Expositions d'art

by Art Now Database

Berlin

Neues Museum

À voir actuellement

  • Wegen des großen Publikumsinteresses präsentiert die Neue Nationalgalerie auch in diesem Jahr die ortsspezifische Nebelskulptur der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya in ihrem Skulpturengarten. Nakayas Nebelskulptur bespielt so monumental wie ephemer die ikonische Architektur Mies van der Rohes und eröffnet einen intensiven Dialog der Besuchenden mit ihrer unmittelbaren Umgebung und sich selbst. Nakayas Nebelskulpturen überschreiten die traditionellen Grenzen der Bildhauerei, indem sie vorübergehende und grenzenlose Transformationen erschaffen, die das Publikum einbeziehen und der Atmosphäre eine formbare Gestalt verleihen. Ihre Werke laden die Besucher*innen ein, den natürlichen Elementen in Echtzeit zu begegnen – in flüchtigen, ortsspezifischen Situationen, in denen sich die Grenzen zwischen Natur und künstlerischer
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    Fujiko Nakaya. Nebelskulptur im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie

    Jusqu’au 25 oct. 2026

    Fujiko Nakaya. Nebelskulptur im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Die Familie gilt oft als der kleinste, aber wichtigste Baustein der Gesellschaft – überall auf der Welt. Familie und Verwandtschaft bestimmen soziale Beziehungen und Zugehörigkeit durch Geburt, Heirat oder Adoption. Sie prägen soziale Rollen und Erwartungen. Menschen helfen sich gegenseitig und arbeiten zusammen. Sie tragen füreinander Verantwortung und teilen ihre Ressourcen. Verwandtschaftliche Beziehungen beeinflussen, wie größere Gruppen entstehen, Besitz und Traditionen weitergegeben und Aufgaben und Pflichten verteilt werden. In der Familie lernen Kinder erstmals zu kommunizieren, zu sprechen und die Normen und Werte zu verstehen, die das tägliche Leben bestimmen. Innerhalb der Familie werden Sprache und Lebensweisen von einer Generation an die nächste weitergegeben – sei es durch Geschichten, Feste, Ermahnungen und Regeln oder einfache Alltagsgewohnheiten. Auf diese Weise hält die Familie Sprache und Kultur lebendig. Staatliche Maßnahmen und politischer Druck – wie erzwungene Assimilation oder diskriminierende Gesetze – schränken Familienmitglieder ein, ihre Sprache und ihr kulturelles Erbe weiterzugeben. Migration und Vertreibung schwächen die Verbindungen innerhalb und zwischen Familien und Gemeinschaften und beeinträchtigen die Weitergabe von Sprache und Kenntnissen zwischen den Generationen. Die Globalisierung verstärkt diese Dynamiken. Da dominante Weltsprachen im Bildungsbereich, bei der Arbeit und in den Medien immer häufiger werden, verlieren lokale Sprachen und Minderheitensprachen oft an Bedeutung. Gemeinsam bedrohen diese Entwicklungen die kulturelle Identität. Für viele Gemeinschaften ist es schwer, ihre Sprachen und Kulturen in einer zunehmend globalisierten Welt zu bewahren. In den Filmen der Ausstellung werden Sie Menschen aus Indigenen Gemeinschaften begegnen, die ihre Sprache und ihre Kultur dokumentieren, bevor es zu spät ist. In Zusammenarbeit mit dem Endangered Languages Documentation Programme und dem Endangered Languages Archive archivieren sie ihr Material und nutzen es, um Bilderbücher sowie Lern- und Unterrichtsmaterialien für ihre Gemeinschaften zu erstellen. Für diese Ausstellung haben sie ihre Ansichten über die Rolle der Familie und die Bedeutung von Verwandtschaftsbeziehungen festgehalten. Sie beschreiben ihre Lebensweise und die Veränderungen, die sie gegenwärtig in ihren Gemeinschaften erleben.
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    Verwandt sein Geteilte Sprache, geteiltes Wissen?

    Jusqu’au 9 nov. 2026

    Verwandt sein Geteilte Sprache, geteiltes Wissen? at Humboldt Forum, Berlin
  • Die Alte Nationalgalerie widmet sich in der Ausstellung "Skandal! Hermione von Preuschen und der 'Mors Imperator'" der Malerin, Schriftstellerin und Weltreisenden Hermione von Preuschen. Im Mittelpunkt steht ihr 1887 entstandenes Gemälde „Mors Imperator“, dessen Zurückweisung durch die Berliner Akademie der Künste sie schlagartig bekannt machte.
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    Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator

    Jusqu’au 15 nov. 2026

    Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator at Alte Nationalgalerie, Berlin
  • Nach der großen Ausstellung " Body Performance", die 2019 in der Helmut Newton Foundation zu sehen war, findet nun die daran anknüpfende Ausstellung "Rooms / Stages" statt – mit einer bewussten Verschiebung der Aufmerksamkeit vom performativen Akt auf den Raum selbst. Für Kinofilme werden im Vorfeld eines Drehs sogenannte "location scouts" losgeschickt, um nach konkreten Orten zu suchen, die für bestimmte Szenen geeignet sind. Im fertigen Film liegt das Hauptaugenmerk unserer Wahrnehmung schließlich weniger auf den Bühnenräumen, als vielmehr auf den Schauspieler*innen und der Darstellung ihrer Rollen sowie auf der Komplexität des Filmgeschehens insgesamt. Im Medium Fotografie nehmen wir in den meisten Fällen einen Raum als Bildmotiv ebenfalls kaum wahr, es sei denn, der Raum selbst wird von den Fotograf*innen zum Hauptmotiv erklärt. Die Künstler*innen der aktuellen Gruppenausstellung werden mit jeweils einer Werkgruppe vorgestellt. Sie beziehen den Raum bewusst in ihre inszenierten Porträts ein, lassen die Menschen oder Tänzer*innen über Langzeitaufnahmen auch wieder daraus verschwinden; oder sie thematisieren ganz pur menschenleere Innenräume, etwa das eigene Atelier mit wechselndem, verschobenem Mobiliar oder Museen wie in Versailles oder Dresden, in die wir unweigerlich ein bestimmtes Geschehen imaginieren können. Neben gerahmten Fotografien werden manche Raumkompartimente der Ausstellungsräume durch Wandtapeten mit großformatigen Bildmotiven visuell pointiert. Wir sehen aufwendige räumliche Interventionen, die nur für eine Fotografie entstanden sind, unwirtliche und zugleich perfekt gestaltete U-Bahn-Gänge in Berlin und London sowie Tanz- und Theaterbilder. Helmut Newton, dessen Werk durch die wechselnden Präsentationen in seiner Berliner Stiftung immer wieder neu kontextualisiert wird, hat die verschiedensten Orte in Bühnen verwandelt, wie im zweiten Teil der Gruppenausstellung zu sehen ist. Dazu gehören luxuriöse Hotelzimmer und -lobbys in Paris, Mailand oder New York auf seinen Modefotografien der 1960er, 70er- und 80er-Jahre oder – wie in einer 180-Grad-Wendung – schroffe Außenraum-Situationen in Monte Carlo oder gar seine dortige Garage. Auf diese Weise hat er in den 1990er-Jahren, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, die exklusivsten Modeentwürfe hart kontrastiert. Newton arbeitete wie ein Filmregisseur und Set-Designer in Personalunion auf den von ihm geschaffenen Bühnen. In der aktuellen Ausstellung werden die modebasierten Interieurs sowie manche seiner Bühnenfotografien gezeigt, die beispielsweise 1983 in Wuppertal bei Pina Bausch im Auftrag des Magazins "The New Yorker" oder ab Mitte der 1980er-Jahre für die Programmhefte des Balletts von Monte Carlo entstanden sind. All das begegnet uns motivisch in Form riesiger Wandtapeten sowie einer Fülle von Polaroids in den Vitrinen davor.
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    Rooms / Stages

    Jusqu’au 15 nov. 2026

    Rooms / Stages at Museum für Fotografie, Berlin
  • Der dritte Teil der Sommerausstellung ist einem Album von Helmut Newton gewidmet, das der Fotograf 1999 für den Sammler Gert Elfering zusammengestellt hat und inzwischen in die Nicola Erni Collection gelangt ist. Die Sammlerin zeigt das Unikat außerhalb ihrer Schweizer Ausstellungsräume nun zum ersten Mal in Berlin. Es handelt sich um 112 kleinformatige Originalabzüge in Schwarz-Weiß und Farbe sowie unterschiedlichen Bildformaten, die von Newton und Elfering ausgewählt, auf einem Trägerkarton geklebt und handschriftlich mit einem Titel oder einer ergänzenden Geschichte zum jeweiligen Bildmotiv versehen wurden. Die montierten Fotografien wurden damals nicht gebunden, sind inzwischen einzeln gerahmt und können nun, Seite an Seite, betrachtet werden. Es handelt sich um ikonische Modefotografien ebenso wie bislang noch nie gezeigte Arbeitsfotos, die am Rande seiner Modeshootings entstanden, um Polaroids und Werbeaufnahmen.
    Description

