Art Exhibitions

by Art Now Database

Salzburg

GALERIE NIKOLAUS RUZICSKA

On now

  • The exhibition brings together photographs from the FLOWERS series by AXEL HÜTTE, in which the artist turns to the classical subject of the floral still life, questioning it anew in his unmistakable visual language poised between aesthetic elevation and estrangement. Through rigorous compositions, the isolation of the motifs against a dark ground and their mystical aura, HÜTTE shifts the boundaries between perception and reality - towards enigmatic images of timelessness.
    Description

    Axel Hütte: Flowers

    Until 28 Oct 2026

    Axel Hütte: Flowers at GALERIE NIKOLAUS RUZICSKA, Salzburg
Recent past exhibitions
  • Installation

    Ended 30 Aug 2026

  • The Art of Now: A Contemporary Perspective presents a diverse range of works by emerging and established artists from around the world. The exhibition explores contemporary art practices, challenging conventional notions of art and its role in society.
    Description

    The Art of Now: A Contemporary Perspective

    Ended 31 Jul 2026

  • As the exhibition’s title indicates, KENTON NELSON presents ten new watercolors that extend the universe of his stylized imagery and enrich it with new motifs. The pictures render idyllic impressions from his Californian surroundings and captivate the viewer with the delicate, luminous quality that is distinctive to watercolor painting. "Nelson’s pictures blend spatial distance with emotional depth. His luminous planar visual idiom sets the stage for instants of uncertainty—situations frozen in time in which much remains unresolved." Constanze Malissa in Painting a Perfect World, Kerber Verlag 2026 The motifs of the watercolors are drawn from scenes of suburban life imbued with an enchanting reminiscence of the timeless ideal of the past. It is in fact by referencing the advertising aesthetics of the 1950s and adapting it to the contemporary context that the pictures strive to transcend a specific place in time. This principle invites comparison to Thomas Mann’s story The Wardrobe, in which a traveler, cutting the cords that tie him to time, journeys into the unknown without watch or calendar and becomes entangled in a narrative filled with peculiar, enigmatic encounters. Just as Mann’s traveler inhabits the space of that which has no place, the beholder of NELSON’s pictures is presented with a perpetually weightless context that reveals sensitive anecdotes. The latter at most hinted at yet never fully realized, let alone grounded in explicit narrative. The figures should be seen not as individuals but as delicate allegories of inner states of mind and suspended presences. "We are voyeurs. I would rather leave it up to the viewer’s imagination to finish the story, given my suggestion." Kenton Nelson in Painting a Perfect World, Kerber Verlag 2026 In no small part due to their formats, the compositions of the watercolors on view have the aura of close-ups. They cast the viewers as silent accomplices of the moment. As if peering through a keyhole at the artist’s personal feelings, one gazes upon a fragment of life lifted out of context. NELSON’s characteristic compositions clip his motifs and condense them in linear, almost two-dimensional views. Glimpses and vistas as well as a reality that is captured as though in photographs and fragmented in the process coalesce into a larger story that is grasped only in scattered pieces.
    Description

    Kenton Nelson - Ten Watercolors for Salzburg

    Ended 19 Jun 2026

  • The Art of the Landscape exhibition explores the rich history and diverse styles of landscape painting. Featuring works from our permanent collection, as well as loans from other institutions, this exhibition showcases the beauty and complexity of the natural world through the eyes of some of the greatest artists in history.
    Description

