Hamburg
Ernst Barlach Haus
À voir actuellement
- Der Wortkünstler als Maler Als "Kunstmaler" ist Joachim Ringelnatz (1883–1934) Anfang der 1930er-Jahre im Berliner Adressbuch verzeichnet; heute kennt und liebt man ihn eher als gewitzten Wortakrobaten und umtriebigen Kabarettisten. Während Ringelnatz’ Geschichten vom Seemann Kuttel Daddeldu oder die bissig-satirischen Turngedichte längst Kultstatus haben, sind seine Bildwelten im kollektiven Gedächtnis verblasst – Zeit also, die Erinnerung an den Maler Ringelnatz aufzufrischen!Description
Joachim Ringelnatz
Jusqu’au 7 févr. 2027

Prochainement
- Was bewegt uns? Was gibt unserer Existenz Sinnhaftigkeit und Erfüllung? Und wie finden wir jenseits von Unterschieden und Konflikten in einer Ära destruktiver Spaltung wieder zueinander? Zum 100. Geburtstag der Holzschnittfolge An die Freude, mit welcher der expressionistische Bildhauer, Zeichner und Dramatiker Ernst Barlach (1870–1938) die gleichnamige Verbrüderungshymne des Dichters Friedrich Schiller (1759–1805) illustrierte, entfalten internationale Hamburger Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung Weltumarmung kollektive Glücksvisionen der Gegenwart: transkulturelle Perspektiven der Zusammengehörigkeit und gemeinsamen Welterfahrung, aus denen zukunftsstiftende Verbindungen erwachsen können.Description
Weltumarmung
21 févr. 2027 – 6 juin 2027

Expositions récentes terminées
- Der Bildhauer Ewald Mataré (1887–1965) beginnt seine Laufbahn als Maler in Berlin. Ein Aufenthalt auf der Nordseeinsel Wangerooge im Sommer 1920 bringt einen entscheidenden Richtungswechsel: Mehr als einhundert Holzschnitte entstehen, und über das Experimentieren mit angeschwemmten Fundhölzern gelangt Mataré zur Bildhauerei. Auf diesem Gebiet wird er zu einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Deutschland.Description
Ewald Mataré
Terminée le 11 oct. 2026
Barlach im Dialog: Künstlerische Positionen heute
Terminée le 21 août 2026
Ernst Barlach. Skulptur und Graphik
Terminée le 14 août 2026
- Die künstlerischen Ergebnisse ihrer Recherchen verknüpfen sich auf vielfältige Weise mit ihrem bisherigen Schaffen, etwa mit dem Schattentheater in ihrem Film Un bal sous l’eau (Ein Unterwasserball, 2023). Gemeinsam mit zahlreichen in Japan entstandenen Arbeiten präsentiert ihn Ulla von Brandenburg nun in einer Ausstellung, die sie mit einem Zitat des expressionistischen Bildhauers, Zeichners und Dramatikers Ernst Barlach überschreibt – auch er ein Theatermensch und Meister des Vieldeutigen, mit offenen Sinnen für das Übernatürliche und die Sphären der Yōkai.Description
Vormerken ULLA VON BRANDENBURG Schüttelt Schattendramen aus dem Ärmel
Terminée le 7 juin 2026
- Die künstlerischen Ergebnisse dieser Recherchen verknüpfen sich auf vielfältige Weise mit Brandenburgs bisherigem Schaffen, etwa mit dem Schattentheater in ihrem Film Un bal sous l’eau (Ein Unterwasserball, 2023). Gemeinsam mit zahlreichen in Japan entstandenen Arbeiten präsentiert ihn Ulla von Brandenburg nun in einer Ausstellung, die sie mit einem Zitat des expressionistischen Bildhauers und Dramatikers Ernst Barlach (1870–1938) überschreibt – auch er ein Theatermensch und Meister des Vieldeutigen, mit offenen Sinnen für das Übernatürliche und die Sphären der Yōkai. Die künstlerischen Ergebnisse dieser Recherchen verknüpfen sich auf vielfältige Weise mit Brandenburgs bisherigem Schaffen, etwa mit dem Schattentheater in ihrem Film Un bal sous l’eau (Ein Unterwasserball, 2023). Gemeinsam mit zahlreichen in Japan entstandenen Arbeiten präsentiert ihn Ulla von Brandenburg nun in einer Ausstellung, die sie mit einem Zitat des expressionistischen Bildhauers und Dramatikers Ernst Barlach (1870–1938) überschreibt – auch er ein Theatermensch und Meister des Vieldeutigen, mit offenen Sinnen für das Übernatürliche und die Sphären der Yōkai.Description
Gesamtkunstwerk ULLA VON BRANDENBURG
Terminée le 7 juin 2026
Barlach und die Kunst des Nordens
Terminée le 14 mai 2026