    Helmut Newton‘s One-off Album

    Jusqu’au 15 nov. 2026

    Helmut Newton‘s One-off Album at Museum für Fotografie, Berlin
  • Das Prinzip der ungewöhnlichen Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle im Surrealismus. "Schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch" hieß es schon bei Lautréamont, den André Breton im Ersten Manifest des Surrealismus zitiert. Denn die überraschende Begegnung von Dingen, die man für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung bringt, lässt etwas Drittes entstehen, ein Rätsel, das unsere Wahrnehmung stimuliert und unser Denken auf überraschende Bahnen zu lenken vermag. Die Gegenüberstellung von Werken des Fotografen Kai Bornhöft und Stillleben des Malers Frank Tornow erzeugt eine ähnliche Wechselwirkung. Wobei im vorliegenden Fall die Rollen vertauscht zu sein scheinen: Wird grundsätzlich eher dem Medium der Fotografie eine abbildhafte Funktion zugesprochen, ist es hier die Malerei von Tornow, die es erlaubt, die dargestellten Dinge auf Anhieb zu benennen. Umgekehrt scheint die für gewöhnlich der Malerei eingeräumte Freiheit der Erfindung in den Fotografien Bornhöfts die Darstellung zu bestimmen: Erst bei näherem Hinschauen lassen sich die Motive der bisweilen durch mehrmaliges Umkopieren entstandenen analogen Fotografien identifizieren. In der Begegnung der Werke der beiden Künstler wird dieses jeweils "andere" des Mediums besonders deutlich. Dabei verbindet sich die exquisite, an Chardin erinnernde Maltechnik mit Bornhöfts Blick für die rätselhaften Dimensionen des scheinbar Nebensächlichen ebenfalls zu etwas "Drittem", das wie hinter einem Schleier verborgen ist. Zugleich (und vielleicht sogar eben dadurch) schärft es die eigene Wahrnehmung, auch bei der Betrachtung anderer Werke. Eine derartig "starke Wechselwirkung" bringt das Schauen und Denken zum Tanzen, wie in der Quantenphysik – oder im Surrealismus.
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    Wechselwirkung

    Jusqu’au 15 nov. 2026

    Wechselwirkung at Sammlung Scharf-Gerstenberg, Berlin
  • George Nuku in der Ozeanien-Ausstellung des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum © Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Pierre Adenis Upcycling-Workshop mit George Nuku © Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Pierre Adenis Arbeiten, die während des Upcycling-Workshops mit George Nuku entstanden sind, und im Rahmen seiner Ausstellung präsentiert werden © Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Pierre Adenis George Tamihana Nuku ist einer der führenden zeitgenössischen Künstler Neuseelands. Als Bildhauer arbeitet er neben Stein, Knochen, Holz und Muscheln vor allem mit Styropor und Plexiglas. Ab dem 18. Mai 2025 präsentiert das Ethnologische Museum in zwei Räumen des Ausstellungsbereichs „Ozeanien“ im Humboldt Forum drei großformatige Interventionen des Māori-Künstlers. Diese sind während zweier Fellowships entstanden, die George Nuku im März 2024 sowie von März bis Mai 2025 im Rahmen der Initiative „Das Kollaborative Museum“ absolviert hat. Manatunga ist die Māori-Bezeichnung für wertvolle Gegenstände, Erbstücke und Schätze der Ahnen. Das Wort impliziert, dass sie stehen – aufrecht sind. Es wird auch in dem Zusammenhang verwendet, dass diese besonderen Stücke konzentrierte Speicher von Geschichten und Emotionen sind. Drei Installationen im Ozeanien-Bereich des Ethnologischen Museums Die von George Nuku eigens für den Ozeanien-Bereich der Dauerpräsentation des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum geschaffenen Interventionen werden in zwei Räumen gezeigt: So findet sich eine großformatige Installation in der großen Bootshalle (Raum 215) mit ihrem Fokus auf den Beziehungen zwischen Mensch und Meer und den Einflüssen durch Klimawandel und Umweltverschmutzung. Zwei weitere Interventionen werden im Raum 219 präsentiert, in dem Exponate aus Polynesien und ihre Beziehungen zu Ahnen und Gottheiten ausgestellt sind. In allen drei Installationen nimmt Nuku die Thematik der Ausstellungsräume auf und stellt eine Verbindung zu den dort gezeigten Objekten aus der Ozeanien-Sammlung des Ethnologischen Museums her. Die zeitgenössischen Kunstwerke erlauben eine Neuperspektivierung der historischen Objekte, wie Nuku erläutert:
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    Manatunga – künstlerische Interventionen von George Nuku

    Jusqu’au 30 nov. 2026

    Manatunga – künstlerische Interventionen von George Nuku at Humboldt Forum, Berlin
  • 1926 wurde die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst (GOK) als erster Museumsfreundeskreis der 1906 gegründeten Ostasiatischen Kunstsammlung ins Leben gerufen. Die Ostasiatische Kunstsammlung ist eine Vorläuferin des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. Das Museum würdigt mit dieser Präsentation aus der eigenen Sammlung und vor allem mit Dauerleihgaben aus der Sammlung der 1990 in Anlehnung an diesen ersten Museumsfreundeskreis gegründeten Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst (DGOK) e. V. 100 Jahre zivilgesellschaftliches Engagement und Mäzenatentum für die Kunst Ostasiens in Berlin.
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    Freunde der Kunst Ostasiens Zur Gründung der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst vor 100 Jahren

    Jusqu’au 7 déc. 2026

    Freunde der Kunst Ostasiens Zur Gründung der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst vor 100 Jahren at Humboldt Forum, Berlin
  • Die Ausstellung zeigt erstmals die langfristige Leihgabe der Gerhard Richter Kunststiftung an die Neue Nationalgalerie. Über 100 Werke hat der Künstler Gerhard Richter (* 9. Februar 1932 in Dresden) der Neuen Nationalgalerie dauerhaft überlassen. Die Werke spiegeln die große Vielfalt seines künstlerischen Schaffens, von einer handwerklich, mit Pinseln oder Rakeln hergestellten Malerei bis in ganz andere Formen der Gestaltung. Neben Leinwand und Farbe nutzte Gerhard Richter von Anfang an immer auch andere Materialien und Techniken. Er ging beispielsweise von Fotografien aus, die er zum Vorbild für Motive nahm oder selbst wiederum mit Farben übermalte. Besonders Glas stellt ein importantes Element in seiner Kunst dar. In der transparenten Fläche spiegelt sich die Welt wie in einem Fenster. Es ergeben sich je nach Aufstellung, Format oder Einfärbung ganz eigene Bildwelten. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht die Installation "6 stehende Scheiben" (2002/2011). Die hoch aufragenden Glasscheiben schaffen ein spannungsvolles Spiel zwischen Durchsicht und Spiegelung und fordern uns heraus, unsere eigene Position im Raum neu zu erleben. Das Werk verändert sich ständig durch Licht, Bewegung und Perspektive. Es lädt dazu ein, über das Verhältnis von Sichtbarkeit und Wirklichkeit weiter nachzudenken.
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    Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin

    Jusqu’au 31 déc. 2026

    Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Beziehungen zum Thema "Familie" verdeutlichen zwei ausgestellte Seidenmalereien: Zum einen die Darstellung der stillenden Göttin Hariti, die als Beschützerin der Kinder verehrt wird. Zum anderen eine außergewöhnlich seltene und frisch restaurierte Seidenmalerei, die weibliche manichäische Geistliche (Electae) zeigt, die ihre Familien verließen, um sich ganz der Religion zu widmen.
    Description