    The Art of the Landscape

    Ended 15 Mar 2026

  • Ein physisches Bild ist ein Objekt zwischen zwei Polen – der Fläche und dem Raum. Zwischen diesen beiden Koordinaten bewegen sich auch die Werke von RUTH ROOT und ANDREW OUCHI. Während sich ROOT maximal an die Wand anzunähern scheint, versteht OUCHI seine skulpturalen Werke als Entitäten, die trotz der schrittweisen Abstraktion einer fotografischen Vorlage – eines Bildes einer Pflanze – ihre Körperlichkeit im Raum zurückerlangen. Die beiden in den USA lebenden Artists haben über Jahre ganz eigene Wege entwickelt, um die Dimensionen und Möglichkeiten des Bildes zwischen Abstraktion und Gegenstandslosigkeit zu erkunden. Die aktuelle Ausstellung führt diese Herangehensweisen in neu entstandenen Werken zusammen. RUTH ROOTs Arbeiten konzentrieren sich auf die wesentlichen Elemente gegenstandsloser Malerei – Form, Farbe, Material. Dabei verwischen sie bewusst die Unterscheidungen zwischen Objekt, Oberfläche und Bild. Sie sind in ihrer Flachheit verdichtet konzentrierte Gemälde, sie vereinen Malerei, Textil und Skulptur. Ihre Werke nähern sich räumlich nahe Null an, bleiben aber Objekte. Sie changieren zwischen der Fläche und minimaler Raumbehauptung, wie komprimierte Skulpturen, die sich zwischen zwei und drei Dimensionen verorten – „like the way in the Road Runner cartoon, where the coyote character runs into something and just falls down or is flattened by a car and then he pops back up in two dimensions instead of three dimensions“, so die Künstlerin. ROOT kombiniert abstrakte Bildflächen auf PVC mit bedruckten Textilien, die durch längliche Öffnungen in die Kunststoffplatten gefädelt sind, sodass flexible und starre Elemente ineinandergreifen. Dies stellt einen weiteren Aspekt ihrer Strategie dar, mit Versatzstücken zu arbeiten. Die Scharnier-Logik und die Annäherung an eine absolute Fläche knüpfen an Marcel Duchamps Konzept des „Infra-Mince“ an – jenen ultradünnen Schwebezustand zwischen Konkretem und Abstraktem, der sich an der Schwelle zur Wahrnehmung abspielt. Wie der Raum zwischen Recto- und Versoseite eines Papiers bezeichnet das Infra-Mince ein Prinzip der minimalen Abweichung, den Übergang vom einen zum anderen. Neben geometrischer Abstraktion öffnet ROOT ihre Praxis für spielerisch entliehene Motive aus Popkultur, Politik und Kunstgeschichte. In ihren Collagen begegnen sich Triviales und Ikonisches: Pizzastücke, Dubuffet-Skulpturen, kosmische Weiten, jubelnde Menschenmassen sowie Verweise auf eigene Werke. Auch weitere kunsthistorische Referenzen – von Eva Hesse bis Lee Bontecou – verschränken sich mit Bildern mutiger Frauen wie Anita Hill und Christine Blasey Ford, die vor dem US-Kongress unter Eid Kandidaten für das höchste Richteramt Machtmissbrauch vorwarfen. Dieses vielfältige Konglomerat an zirkulierenden Bildern ist Teil eines visuellen Gedächtnis, in dem zahlreiche gesehene Kunstwerke, gelesene Bücher und gefundene Internetbilder neue assoziative Beziehungen eingehen. ANDREW OUCHIs Arbeiten bewegen sich ebenfalls zwischen klassischer Abstraktion und gegenstandsloser Kunst. Seine Diptychen zeigen links die Abstraktion der Fotografie einer Pflanze, rechts die Abstraktion dieser Abstraktion: So entwickelt er eine Mutation zweiten, dritten oder auch vierten Grades. Der Prozess ist streng geregelt: OUCHI blickt nur auf die Fotografie für die erste Hälfte und nur auf diese für die zweite. Im schrittweisen Abstrahieren spielt er mit den Grenzen zwischen Repräsentation und phänomenologischer Erfahrung, zwischen dem Versuch der Dekodierung und einer unmittelbaren Begegnung mit Farbe, Raum und Zeit. Die Sujets – endemische Pflanzen Hawaiis – verweisen auf OUCHIs persönliche kulturelle Verortung. Vier Generationen seiner ursprünglich aus Japan stammenden Familie lebten auf Hawaii, er selbst wurde in Kalifornien geboren: In Hawaii gilt er nicht als Hawaiianer, in Japan nicht als Japaner, in Los Angeles gelegentlich als Fremder. Diese Existenz empfundener Mutation spiegelt sich in seinen Arbeiten: Sie befinden sich im Prozess ihrer Veränderung, in Beziehung nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer Herkunft. Doch die biografische Schicht bleibt ein poetisches Spiel; entscheidend ist die Erfahrung der Betrachtenden. OUCHIs Arbeiten sind offensichtlich Skulpturen, keine Fotografien, und damit mehr als ihre Vorlage: Die spielerisch skulpturale Qualität – hölzerne Texturen, feine Bemalungen, miniaturhafte Körperlichkeit – ist zentral für ihre Erfahrung. Sie erfordert einen aufmerksamen, detektivischen Blick, ein wiederholtes Sehen und Wiedersehen. Die ausgedehnte Betrachtung ist das Ziel: der Zustand, in dem sich Betrachtende den Rätseln der Wandlung und Abwandlung hingeben – zwischen dem Erinnern an Herkunft und Natur sowie ihrer vollständigen Auflösung in Farbe, Form, Körper und Raum.
    Description

    Andrew Ouchi · Ruth Root

    Ended 13 Mar 2026