen Museumshighlights in neue Beziehungen und entdecken dabei längst vergessene Werke, die ihre Geschichten wieder erzählen wollen oder zu neuen Dialogen anregen.Description
Neupräsentation Moderne und Zeitgenössische Kunst
Until 25 Apr 2027

Coming soon
- Nahezu völlig unerforscht blieb bis heute, welchen großen Anteil die einzelnen Künstlerinnen im Umfeld des "Blauen Reiter" an der Entwicklung der Moderne hatten, welche Strategien und Netzwerke sich diese zurechtlegten, um trotz des damals herrschenden, ihnen völlig widrigen gesellschaftlichen Normengefüges ein Leben als selbstständige Künstlerin führen zu können, und wer waren all die mitunter völlig vergessenen, in ihren Lebensläufen kaum mehr zu rekonstruierenden Künstlerinnen überhaupt, das sind die Themen der Ausstellung Die Blauen Reiterinnen. Und hier sind sie: [TITLE CLASS='heading heading--4 fs-4' TEXT='Erma Bossi — Sonia Delaunay-Terk — Emmi Dresler — Elisabeth Epstein — Elisabeth Erdmann-Macke — Natalia Gontscharowa — Else Lasker-Schüler — Maria Franck-Marc — Olga Meerson — Gabriele Münter — Carla Pohle — Marianne von Werefkin']Description
Die Blauen Reiterinnen
23 Oct 2026 – 21 Feb 2027

Recent past exhibitions
- Große Namen wie Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ida Kerkovius und Max Pechstein verleihen der Sammlung ihre Strahlkraft und bilden zentrale Positionen des deutschen Expressionismus mit seinen Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ab. Selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein oder Ilona Singer und bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll oder Milly Steger ergänzen die herausragende Werkzusammenstellung. In der Ausstellung wird die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ des Museums Wiesbaden reflektiert, zu deren Umfang und Qualität Schenkungen und Stiftungen beigetragen haben. Dabei wird museale Arbeit sichtbar gemacht und die Geheimnisse hinter diesen bedeutenden Sammlungszuwächsen aufgedeckt.Description
Feininger, Münter, Modersohn-Becker…Oder wie Kunst ins Museum kommt
Ended 26 Apr 2026
Aktuelle Sonderausstellungen
Ended 26 Apr 2026
- Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie und daran erinnern uns zahlreiche Sammlungsobjekte. Die Aufarbeitung ihrer Erwerbskontexte ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Wie sind die Objekte in die Sammlung gelangt? Wir gehen ihren Spuren nach und binden dabei Stimmen und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften aus Kamerun ein. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Verantwortung im Umgang mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen. Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie und daran erinnern uns zahlreiche Sammlungsobjekte. Die Aufarbeitung ihrer Erwerbskontexte ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Wie sind die Objekte in die Sammlung gelangt? Wir gehen ihren Spuren nach und binden dabei Stimmen und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften aus Kamerun ein. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Verantwortung im Umgang mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen.Description
Speerspitzen der Erinnerung Studienausstellung
Ended 19 Apr 2026
- GIFT Tödliche Gaben 20 Mär 26 — 4 Apr 27 Grüne Mamba ⁄ Western green mamba, Foto ⁄ Photo: © iStock.com ⁄ looderoo Ob tödlich oder heilend — Gifte erzählen Geschichten von Macht, Schutz und Erkenntnis Das Gift des Roten Fingerhuts wird bei Herzinsuffizienz eingesetzt. Foto: Museum Wiesbaden / Dirk Uebele Die Sonderausstellung „GIFT — Tödliche Gaben“ im Museum Wiesbaden verbindet Natur, Kultur und Wissenschaft auf vielfältige Weise. In der Natur übernehmen Gifte unterschiedliche Funktionen: Sie dienen dem Schutz vor Fressfeinden wie bei den Baumsteigerfröschen oder ermöglichen den Beutefang wie etwa bei der Kobra. Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze und Umweltsünden. Lernen Sie unterschiedliche Strategien des Gifteinsatzes kennen, überwinden Sie „toxische“ Hindernisse und lösen Sie knifflige Rätsel. Doch Vorsicht — lassen Sie sich dabei nicht vergiften! Die Ausstellung vereint unterschiedlichste Perspektiven: Sie zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen. Ein Blick in die Medizin verdeutlicht, dass Gifte nicht nur töten, sondern auch heilen können. Numerous Arzneimittel basieren auf ursprünglich toxischen Substanzen — etwa das Digitoxin aus dem Fingerhut. "Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." Paracelsus (1493—1541), Schweizer Arzt, Alchemist, Astrologe und PhilosophDescription