    Familie und Religion

    Jusqu’au 31 déc. 2026

    Familie und Religion at Humboldt Forum, Berlin
  • Im mythologischen Saal des Neuen Museum zeigen das Ägyptische Wörterbuch und das Ägyptische Museum ab Juni eine Ausstellung zum 100. Geburtstag eines für die Ägyptologie bis heute unverzichtbaren Werkzeugs – dem ägyptischen Wörterbuch. 2026 jährt sich zum einhundertsten Mal das Erscheinen des ersten Bandes des ägyptischen Wörterbuchs. Adolf Erman und sein Team begannen im Jahre 1897, im Neuen Museum, mit der Arbeit. Dabei wurden die bekannten ägyptischen Texte abschnittsweise auf Zettel geschrieben und diese vervielfältigt. So entstand in kürzester Zeit eine „Datenbank“ mit mehr als einer Million Zettel. Dieses „Zettelarchiv“ bildet die Grundlage für das Wörterbuch. Es ist alphabetisch geordnet und zeigt uns die einzelnen Worte jeweils im Zusammenhang des jeweiligen Textes. Due to the first World War and the galloping inflation, there was no thought of printing a multi-volume dictionary. Yet the connection of American students to A. Erman mediated in 1924 a financial donation from J.D. Rockefeller Jr., which finally set the stage for printing. A. Erman, together with his students Kurt Sethe and Hermann Grapow, then worked out the print layout of the dictionary, which was written by Wolja Erichsen. The way from the Egyptian texts to the finished dictionary will be illustrated in the small exhibition using objects from the archive of the dictionary.
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    100 Jahre Wörterbuch der ägyptischen Sprache

    Jusqu’au 31 déc. 2026

    100 Jahre Wörterbuch der ägyptischen Sprache at Neues Museum, Berlin
  • Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.
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    Shilpa Gupta What Still Holds

    Jusqu’au 3 janv. 2027

    Shilpa Gupta What Still Holds at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Mit "Ruin und Rausch" nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin im Zuge der Industrialisierung nicht nur zu einem ökonomischen, sondern vor allem zu einem politischen und kulturellen Zentrum. Neben den zahlreichen Neuerungen in den Bereichen Bau und Verkehr vollzogen sich gesellschaftliche Umwälzungen wie die Demokratisierung oder die Frauenemanzipation. Doch die Traumata des Ersten Weltkriegs und der erstarkende Nationalsozialismus überschatteten die sogenannten "Goldenen Zwanziger". Die bereits von zeitgenössischen Stimmen als "Babylon" mystifizierte Metropole befand sich auf vielen Ebenen in Aufruhr: Kommerzielle Fülle und Exzess standen in Kontrast zu wachsender Armut und Arbeitslosigkeit. Die Ausstellung macht in drei Sektionen das von Gegensätzen geprägte Berliner Großstadtleben zwischen 1910 und 1930 nachvollziehbar. Nachdem Eingangs die Dynamik der wachsenden Metropole mit Blick auf Architektur, Verkehr und das ausschweifende Nachtleben in den Blick genommen werden, widmet sich die zweite Sektion den sozialen Abgründen, die das Leben der Arbeiter*innenklasse prägten. Im letzten Kapitel der Ausstellung steht die urbane Frau im Zentrum, wobei sowohl Freiheitsdrang, Selbstbestimmung und queeres Leben als auch Prostitution reflektiert werden. Die Vielstimmigkeit der Zwischenkriegszeit in Berlin wird in der Ausstellung anhand von Werken unterschiedlicher Stilrichtungen, wie Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit, aufgefächert. Zu sehen sind wichtige Hauptwerke der Nationalgalerie-Sammlung wie Ernst Ludwig Kirchners "Potsdamer Platz" (1914), George Grosz` "Grauer Tag" (1921) und Lotte Lasersteins "Abend über Potsdam" (1930). Bereichert wird der sammlungseigene Schwerpunkt auf Gemälde und Skulptur durch Grafiken und Objekte aus den Nachbarhäusern am Berliner Kulturforum, dem Kupferstichkabinett, der Kunstbibliothek und dem Kunstgewerbemuseum. Als herausragendes Schlüsselwerk der 1920er-Jahre ergänzt eine Leihgabe aus der Sammlung Landesbank Baden-Württemberg im Kunstmuseum Stuttgart die Ausstellung: Otto Dix` "Bildnis der Tänzerin Anita Berber" (1925).
    Description

    Ruin und Rausch

    Jusqu’au 3 janv. 2027

    Ruin und Rausch at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • 16 Jahre lang prägte Angela Merkel als Bundeskanzlerin die deutsche Politik. Nun hat der Maler Jérémie Queyras sie porträtiert. Bis Oktober ist das Gemälde im Bode-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Im ersten Stock des Bundeskanzleramtes sind alle bisherigen Bundeskanzler mit einem Gemälde verewigt. Bald wird auch Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel in diese Galerie aufgenommen. Für kurze Zeit zu sehen Der französisch-deutsch-kanadische Künstler Jérémie Queyras hat die Politikerin gemalt. Das 2026 vollendete Werk ist für kurze Zeit im Bode-Museum für die Allgemeinheit zugänglich, bevor es seinen künftigen Platz in der Kanzlergalerie des Bundeskanzleramts erhält. Die Präsentation bietet Gelegenheit, das Porträt im besonderen Kontext des Museums zu betrachten und seine künstlerische Gestaltung sowie seinen zeitgeschichtlichen Bezug zu reflektieren.
    Description

    Das Porträt der Bundeskanzlerin Erstpräsentation des offiziellen Porträts von Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel

    Jusqu’au 3 janv. 2027

    Das Porträt der Bundeskanzlerin Erstpräsentation des offiziellen Porträts von Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel at Bode-Museum, Berlin
  • Die Ausstellung im Neuen Museum widmet sich der Geschichte und der Bedeutung des Tierkreises von Babylonien bis Ägypten und die Griechisch-römische Welt. In mehrere Themenbereiche untergliedert, stellt sie den antiken Tierkreis aus aktueller wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive vor. "Was ist dein Tierkreiszeichen?" Diese Frage wird auch heute, im Zeitalter der Wissenschaft, noch oft gestellt. Der Tierkreis fasziniert die Menschen seit der Antike. Er vereint Mensch und Kosmos, Himmel und Erde, Astronomie und Astrologie, Wissenschaft und Glaube, Tradition und Innovation, Sicherheit und Unsicherheit, Harmonie und Dissonanz. Aber was genau ist der Tierkreis? Ein Orakel, das Zeichen für die Zukunft erzeugt? Ein Spiegel, der Einblicke in die Psyche liefert? Eine Projektionsfläche für unser Streben nach Wissen und Sicherheit? Ein Koordinatensystem, das die Bewegung der Planeten berechenbar macht? Ein sichtbarer Ausdruck der himmlischen Harmonie? Oder all diese Dinge zugleich? Und woher kommt er, wie hat er sich über die Welt verbreitet, wofür wurde er benutzt, und wie wurde er dargestellt? Was ist die zeitgenössische Bedeutung des Tierkreises? In der öffentlichen Wahrnehmung wird der Tierkreis heute vor allem mit Horoskopen in Verbindung gebracht. Die Einführung des Tierkreises war ein Wendepunkt in der Astrologie. Zusammen mit dem Tierkreis entstand in Babylonien die Horoskopie als neue astrologische Praktik, die erstmals nicht nur Königen und Herrschern, sondern auch Privatpersonen aus diversen Schichten der Gesellschaft zugänglich war. Heute ist sie weltweit populär wie nie zuvor, obwohl sie als esoterische Praktik und Pseudowissenschaft eingestuft wird. Sie basiert auf dem Glauben, dass der Stand der Planeten zur Zeit der Geburt Hinweise über das Wesen und das Schicksal eines Menschen enthält. Dieser Glaube entstammt dem zeitlosen menschlichen Bedürfnis nach Sinngebung, Kenntnis über sich selbst und die Zukunft, Sicherheit und Methoden zur Bewältigung von Unsicherheit. Was könnte sinnvoller und attraktiver sein als die Erkenntnis, dass Wesen und Schicksal des Menschen mit dem Kosmos verknüpft sind? Die Aktualität des Tierkreises erstreckt sich auch auf wissenschaftliche und kulturelle Praktiken, die von zentraler Bedeutung für die moderne Gesellschaft sind. Wir sind daran gewöhnt, über Computer und Apps permanenten Zugang zu Daten, Analysen, Berechnungen und Prognosen zu haben. Die Wurzeln von systematischer Beobachtung, Datensammlung, Datenanalyse, Algorithmen, Berechnung und Vorhersagung liegen im Tierkreis und in den astronomischen Rechenverfahren, die im Zusammenhang mit dem Tierkreis in der Antike entwickelt wurden. Außerdem ist die Reise des Tierkreises und der damit verknüpften neuen astronomischen und astrologischen Kenntnisse und Praktiken durch die antike Welt ein Paradebeispiel für Innovation, Globalisierung, interkulturellen Austausch und Multikulturalität - zentrale und aktuell vieldiskutierte Gesellschaftsthemen. Die Ausstellung im Neuen Museum stellt in mehreren Themenbereichen den Tierkreis der alten Welt aus aktueller wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive vor. Anhand von Artefakten aus Berliner Museen, darunter solchen, die noch nie ausgestellt wurden, führt sie die Besucher auf eine multikulturelle Reise durch Raum und Zeit, von Babylonien nach Ägypten, Griechenland und Rom (ca. 400 v. Chr. - 400 n. Chr.) und erklärt den Tierkreis vor dem Hintergrund seiner heutigen Bedeutung. Kuratorisches Team Die Ausstellung entstand in einer Kooperation zwischen dem Ägyptische Museum und Papyrussammlung, dem Vorderasiatischen Museum und dem Forschungsprojekt "ZODIAC - Ancient Astral Science in Transformation" (European Research Council / Freie Universität Berlin). Publikation Zur Ausstellung wird ein reich bebilderter Katalog erhältlich sein.
    Description

