Art Exhibitions

by Art Now Database

Köln

Temporary Gallery

On now

  • Die Ausstellung untame flow stay release ( entzähmen fließen bleiben loslassen ) zeigt Kunst, die auf ungerechte Systeme reagiert. Diese Systeme schaden der Umwelt und schließen behinderte Menschen aus. Sie lassen Menschen glauben, ihre Probleme seien persönlich und einzigartig. Dabei teilen viele Menschen die gleichen Probleme. Die Ausstellung nimmt Rücksicht auf unterschiedliche Bedürfnisse. Die Gestaltung des Ausstellungsraums Der Ausstellungsraum wurde speziell gestaltet. Das Design verbindet die Kunstwerke, die Forschung und die Bereiche zum Verweilen miteinander. So können Kunst, Material, Körper und Ideen zusammenwirken. Der Rhein und der Ausstellungsraum Der Rhein und der Ausstellungsraum wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich: Der Rhein scheint natürlich, der Ausstellungsraum von Menschen gemacht. Doch Menschen haben beide stark verändert und kontrolliert. Der Rhein wurde begradigt und mit Dämmen reguliert. Auch der Ausstellungsraum ist nicht neutral. Er bevorzugt bestimmte Körper und Verhaltensweisen und schließt andere aus. In beiden Fällen richten Macht und Kontrolle Schaden an. Der Rhein trägt Spuren von Umweltverschmutzung. Der Ausstellungsraum enthält oft giftige Stoffe wie Plastik und Lösungsmittel. Er kann auch sozial schaden, etwa durch Barrieren, zu viele Reize und Regeln, die nur wenigen nützen. Am stärksten betroffen sind Menschen mit Behinderung, mit chronischer Krankheit und mit wenig Geld. Die Kunstwerke Die Kunstwerke greifen diese Themen auf vielfältige Weise auf. Manche Werke verwandeln Alltagsgegenstände wie einen Rollstuhl in Kunst und stellen mit Humor den medizinischen Blick auf Behinderung infrage. Andere Werke erzählen über Solidarität zwischen behinderten, trans* und anderen ausgegrenzten Menschen. Eine virtuelle Realität lässt Besucher:innen mit einer Wassernymphe sprechen und behandelt Wasserknappheit und Umweltzerstörung. Eine Uhr zeigt nur den Wochentag und lädt dazu ein, Zeit langsamer zu erleben. Ein Film zeigt, wie Menschen gemeinsam roten Wollfaden zu einem Knoten weben, um an ein verschmutztes Flusstal zu erinnern. Gemälde zeigen eine junge Frau, die sich in eine Meerjungfrau verwandelt: An Land ist sie gebunden, im Wasser findet sie Freiheit. detox access spaces Zur Ausstellung gehört das Forschungsprojekt detox access spaces. Künstler:innen, Kurator:innen, Architekt:innen und Denker:innen fragen gemeinsam: Wie können Ausstellungsräume offen für alle sein? Die Präsentation setzt sich für Räume ein, die Unvollkommenheit und Sinneserfahrungen zulassen. Sie stellt sich giftfreie, inklusive Räume vor, die niemanden einschüchtern oder ausschließen, sondern Komfort und geteilte Kontrolle schaffen.
    Description

    untame flow stay release

    Until 29 Nov 2026

    untame flow stay release at Temporary Gallery, Köln