GIFT: Tödliche Gaben
Ended 4 Apr 2026
- 2025 ist es 35 Jahre her, dass Werke der amerikanischen Künstlerin Louise Nevelson (1899 bei Kiew—1988 New York) in der vielbesprochenen Ausstellung Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts in Wiesbaden gezeigt wurden. Nun wird ihrer einfühlsamen und materialstarken Kunst eine Einzelausstellung mit besonderem Fokus auf die bisher weniger bekannten Collagen gewidmet. Bekannt wurde sie durch ihre monumentalen Assemblagen — beeindruckende Werke aus gefundenen Gegenständen, meist monochrom in Schwarz, Weiß oder Gold. International erlangte sie große Anerkennung, u.a. durch die Biennale in Venedig (1962) und die Documenta in Kassel (1964, 1968). Diese Ausstellung rückt erstmals ihre Collagen in den Fokus, die sie von 1953 bis kurz vor ihrem Tod schuf. In fünf Themenbereichen präsentieren wir Nevelsons Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensperioden, die das Prinzip des Suchens und Neuordnens von Fragmenten zeigen. Sie zerlegte Alltägliches, um es nach eigenen Vorstellungen zu neuem Leben zu erwecken — ein Vorgang, der heute an „Upcycling“ erinnert. Die Collagen stehen im Dialog mit ihren großformatigen Assemblagen und Wandreliefs. Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf Raum, Form und Materialität. Erleben Sie, wie Louise Nevelson aus Fundstücken poetische Kunstwerke schuf — lebendige Bilder voller Kraft und Feinfühligkeit. Tauchen Sie ein in die „Poesie des Suchens“ und entdecken Sie das Wertvolle im Gewöhnlichen neu!Description
Louise Nevelson Die Poesie des Suchens
Ended 15 Mar 2026
- Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie und daran erinnern uns zahlreiche Sammlungsobjekte. Die Aufarbeitung ihrer Erwerbskontexte ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Wie sind die Objekte in die Sammlung gelangt? Wir gehen ihren Spuren nach und binden dabei Stimmen und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften aus Kamerun ein. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Verantwortung im Umgang mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen. Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie und daran erinnern uns zahlreiche Sammlungsobjekte. Die Aufarbeitung ihrer Erwerbskontexte ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Wie sind die Objekte in die Sammlung gelangt? Wir gehen ihren Spuren nach und binden dabei Stimmen und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften aus Kamerun ein. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Verantwortung im Umgang mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen.Description
Was bleibt? Kolonialismus, Erinnerung und wir
Ended 10 Mar 2026
- Klassische Gemälde haben einen Vorder- und einen Hintergrund. Eine Tapete auf der Wand ist also der Hintergrund für das, was sich im Raum abspielt? Oder ist die Tapete bereits das Ereignis und der Hintergrund die Architektur in der sie sich befindet? Bastian Muhr stellt uns diese Fragen. Aber viel mehr als das. Indem er ausgesuchte Werke, also klassische Bilder auf den Tapeten platziert, bringt er neue Ebenen ins Spiel. Wörtlich, also räumlich, aber auch im inhaltlichen Sinne, in dem er Bezüge zwischen den "Bildern" schafft. Die Tapeten selbst erstellt er mittels einer "Tapetenmaschine", einem Algorithmus, der den Verlauf des Musters bestimmt, entweder linear oder per Zufall, indem festgelegte Elemente willkürlich aneinandergesetzt werden. Ähnlich wie in Muhrs Bleistiftzeichnungen, deren Struktur durch Auswürfeln (ganz analog per Hand) fortgeschrieben wird, kommt eine Komponente ins Spiel, die System und Zufall in Dialog treten lässt. Im Eingriff in den Raum, in die Architektur, die dieser uns bietet, testet Bastian Muhr unsere Wahrnehmung. Wie schon bei Zickzack, seiner Bodenarbeit im Projektraum 2016 ( [LINK text='https://museum-wiesbaden.de/bastian-muhr' href='https://museum-wiesbaden.de/bastian-muhr'] ), bildet auch hier eine lineare Struktur eine Art Netz, das sich zwischen Wand und Raumkontinuum schiebt.Description