    Schicksal in den Sternen Die Anfänge des Tierkreises

    Jusqu’au 10 janv. 2027

    Schicksal in den Sternen Die Anfänge des Tierkreises at Neues Museum, Berlin
  • Lina Lapelytės Performance „ We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens. Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „ We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof. Lina Lapelytė verwandelt die Historische Halle im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in eine sich stetig verändernde Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln. Performer*innen und Besuchende errichten zeitweilige Strukturen begleitet von Klang. Stimmen füllen den Raum mit Liedern. Die gesungenen Texte basieren auf Gedichten von 15 internationalen Autor*innen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Darunter der Dichter Khalil Gibran (1883 – 1931), die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan (1925 – 2021), die Dichterin und Filmregisseurin Forugh Farrochzad (1935 – 1967), die Dichterin Layla Sarahat Rushani (1952/4 – 2004), der Dichter Mahmud Darwisch (1941 – 2008), der Lyriker Ocean Vuong (geb. 1988), der Dichter Ilya Kaminski (geboren 1977) oder die Poetin und Autorin Arundhathi Subramaniam (geboren 1973). Kurze Zeilen über Gemeinschaft, Entstehung, Liebe, Verlust und Hoffnung bilden das Libretto des Werks. Wie der Ausstellungsraum selbst wird auch das Werk zu einem Ort ständiger Veränderung. Die 10 x 10 x 10 cm großen Klötze aus Fichten- und Kiefernholz wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen. Strukturen entstehen und verschwinden wieder. Für jede neue Form muss eine andere weichen. Das Werk stellt Fragen nach dem, was bleibt und was vergeht. Es fragt auch, wer entscheidet, was gebaut wird, was weichen muss und wessen Leben die Last dieser Veränderungen trägt. Der Titel „We Make Years Out of Hours” (deutsch: wir machen Jahre aus Stunden) beschreibt die Bedeutung des Teils für das Ganze, aus Stunden werden Jahre, aus Einzelnen wird eine Gemeinschaft. Die in der Installation und der Performance verwendeten 400.000 Holzwürfel werden 2027 im Rahmen von Lina Lapelytės Projekt für die Neuen Auftraggeber Teil eines öffentlichen Kunstwerks in Eisenhüttenstadt.
    Description

    CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours

    Jusqu’au 10 janv. 2027

    CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Themen der Aufklärung Neben Chodowieckis malerischem Hauptwerk aus der Gemäldegalerie und sämtlichen zeichnerischen und druckgraphischen Werken, die in diesem Zusammenhang entstanden sind, zeigt die Ausstellung Rötelzeichnungen Chodowieckis, die ein Berliner Netzwerk der Aufklärung vorstellen, darunter den Schriftsteller und Verleger Friedrich Nicolai und den Religionsphilosophen Moses Mendelssohn. Sie stehen stellvertretend für die vielen Intellektuellen ihrer Zeit, die für eine neue Debatten- und Diskurskultur eintraten und gegen Verschwörungstheorien und Esoterik ankämpften. Chodowiecki befasste sich in seinem umfangreichen druckgraphischen und zeichnerischen Werk, aus dem die Ausstellung eine Auswahl zeigt, mit den Themen der Aufklärung wie Bildung, Familie, Gesellschaftsordnung und trug zur Verbreitung der neuen Diskurse bei.
    Description

    Daniel Chodowiecki 1726–1801 Berliner Bilder der Aufklärung

    Jusqu’au 10 janv. 2027

    Daniel Chodowiecki 1726–1801 Berliner Bilder der Aufklärung at Gemäldegalerie, Berlin
  • Zum Auftakt einer neuen Kabinett-Reihe in der Alten Nationalgalerie ist das Nationalmuseum in Warschau zu Gast auf der Museumsinsel. 1876 eröffnete der preußische König feierlich die „National-Galerie“ auf der Museumsinsel. Entgegen der auf dem Giebel befindlichen Aufschrift „Der deutschen Kunst“ war die Sammlung von Beginn an international und wurde zu einer der wichtigsten deutschen Sammlungen französischer Avantgarde ausgebaut. In ihrer neuen Reihe „InterNationalgalerie“ lädt die Alte Nationalgalerie über die nächsten Jahre kontinuierlich Nationalgalerien und -museen aus aller Welt ein, um mit einem Schaufenster im Haus präsent zu sein und sich entlang von besonders aktuellen Themen und Fragen dem internationalen und dem Berliner Publikum vorzustellen. Den Auftakt der Reihe macht das Nationalmuseum in Warschau unter dem Titel „Die Erfindung der Mythen“. Die Präsentation findet im 1. Ausstellungsgeschoss statt.
    Description

    InterNationalgalerie 1 Nationalmuseum in Warschau

    Jusqu’au 17 janv. 2027

    InterNationalgalerie 1 Nationalmuseum in Warschau at Alte Nationalgalerie, Berlin
  • Sofie Dawo (1926-2010) war eine Ausnahmekünstlerin: Ihre unkonventionelle künstlerische Strategie bestand in der Veredelung des Gewebes durch Zerstörung. Mit dieser radikalen Bearbeitung wurde der Herstellungsprozess geradezu in das Objekt eingeschrieben und das Unvorhersehbare, die "auftauchenden Überraschungen" (Dawo) bewusst einkalkuliert. Dawos textile Experimente sind frei von jeder Funktion oder Anwendung und entziehen sich einer eindeutigen Zuordnung in die Kategorien Kunst oder
    Description

    Sofie Dawo. Textile Experimente

    Jusqu’au 17 janv. 2027

    Sofie Dawo. Textile Experimente at Kunstgewerbemuseum, Berlin
  • Was sehen wir in Museen? In Vitrinen und hinter Absperrungen erscheinen die Dinge vor allem statisch. Mirae kh Rhee beschäftigt sich damit, wie die Objekte an ihren heutigen Platz gelangten. Die Künstlerin hinterfragt, wer warum was sammelt(e) und welche Botschaften über Sammlungen unterschiedlichster Art vermittelt werden. Nicht zuletzt durch die Mobilität von Menschen haben Sammlungsobjekte ebenso wie jene, die sie kreierten, bemerkten, bewahrten und weitertrugen, eine bewegte Geschichte hinter sich! Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht sie in ihrer künstlerischen Arbeit Themen wie Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten. Die aktuelle Präsentation ist Teil eines Langzeitprojekts, das das Konzept der Kuriositätenkabinette aus der Perspektive eines transnationalen Feminismus und mit dekolonisierenden Ansätzen betrachtet. Darin beleuchtet Mirae kh Rhee etablierte Sammlungserzählungen und blickt kritisch auf Sammelpraktiken zwischen Europa und Asien. Sie analysiert elitäre Sammlungskonzepte, die der Demonstration von Macht und der Konstruktion von Identität dienen. Ausstellungsbesuchende sind eingeladen, sich mit ihrer eigenen Praxis des Sammelns auseinanderzusetzen.
    Description

    Mirae kh Rhee / Weiterreichen

    Jusqu’au 15 févr. 2027

    Mirae kh Rhee / Weiterreichen at Humboldt Forum, Berlin
  • in Zukunft leben? Und wie werden sie essen und trinken, welche alltäglichen Rituale der Tischkultur könnten sich im Jahr 2101 entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Universität der Künste (UdK) im Rahmen des Seminars "2101 – FUTURE CERAMICS | Tischkultur der Zukunft" unter der Leitung von Prof. Julia Läufer intensiv beschäftigt. Zwölf Arbeiten sind nun im Berliner Kunstgewerbemuseum (KGM) zu sehen. Anhand spekulativer Szenarien entwarfen die Studierenden experimentelles Geschirr, das mögliche zukünftige Formen des Zusammenlebens widerspiegelt. Neben klassischen Designprozessen nutzten die Studierenden auch KI-gestützte Werkzeuge, um ihre Zukunftsvisionen zu visualisieren und zu erzählen. Keramik, insbesondere Porzellan, diente dabei als zentrales Material, das wegen seiner Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und kulturellen Bedeutung ausgewählt wurde.
    Description