- Mit knapp dreißig von einhundert Holzskulpturen Ernst Barlachs (1870–1938) besitzt das Hamburger Ernst Barlach Haus den umfangreichsten Bestand dieser für den Künstler wichtigsten Werkgruppe. Zu Barlachs 150. Geburtstag am 2. Januar 2020 haben wir alle zwischen Lübeck und Zürich erreichbaren Hölzer neu fotografieren lassen. Ergebnis dieses Mammutprojekts ist ein prächtiger Bildband: 72 der 85 erhaltenen und heute nachweisbaren Holzskulpturen werden darin ausführlich vorgestellt. Der umfangreiche Tafelteil mit fast 200 Gesamt- und Detailaufnahmen erschließt Barlachs Hölzerkosmos neu. Aufsätze zu kunsthistorischen und kunsttechnologischen Aspekten, ein Verzeichnis aller von Barlach geschaffenen Holzfiguren und eine Übersicht zu Größenverhältnissen und Holzarten runden den Band ab – ein Muss für Einsteiger, Kenner und Genießer.Description
Barlach und die Klassik: Eine Ausstellung zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach
Terminée le 14 mai 2026
Barlach und die Welt
Terminée le 23 avr. 2026
Barlach in Bewegung REISELUSTIG »Der Berserker« in Florenz
Terminée le 8 mars 2026
- Rösel verknüpft Alltag und Menschheitsgeschichte, kreuzt das Naheliegende mit dem Fernen, mischt Banales mit Exotik. Hintersinnig sabotiert er gängige Seh- und Denkmuster: Vertraute Materialien in befremdlichen Kontexten bescheren dem Betrachter witzige und spannungsreiche Begegnungen. In den 1990er Jahren wurde Peter Rösel durch die »Szenenwechsel« im Frankfurter MMK Museum für Moderne Kunst einem breiteren Publikum bekannt; seither hat sich der in Berlin lebende und an der Kunsthochschule Weißensee lehrende Künstler mit zahlreichen Ausstellungen einen Namen gemacht. Rösel verknüpft Alltag und Menschheitsgeschichte, kreuzt das Naheliegende mit dem Fernen, mischt Banales mit Exotik. Hintersinnig sabotiert er gängige Seh- und Denkmuster: Vertraute Materialien in befremdlichen Kontexten bescheren dem Betrachter witzige und spannungsreiche Begegnungen. In den 1990er Jahren wurde Peter Rösel durch die »Szenenwechsel« im Frankfurter MMK Museum für Moderne Kunst einem breiteren Publikum bekannt; seither hat sich der in Berlin lebende und an der Kunsthochschule Weißensee lehrende Künstler mit zahlreichen Ausstellungen einen Namen gemacht.Description
Kunsthungrig? PETER RÖSEL Nussautomat
Terminée le 8 févr. 2026
- Die von Jacqueline Hénard für das Aktive Museum Berlin kuratierte Ausstellung versammelt dokumentarisches Bild- und Filmmaterial, ergänzt um Aufnahmen des israelischen Fotografen Eli Singalovski (*1984), der Klarweins Bauten in ihrem heutigen Zustand porträtiert hat. Anlass für die Schau, die wir als Beitrag zu den Jüdischen Kulturtagen Hamburg 2025 zeigen, ist eine umfangreiche Publikation mit Werkverzeichnis, Ergebnis einer mehrjährigen deutsch-israelischen Zusammenarbeit (Verlag Kettler, Museumsausgabe 25 Euro).Description
Vergessener Baumeister OSSIP KLARWEIN
Terminée le 8 févr. 2026
- Nach figurativen Anfängen im Brasilien der 1940er-Jahre gelangte Mavignier schon bald zu ungegenständlichen Kompositionen. Ab Anfang der 1950er experimentierte er in Paris und an der Ulmer Hochschule für Gestaltung konsequent mit den Licht/Schatten-Wirkungen von Farbformen, mit optischen Farbmischungen und ihren sich wandelnden Energien in geometrischen Strukturen. Die Bauhaus-Künstlerin Helene Nonné-Schmidt machte Mavignier mit der Kunsttheorie Paul Klees vertraut, so entstanden erste Punktkompositionen. Max Bill und Josef Albers gaben weitere wichtige Impulse für Rasterbilder und den Einsatz von Farbe. Seinen Verzicht auf »individuellen Ausdruck« zugunsten einer Kunst der mathematisch präzisen, meist seriellen Suchbewegungen beschrieb Mavignier später mit selbstironischer Bescheidenheit: »Der Künstler ist ein Beamter des Unbekannten«. Ende der 1950er-Jahre beteiligte sich Almir Mavignier an Projekten der ZERO-Bewegung, 1960/61 war er Initiator und Kurator der Ausstellung Neue Tendenzen in Zagreb, 1964 Teilnehmer der Biennale von Venedig und der documenta III. 1965 zog Mavignier nach Hamburg, wo er bis 1990 als Malereiprofessor an der HFBK unterrichtete. 100 Jahre nach seiner Geburt erinnern wir mit ausgewählten Werken aus dem Nachlass an den charismatischen Netzwerker und Neuerer. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem atelier mavignier, Delmar Mavignier und der Kunsthistorikerin Miriam Schoofs.Description
Jubiläum ALMIR MAVIGNIER Neue Tendenzen. Hommage zum 100.
Terminée le 8 févr. 2026