Bastian Muhr — Tapetenwechsel
Ended 26 Feb 2026
- Die Naturhistorischen Sammlungen präsentieren in Honiggelb die uralte Wechselbeziehung zwischen Mensch und Biene — von den ältesten archäologischen Nachweisen über weltweite ethnologische Zeugnisse bis zu biologischen Fakten. Honig ist das älteste Süßungsmittel der Menschheit. Er ist Sucht- und Heilmittel, Trendnahrung und Symbol für Wohlstand, Gesundheit und Glück — und dies seit der Steinzeit. Bienenwachs beleuchtete einst Kirchen und Burgen und lässt auch heute noch Schuhe glänzen. Bienen, vorwiegend die Honigbienen, sind nicht nur in Form der Biene Maja jedem bekannt. Die Produkte dieses „Nutztieres“ sind edler Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Und immer mehr Menschen verbringen ihr Leben als Imker:in oder führen dieses uralte Handwerk als trendiges Hobby aus. Begleiten Sie uns auf einen Streifzug durch die biologischen Aspekte von Wild- und Honigbienen, auf dem Sie nicht nur den Tanz der Biene lernen, sondern auch vom sozialen Gehirn der Honigbiene bis zu ihrer vielfältigen Verwandtschaft in aller Welt erfahren werden. Und erfahren Sie, wie einflussreich das kleine Insekt war und ist, das sich Kaiser und Götter als Symbol zum Tier erwählten und dessen süße Speise von Jägern, Sammlern und Imkern weltweit auf verschiedenste Weise gewonnen wird.Description
Honiggelb — Die Biene in Natur und Kulturgeschichte
Ended 8 Feb 2026
- Rekorde in der Tierwelt faszinieren nicht nur Kinder. Wer ist das größte Tier, wer das Kleinste und wer landet im Tierquartett? Von der größten Zelle und dem größten Landtier bis zum kleinsten Reptil gilt es über die natürlichen Grenzen von Groß und Klein nachzudenken. Eine Giraffe vermag am Boden zu trinken ohne ohnmächtig zu werden, eine nur Millimeter kleine Leber kann den Stoffwechsel des Zwergchamäleons aufrechterhalten. Finden Sie Ihre eigenen Grenzen!Description
Max und mini — Studienausstellung
Ended 8 Feb 2026
- Die jüdische Tänzerin und Choreografin Ilse Leda und der konstruktiv arbeitende Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart lernten sich um 1925 im dadaistisch geprägten Hannover im Umfeld von Joachim Ringelnatz und Kurt Schwitters kennen. Während ihre Karriere aufgrund des Nationalsozialismus 1937 abriss, konnte Vordemberge-Gildewart verborgen im niederländischen Exil weiterarbeiten. Dass Ledas Einfluss auf seine Werke ab diesem tragischen Punkt ihrer Beziehung größer war, als bisher angenommen, ist Thema der Kabinettausstellung, die die Geschichte einer großen Liebe zweier künstlerisch eng verbundener Menschen erzählt.Description
KörperGeometrie
Ended 8 Feb 2026
- Um 1925 lernten sich Ilse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart im Umfeld der Kestner Gesellschaft (Königstraße 8) kennen, wo der inzwischen konstruktivistisch frei arbeitende Maler ab 1924 ein Atelier gemietet und die Gruppe K gegründet hatte. Von ihrem gemeinsamen Freund Kurt Schwitters wurde in einem Gästebucheintrag für Leda der Kosename »DADÁ« — wie Vordemberge-Gildewart sie fortan privat nennen sollte — ›festgeschrieben‹. 1927 begann Leda bei Yvonne Georgi und Harald Kreutzberg ihre Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin und eröffnete 1929 ihre erste Tanzschule (Königstraße 50a) gegenüber der Kestner Gesellschaft, mit der sie 1930 in den Gebäudekomplex der Eltern umzog (Sedanstraße 47) — für beide Tanzstudios entwarf Vordemberge-Gildewart Werbematerial. Im selben Jahr zog der Maler in ein neues Wohnatelier (Lister Straße 24), wo das Paar nach seiner Eheschließung am 29. Juni 1932 erstmals offiziell zusammenwohnte. Ilse Leda behielt ihren Namen nach der Hochzeit bei. Friedrich Vordemberge hatte seinen bereits zu Beginn der Hannoveraner Zeit mit dem Namenszusatz »Gildewart«, dem Straßennamen seines Geburtshauses in Osnabrück, ergänzt — um sich von seinem bis dahin gleichnamigen, ebenfalls malenden Cousin abzusetzen.Description
KörperGeometrie Ilse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart
Ended 8 Feb 2026