    2101 – Future Ceramics Tischkultur der Zukunft

    Jusqu’au 28 févr. 2027

    2101 – Future Ceramics Tischkultur der Zukunft at Kunstgewerbemuseum, Berlin
  • Mit "NIGHT" präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies-van-der-Rohe-Gebäude. Die Ausstellung vereint Schlüsselwerke wie "Him" (2001), "Novecento" (1997), "La Rivoluzione Siamo Noi" (2000) und das von Günter Grass’ "Die Blechtrommel" inspirierte "Untitled" (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eigens für die Neue Nationalgalerie entwickelte ortsspezifische Installation. Mit dieser neuen Auftragsarbeit greift Cattelan behutsam in die räumliche Ordnung des Hauses ein, verändert so die
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    Maurizio Cattelan. NIGHT Preis der Nationalgalerie 2026

    Jusqu’au 7 mars 2027

    Maurizio Cattelan. NIGHT Preis der Nationalgalerie 2026 at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Restaurierung ist eine essenzielle, aber oft unsichtbare Arbeit im Museum. Sie ist geprägt von komplexen Entscheidungsprozessen. Was und wie wird restauriert? Was darf wie ausgestellt werden? Welche Perspektiven bringen die internationalen Partner*innen ein? Anhand von fünf Exponaten gibt die Ausstellung Einblicke in Fragestellungen und Arbeitsweisen der Restaurierung. Hörtexte von Schüler*innen des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums in Berlin-Spandau eröffnen auf kreative Weise zusätzliche Blickwinkel auf die Exponate.
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    Restaurierung im Dialog Blick hinter die Kulissen

    Jusqu’au 8 mars 2027

    Restaurierung im Dialog Blick hinter die Kulissen at Humboldt Forum, Berlin
  • Die Treppenhalle des Neuen Museums bietet mit dieser Sonderpräsentation einen Dialog über Zeit, Sterblichkeit und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Zeitgenössische Kunst trifft auf historischen Raum, nimmt Bezug auf antike Vorbilder und gibt eine moderne Adaption der klassischen Rezeption des Mythos der Dioskuren, die auf ewig zwischen Tod und Leben wandeln. Ausgangspunkt: Der Mythos Die beiden ungleichen Zwillinge Kastor und Polydeukes – Söhne der schönen Königstochter Leda – wurden in einer Nacht von unterschiedlichen Vätern gezeugt, Kastor von Ledas Gemahl, dem spartanischen König Tyndareos, Polydeukes hingegen vom Gott Zeus, der Leda in Gestalt eines Schwanes erschienen war. Während Kastor als Sohn zweier Menschen sterblich ist, verleiht Polydeukes´ göttlicher Vater ihm Unsterblichkeit. Die als Dioskuren bezeichneten Zwillinge bestehen gemeinsam Heldentaten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies und beim Kampf des Herakles gegen die Amazonen. Als der sterbliche Kastor getötet wird, bittet Polydeukes seinen Vater Zeus, ihm die Unsterblichkeit zu nehmen, damit er mit seinem Bruder gemeinsam in den Hades gehen kann. Zeus, gerührt von der über den Tod hinausgehenden Liebe der Zwillinge, stellt Polydeukes vor die Wahl, ewig jung zu bleiben, oder gemeinsam mit seinem Bruder einen Tag im Hades und einen auf dem Olymp zu verbringen, dabei aber zu altern und letztendlich auch zu sterben. Polydeukes wählt die Sterblichkeit und fortan wechseln beide täglich zwischen Tod und Leben. Interpretation: Das Bild "Der geschenkte Tag", das raumfüllende malerische Werk des deutsch-britischen Künstlers Michael Müller greift das Kernstück des Mythos, die das Sterben überwindende Verbundenheit der Zwillinge auf. Der Künstler hält die immer wiederkehrenden 24 Stunden der die Welt durchwandelnden Brüder in bildgewaltiger Form fest: vom hellen Tag auf dem Olymp steigen beide in die Düsternis des Hades hinab. Das Besondere an diesem Kunstwerk ist, dass der Künstler jeden Abschnitt in der entsprechenden Tages- bzw. Nachtstunde gemalt und damit die sich immer wiederholende Reise selbst intensiv durchlebt hat. Dialog: Die Präsentation Der Ort zur Darstellung dieses raumfüllenden Gemäldes ist sehr bewusst gewählt. Denn die Geschichte der Dioskuren mit ihrer, die Sterblichkeit überwindenden Liebe zueinander hat nicht nur in antiker Zeit die Künstler zu Bildwerken angeregt. Auch der Klassizismus des 19. Jahrhunderts konnte sich dem Reiz dieses Themas nicht entziehen. So standen einst monumentale Figuren der ihre Rosse bändigenden Zwillinge in der Treppenhalle des Neuen Museums. Es waren Abgüsse der Originale von der Piazza die Monte Cavallo vor dem Quirinspalast in Rom. Wie große Teile der Treppenhalle wurden auch diese Skulpturen im Zweiten Weltkrieg zerstört. Achtzig Jahre später lässt eine moderne Adaption diesen Teil der Geschichte des Gebäudes wieder erstehen. Kuratorisches Team In Zusammenarbeit mit dem Künstler Michael Müller und in Kooperation mit dem Ägyptischen Museum und Papyrussammlung und der Alien Athena Foundation for Art wurde die Ausstellung von Philipp Bollmann konzipiert und kuratiert. Begleitprogramm Ergänzend zu dem Kunstwerk präsentieren die Papyrussammlung, das Münzkabinett und die Antikensammlung Exponate zum Mythos der Dioskuren und dessen antiker Rezeption. Kuratoren- und Künstlerführungen, Lesungen und Diskussionsrunden, Konzerte und Performances werden die Ausstellung begleiten, die sich im Rahmen des 200. Jubiläums der Museumsinsel Berlin präsentiert. Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung – Staatliche Museen zu Berlin
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    Dioskuren – Der geschenkte Tag

    Jusqu’au 14 mars 2027

    Dioskuren – Der geschenkte Tag at Neues Museum, Berlin
  • [ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist. Die [ materialistin ] ist eine Gruppe Leipziger Künstlerinnen, deren Arbeits- und Handlungsschwerpunkt im erweiterten Feld der Skulptur liegt. Die Künstlerinnen arbeiten mit Stahl, Stein, Gips und Beton, pflanzlichen Fasern und nachwachsenden Rohstoffen, Wachs und Ton. Sie produzieren skulpturale Objekte sowie raumspezifische Installationen. Die Gruppe positioniert sich zu feministischen sowie gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen: Sie agiert solidarisch und ist nicht hierarchisch organisiert. Den körperlichen, ökonomischen und logistischen Herausforderungen im Feld der Bildhauerei setzen die Mitglieder das Teilen von Erfahrungswissen, Werkzeugen, Kontakten und Netzwerken entgegen. Die altersübergreifende Struktur stellt eine Besonderheit im Kunstfeld dar.
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    [ materialistin ] Matter of Care, Care of Matter

    Jusqu’au 14 mars 2027

    [ materialistin ] Matter of Care, Care of Matter at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Ostasiatischen Kunstsammlung, die im Lauf ihrer Geschichte viele turbulente Zeiten überstanden hat, präsentiert diese Ausstellung die Gestalt des Fischers: Er verkörpert unter anderem die Idee der Flucht aus dem Leben eines Staatsdieners in einer von Konflikten und zwischen-dynastischen Kriegen zerrissenen Welt. Als höchst symbolträchtiges Motiv der chinesischen Malerei bleibt der Fischer namenlos, symbolisiert Widerstandsfähigkeit und wird meist in einer idyllischen Landschaft dargestellt. Obwohl diese Landschaften friedvoll wirken, stehen sie zugleich für den Rückzug aus einem turbulenten, stressigen und gefährlichen Umfeld. Während ein leeres Boot mit losem Tau für manche Freiheit und Unabhängigkeit verkörpert, kann es für andere auch eine Erinnerung an die Flucht von einem Ort sein, den sie einst ihr Zuhause nannten.
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    Auf ruhigen Flüssen der turbulenten Welt entfliehen

    Jusqu’au 29 mars 2027

    Auf ruhigen Flüssen der turbulenten Welt entfliehen at Humboldt Forum, Berlin
  • Netta Weiser (geboren 1991 in Israel) arbeitet an der Schnittstelle von Klanginstallation, Performance und experimentellem Radio. Der Hörraum im Humboldt Forum präsentiert ihre erste Klangausstellung in Berlin. In ihrer interdisziplinären Praxis entwickelt Weiser choreografische Zugänge zu Klang und erforscht, wie Radioübertragungen verdrängte Geschichten hörbar machen und kollektives Hören temporäre Gemeinschaften entstehen lässt. In "fuga" verweben sich Archivklänge aus dem Ägypten der 1930er-Jahre, queere Geschichten und diasporische Erinnerungen zu einer choreografischen Hörerfahrung.
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    fuga Klangausstellung von Netta Weiser

    Jusqu’au 31 mars 2027

    fuga Klangausstellung von Netta Weiser at Humboldt Forum, Berlin
  • Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung: "Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft" heißt diese Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie zur Kunst nach 1945 bis zur Jahrtausendwende. Holocaust und Krieg, Aufbruch und Emanzipation, Kalter Krieg und Mauerfall führten zu Spannungen innerhalb der Gesellschaft sowie zu fundamentalen Neuausrichtungen in der bildenden Kunst. Titelgebend ist die radikale Performance des Wiener Aktionisten Günter Brus von 1970, in der er sich bis an seine körperlichen Grenzen dem Zug von Stahlseilen aussetzte. 14 Kapitel greifen zentrale künstlerische wie gesellschaftliche Themen des 20. Jahrhunderts auf, etwa die Frage nach Realismus und Abstraktion, Politik und Gesellschaft, Alltag und Pop, Feminismus, Identität oder Natur und Ökologie. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Objekte, Fotografien und Videoarbeiten aus der Bundesrepublik und der DDR, Westeuropa und den USA sowie künstlerische Entwicklungen aus den ehemaligen sozialistischen Staaten. Zu sehen sind Werke des Informel, der US-amerikanischen Farbfeldmalerei, des Realismus der 1970er-Jahre, der Pop- und Minimal Art ebenso wie der Konzeptkunst von Künstler*innen wie Marina Abramović, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Wolfgang Mattheuer, Louise Nevelson, Bridget Riley, Pippilotti Rist oder Andy Warhol. Ergänzt wird die Präsentation schlaglichtartig um Werke von Künstlerinnen wie Kiki Kogelnik oder Ewa Partum, die bisher nicht in der Sammlung der Nationalgalerie vertreten sind.
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    Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000

    Jusqu’au 4 avr. 2027

    Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000 at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation "Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000" einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk "Deutschland versenken" aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts "Deutschlandsuche ’99" darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.
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    Christoph Schlingensief. Deutschlandsuche ’99

    Jusqu’au 25 avr. 2027

    Christoph Schlingensief. Deutschlandsuche ’99 at Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Die Ausstellung ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers Ryuichi Sakamoto in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte. Seit den 2000er-Jahren entwickelte Sakamoto dreidimensionale Klangräume, oft in Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen wie Shiro Takatani und Carsten Nicolai oder dem Filmemacher Apichatpong Weerasethakul. "Ryuichi Sakamoto | seeing sound, hearing time" zeigt sieben Werke in fünf großformatigen Installationen und eröffnet zur Berlin Art Week. Die Ausstellung rückt die Schnittstelle von Klang und Kunst ins Zentrum, die seit seiner Gründung vor 30 Jahren ein Markenzeichen des Hamburger Bahnhof ist.
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    Ryuichi Sakamoto: seeing sound, hearing time

    Jusqu’au 20 juin 2027

    Ryuichi Sakamoto: seeing sound, hearing time at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln
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    Die Krone von Kertsch Schätze aus Europas Frühzeit

    Jusqu’au 22 sept. 2027

    Die Krone von Kertsch Schätze aus Europas Frühzeit at Neues Museum, Berlin
  • Bereits vor 2.000 Jahren ließen die Kaiser Chinas Porträts loyaler Beamter und Generäle anfertigen. Diese Präsentation zeigt Darstellungen verdienstvoller Offiziere, die der Qianlong-Kaiser (R. 1736–1795) für ihre Ausstellung in der Ruhmeshalle Ziguangge in Auftrag gegeben hatte, um seine Macht und Legitimität zu demonstrieren. Im 20. Jahrhundert wurden sie gleich zwei Mal zu Kriegsbeute.
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    Die Ziguangge: Halle des Purpurglanzes

    Jusqu’au 27 sept. 2027

    Die Ziguangge: Halle des Purpurglanzes at Humboldt Forum, Berlin
  • Nach über 20 Jahren erfolgreicher Vermittlung in der Dauerausstellung "Helmut Newton’s Private Property" im Erdgeschoss des Museums für Fotografie erweitert die Helmut Newton Foundation das Ausstellungskonzept und verändert die bisherige Präsentation radikal. Die Grundidee, in diesem Raum über das Leben von Helmut Newton und seiner Frau June zu informieren, bleibt bestehen. Der Zwischenschritt der Transformation der bisherigen Dauerausstellung bietet ein filmisches "Intermezzo" mit Helmut Newton in einem überwältigenden Filmraum. Im Erdgeschoss projizieren acht Videobeamer einen Film auf vier Leinwände. Der Film basiert in Teilen auf dem Filmporträt, das vor drei Jahren für eine große Newton-Ausstellung in A Coruña entstand, produziert von Profirst International in Zusammenarbeit mit dem Martin Salvador Studio für die dortige MOP Foundation. Ergänzt wird es durch bislang ungezeigtes Filmmaterial. Hierfür wurden unterschiedliche Quellen herangezogen, unter anderem Material von June Newton, das vor Kurzem im hauseigenen Archiv aufgearbeitet und digitalisiert wurde. Erstmals sehen die Besucher*innen damit nun auch in Berlin Interviews mit einem Dutzend Zeitzeugen, unter anderem mit Philippe Garner, Carla Sozzani, Jenny Capitain, Violetta Sanchez oder Matthias Harder und können das Werk Newtons gänzlich neu erfahren. Der Film ist zu einem Endlos-Loop zusammengeschnitten und bietet den interessierten Besucher*innen ein überraschendes und inhaltlich verdichtetes Erlebnis. Im hinteren Teil des Ausstellungsraums im Erdgeschoss des Museums hängen weiterhin knapp 100 Ausstellungsplakate von Newton, allerdings in einem veränderten Setting und ergänzt durch mehrere Plakate unterschiedlicher Alice Springs-Einzelausstellungen. In der 16 Meter langen Vitrine unter den Postern wurden die Vintage-Magazine mit Newtons publiziertem Werk für die neue temporäre Präsentation "Intermezzo" durch andere Mode- und Lifestylemagazine ersetzt und mit Zeitschriften-Editorials von Alice Springs kombiniert, darunter Magazine wie Jardin des Modes, Elle, Vogue, Vanity Fair, Egoïste, Stern, The New Yorker, Photo oder Paris Match. Das langsame Abschreiten der Wandvitrine offenbart einen intensiven Einblick in die Entwicklung der Modefotografie und des sich wandelnden Frauenbilds in der westlichen Welt von den späten 1950er-Jahren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts, inklusive der revolutionären gesellschaftlichen Umbrüche in den 1960er- und 1970er-Jahren und ihren visuellen Auswirkungen – bis in die Mode hinein, die bekanntlich den Zeitgeist widerspiegelt. Spotlight: Behind the Frame In den Korridoren von "Intermezzo", werden große Texttafeln mit illustrierten Biografien zum Leben und Werk von Helmut und June Newton sowie gerahmte Porträtfotografien der beiden präsentiert. Und gegenüber der riesigen Posterwand beginnt eine neue kuratorische Idee, die später unter dem Motto "Spotlight: Behind the Frame" in unregelmäßigen Intervallen wiederholt wird: Eine jeweils ikonische Fotografie aus dem Werk von Helmut Newton oder Alice Springs wird in den Fokus gerückt, indem ihre Entstehungsgeschichte und -bedingungen detailliert erläutert werden.
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    Intermezzo. Revisiting Helmut Newton

    Jusqu’au 31 déc. 2027

    Intermezzo. Revisiting Helmut Newton at Museum für Fotografie, Berlin
  • Erstmalig steht das Bode-Museum selbst im Mittelpunkt einer Ausstellung. Rund eine viertel Million Besucher*innen begrüßt das Bode-Museum jährlich, seine Fassade gehört zu den Wahrzeichen von Berlin. Seine Geschichte und die hier ausgestellten Sammlungen sind oftmals weniger bekannt. Dabei stehen die Vergangenheit und Gegenwart des Hauses in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschichte Berlins: Wie Berlin hat auch das Bode-Museum die beiden Weltkriege, den Nationalsozialismus und die deutsche Teilung überstanden und stellt sich auch den aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie.
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    Klartext: Zur Geschichte des Bode-Museums

    Jusqu’au 31 déc. 9999

    Klartext: Zur Geschichte des Bode-Museums at Bode-Museum, Berlin
  • Joseph Beuys Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie

    Jusqu’au 31 déc. 9999

    Joseph Beuys Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Berlin ist ein Ort ständiger Bewegung und Aushandlung, an dem sich künstlerische, politische und migrantische Wege begegnen. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums präsentiert der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart eine neue Sammlungspräsentation zur Berliner Kunstszene im globalen Dialog von 1989 bis heute. Über 70 Werke von mehr als 50 Künstler*innen, darunter Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und Videoinstallationen, spiegeln Berlins Mythos von Hedonismus und Subkultur im internationalen Kontext. Berlin ist mit der historischen Teilung der Stadt, konkurrierenden Erzählungen und der Komplexität unterschiedlicher Zugehörigkeiten verbunden. Kunst, die in Berlin entsteht, ist gleichzeitig Spiegelbild des politischen Weltgeschehens. Hier lebende und arbeitende internationale Künstler*innen machen Berlin zum Mikrokosmos globaler politischer Bewegungen und Krisen. Diesem Wechselspiel der Kunst mit der Stadt widmet sich die neue Sammlungspräsentation mit Werken von Cemile Sahin, Katharina Grosse, Mona Hatoum, Rirkrit Tiravanija, Katharina Sieverding, Thomas Struth, Danh Vo und vielen mehr. Für die neue Sammlungspräsentation setzt der Hamburger Bahnhof den langjährigen Austausch mit der Kunstsammlung des Bundes fort. Die Sammlungspräsentation wird zusätzlich durch eine Reihe von Neuerwerbungen ergänzt. Bekannte Hauptwerke von Robert Rauschenberg oder Isa Genzken sind mit selten und zum Teil noch nie gezeigten Werken zu sehen.
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    Tausendmal Berlin Die Sammlung Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

    Jusqu’au 31 déc. 9999

    Tausendmal Berlin Die Sammlung Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
  • Im Rahmen der Programminitiative "We the People" der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum 250. Unabhängigkeitstag der USA zeigt das Münzkabinett eine Sammlungsintervention. Das Münzkabinett erinnert mit zwei Sondervitrinen an den Jahrestag der US-amerikanischen Unabhängigkeit: Ausgewählte Münzen und Medaillen beleuchten die wechselvolle Geschichte der USA zwischen Aufbruch, Einwanderung und inneren Konflikten. Auch die Frage, woher der Dollar seinen Namen hat, wird beantwortet. Zudem ist eine amerikanische Medaillenikone der Revolutionszeit mit dem Bildnis von George Washington zu sehen.
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    Sammlungsintervention im Münzkabinett zum 250. Unabhängigkeitstag der USA

    Jusqu’au 31 déc. 9999

    Sammlungsintervention im Münzkabinett zum 250. Unabhängigkeitstag der USA at Bode-Museum, Berlin
Expositions récentes terminées
  • Aufsehenerregende Mode von einer der wichtigsten Wegbereiterinnen der Haute Couture im 20. Jahrhundert sowie davon inspirierte Outfits nach studentischen Entwürfen – das Kunstgewerbemuseum (KGM) präsentiert erstmals im deutschsprachigen Raum das faszinierende Werk der französischen Modedesignerin Madame Grès (1903–1993). Im Mittelpunkt steht die 25 Modelle umfassende Grès-Kollektion des KGM und damit eine der
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    Many Shades of Grès Mode wird Kunst

    Terminée le 11 oct. 2026

  • Glenn Ligon: Double America Glenn Ligon (geboren 1960) Double America, 2012 Neonröhren and Farbe 91 x 305 cm Das Werk "Double America" (2012) besteht aus zwei Zeilen: in der oberen Zeile ist jeder Buchstabe des Wortes "AMERICA" zur Wand hingedreht. Die zweite Reihe hingegen zeigt ein exaktes Spiegelbild des korrekt geschriebenen Wortes. Der Künstler beschreibt den entstehenden Effekt wie folgt: "Das Wort ‚AMERICA‘ scheint einen Schatten zu haben, obwohl dieser Schatten das Wort, das ihn wirft, nicht genau widerspiegelt." Glenn Ligon hinterfragt in vielen seiner Werke allzu einheitliche
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    Glenn Ligon: Double America

    Terminée le 11 oct. 2026

  • John Doe / Recent Paintings

    Terminée le 4 oct. 2026

  • Herausragende Fotografinnen gibt es seit der Erfindung der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert. Viele von ihnen waren Pionierinnen auf diesem Gebiet. Sie experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. So auch die Fotografinnen des Bauhauses. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht dabei von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Ausstellung zeigt circa 300 Fotografien aus dem Sammlungsbestand des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend. Ergänzt werden die Fotografien der Bauhäuslerinnen mit Werken von Künstlerinnen des Institute of Design in Chicago (New Bauhaus), der Nachfolgeinstitution des Bauhauses in den USA. Auch im 21. Jahrhundert setzen sich Künstlerinnen auf vielfältige Weise mit der Fotografie auseinander. Wie die Bauhaus-Fotografinnen versuchen auch sie, ihre Gegenwart im fotografischen Bild festzuhalten und hinterfragen dabei die konventionellen Formen des Mediums. Für die Ausstellung hat das Bauhaus-Archiv die drei zeitgenössischen Künstlerinnen Kalinka Gieseler, Caroline Kynast und Sinta Werner eingeladen, mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit den historischen Positionen zu treten.
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    Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen

    Terminée le 4 oct. 2026

  • Zinnobjekte sind als integraler Bestandteil der europäischen Kulturgeschichte im Kunstgewerbe weitverbreitet und dennoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Das Berliner Kunstgewerbemuseum zeigt in seiner Dependance in Schloss Köpenick eine Sonderausstellung, die das Zinn in seiner Verwendung vom Mittelalter bis in den Jugendstil verfolgt. Anhand von ca. 100 Kunstwerken wird dabei nicht nur die Entwicklung vom Sakralobjekt zum Gebrauchsgegenstand verdeutlicht, sondern auch die komplizierte Nutzung des Materials in der Möbelkunst
    Description

    Zinn vom Mittelalter bis zum Jugendstil

    Terminée le 4 oct. 2026

  • Skulpturen begegnen uns heute häufiger im Bild als im Original. Fotografien prägen unseren Blick auf plastische Kunst und bestimmen, wie wir sie wahrnehmen, erinnern und verstehen. Die Ausstellung Fotografie erzählt Skulptur macht diese Perspektivverschiebung sichtbar: Sie bringt Skulpturen und ihre fotografischen Abbilder in einen direkten Dialog und lädt dazu ein, das Sehen selbst neu zu entdecken. Über sechzig Fotografien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart treten dabei in Beziehung zu sieben ausgewählten Skulpturen vom 11. bis zum 17. Jahrhundert. In neun thematischen Kapiteln entfaltet sich eine Geschichte des Sehens, die zeigt, wie Skulpturen durch fotografische Mittel wie Lichtführung, Bildausschnitt und Perspektive inszeniert und interpretiert werden. Die Ausstellung verbindet die Skulpturensammlung des Bode-Museums mit dem bislang wenig bekannten Fotoarchiv des Hauses. Ein umfangreich bebilderter Begleitband mit Beiträgen von Dr. Franziska Lampe (Photothek, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München), Prof. Dr. Kathrin Müller (Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin) und weiteren Beitragenden vertieft die Fragestellungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven.
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    Fotografie erzählt Skulptur

    Terminée le 4 oct. 2026

  • Legenden zufolge soll Zhong Kui 鍾馗 ein brillanter Gelehrter gewesen sein. Obwohl er in der kaiserlichen Beamtenprüfung „Prüfungserster“ wurde, verweigerte der Kaiser ihm aufgrund seines Aussehens diesen Ehrentitel (狀元). Aus Wut nahm er sich das Leben. Der Höllenkönig erkannte jedoch sein Potenzial und beauftragte ihn, böse Geister zu jagen. In der Kunst wird Zhong Kui oft als mit Beamtenhut, buschigem schwarzem Bart, hervorquellenden Augen und zornigem Gesichtsausdruck dargestellt. Mal schwingt er ein Schwert, mal ist er der pflichtbewusste Bruder, der seine Schwester vermählt. Holzschnitte mit ihm auf Haustüren beschützen besonders zum Neujahr oder Drachenboot-Fest Geschäfte und Familienheime. Heute erscheint Zhong Kui Geister jagend auch in Videospielen. Die Ausstellung wird kuratiert von Birgitta Augustin. Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Raum 319, „Künstler und Kenner“
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    Ghostbuster: Zhong Kui, der Geisterjäger

    Terminée le 28 sept. 2026

  • Die Alte Nationalgalerie würdigt im Jahr 2026 mit Paul Cassirer (1871–1926) einen der wichtigsten Kunsthändler seiner Zeit. Mit einer außergewöhnlich dichten und kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Mit der Präsentation ihrer Werke prägte Cassirer die deutsche Kulturlandschaft nachhaltig und stieß leidenschaftlich geführte Diskussionen in der Öffentlichkeit an. Zahlreiche Schlüsselwerke fanden durch seine Vermittlung Eingang in bedeutende deutsche Sammlungen und Museen, darunter auch in die Bestände der Nationalgalerie. Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession, hier Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Gleichzeitig förderte er mit Edvard Munch und August Gaul bedeutende Wegbereiter der klassischen Moderne, während mit Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kirchner und Paula Modersohn-Becker auch die junge Avantgarde Eingang in das Programm seiner Galerie fand. Die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.
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    Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus

    Terminée le 27 sept. 2026

  • Die Pazzi-Verschwörung Macht, Gewalt und Kunst im Florenz der Renaissance Am 26. April 1478 wurden Lorenzo und Giuliano de' Medici im Chor der Kathedrale von Florenz überfallen. Giuliano verlor sein Leben, Lorenzo überlebte und bestrafte anschließend die Drahtzieher dieser Verschwörung, allen voran die Familie Pazzi. Die Ausstellung möchte diese Geschichte anhand der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin nachzeichnen. Das Münzkabinett besitzt Medaillen, die alle Protagonisten der Affäre darstellen, während viele dieser Figuren auch durch Porträts dargestellt werden, die sich jetzt in der Skulpturensammlung und in der Gemäldegalerie befinden – angefangen mit Giuliano, dessen Züge Sandro Botticelli nach seinem Tod mit gesenktem Blick malte. Die "Pazzi-Verschwörung" ist eine tragische und entscheidende Geschichte des florentinischen Quattrocento, die allein die Bedeutung der italienischen Renaissance zusammenfasst: eine Epoche, in der gewalttätige politische und religiöse Konflikte in unvergessliche künstlerische Kreationen umgewandelt wurden. Eine Sonderausstellung des Münzkabinetts und der Skulpturensammlung – Staatliche Museen zu Berlin
    Description

    Die Pazzi-Verschwörung

    Terminée le 20 sept. 2026

  • Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri, Berlin. Foto: Jacopo La Forgia
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    Saâdane Afif. Five Preludes

    Terminée le 13 sept. 2026

  • Die Kabinettausstellung bringt Werke von Dorothy Iannone (1933–2022) und Alejandra Pombo Su (geboren 1979) zusammen. Im Zentrum steht Iannones Zeichnungs- und Textserie „The Berlin Beauties“ (1977–78) aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts, die hier erstmals vollständig präsentiert wird. Ergänzt wird sie durch eine neue zeichnerische Arbeit und eine eigens für die Ausstellung entwickelte Performance von Alejandra Pombo Su. "Berlin Beauties", das gezeichnete Liebesgedicht Dorothy Iannone schuf die Tuschezeichnungsserie "The Berlin Beauties" (Die Schönheiten von Berlin) kurz nach ihrer Übersiedlung aus den USA nach West-Berlin, wo sie sich 1976 nach einer Künstler*innenresidenz dauerhaft niederließ. In der 70-teiligen Serie verbindet sie intime Zeichnungen und lyrische Texte zu einer Erkundung der alltäglichen, spirituellen und intellektuellen Dimensionen von Liebe, Begehren und sexuellen Bindungen und entwirft dabei ein autonomes weibliches Sprechen. Die auf Holz montierten Papierarbeiten wurden 1978 als Künstler*innenbuch veröffentlicht und gelangten bereits 1988 durch das Künstler*innen-Förderprogramm und im Rahmen der Sammeltätigkeit des Landes Berlin in das Kupferstichkabinett. Dies ist ihre erste öffentliche Präsentation im Museum. Damit rückt ein Werk in den Blick, das weibliche Selbstbestimmung und sexuelle Freiheit ins Zentrum stellt. Iannone bezog sich in ihrem Schaffen immer wieder auf ihre Herkunft aus den USA und stellte Prüderie, Scheinheiligkeit und gesellschaftliche Konventionen konsequent infrage. So nimmt sie auf einem Siebdruckplakat für ihre Ausstellung 1977 in der Westberliner Studiogalerie auf die New Yorker Freiheitsstatue Bezug – offiziell "Die Freiheit erleuchtet die Welt" (1886) – und erweitert damit das traditionelle Symbol demokratischer Ideale um die Frage, wem dieses Freiheitsversprechen eigentlich gilt. Alejandra Pombo Su: Ein Jahr der Hingabe Die galizische Künstlerin Alejandra Pombo Su bewegt sich in ihrer Praxis zwischen Performance, Poesie, Video, Skulptur und Zeichnung. Ebenso wie Dorothy Iannone fünf Jahrzehnte zuvor ist sie aktuell Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Während ihres einjährigen Berlin-Aufenthalts setzt sie sich mit Iannones Vermächtnis auseinander und erweitert dieses durch ihr Interesse am Verhältnis von Mensch und Tier. In ihrer neuen Arbeit "Ein Jahr der Hingabe" verweben sich menschliche und tierische Lebensformen zu fließenden Konstellationen aus Körpern, Umwelt und Stoffen; in die Wasserfarbschichten der Zeichnungen eingelagerte Materialien wie Schmetterlingsflügel, Blütenblätter, Strasssteine oder Nagellack schreiben sich in diese Verflechtungen ein. So entsteht ein offenes Gefüge aus mehreren Zeichnungen, Schrift und Material, das zum Weiterdenken, Verbinden und Neuordnen einlädt. Über Generationen hinweg Ein Interesse an Körperlichkeit, an Formen der Verbundenheit und an der Stärke, die in der Verletzlichkeit liegt, verbindet beide Künstlerinnen über Generationen hinweg. Ebenso eint sie eine künstlerische Praxis, die sich nicht auf ein einzelnes Medium beschränkt, die Zeichnung aber als ein zentrales Mittel nutzt, um festgefahrene Denkweisen in neue Perspektiven zu verwandeln. Zeichnung und Performance [PARA_DATE_HINT] Am 4. Juli 2026 präsentiert Alejandra Pombo Su im Cranach-Saal der Gemäldegalerie die eigens für die Ausstellung entwickelte, ortsspezifische Voice-Performance "Under Honey". Erstmals erweitert sie dabei ihre Solo-Performance um die Zusammenarbeit mit einem Berliner Frauenchor, dem Feature Chor Berlin. Die Arbeit erkundet die Stimme als Vibration, die sich von ihrem körperlichen Ursprung löst und mit einem offenen, nicht-körperlichen Raum verbindet. Es entstehen intensive Klangräume, die in Resonanz mit dem Museum, den Kunstwerken und den Anwesenden treten. [/PARA_DATE_HINT]
    Description

    Dorothy Iannone: The Berlin Beauties. Im Dialog mit Alejandra Pombo Su

    Terminée le 13 sept. 2026

  • Tiere und Vögel zählen auch in Japan neben Pflanzen, Landschaften und Menschen zu den populärsten Themen der Kunst. Von Tigern über Affen bis hin zu Elefanten und Mäusen bringt diese Auswahl aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst einen veritablen Zoo auf Bildern, Graphiken, Keramiken und Lackobjekten zusammen, der sich auch bei sommerlichen Temperaturen entspannt in den klimatisierten Museumsräumen im Humboldt Forum genießen lässt. Tiger, die mit ihrem Fauchen Wind hervorrufen, und Drachen, die aus den Wolken Regen bringen, stehen in Ostasien für die Kontrolle der Elemente und der wilden Natur. Sie sind daher eng mit der Darstellung von Macht verbunden. Mäuse und Ratten werden für ihre Intelligenz und die Fähigkeit bewundert, selbst in den entlegensten Ecken den lebensnotwendigen Reis aufzuspüren. Da Reis in Japan bis in das 19. Jahrhundert auch als Zahlungsmittel diente, wurden sie zu einem Symbol für Wohlstand. Andere Tiere, wie etwa die Pferde, die nach dem ostasiatischen Tierkreis das Zeichen des Jahres 2026 verkörpern, dienten als Nutztiere, als Freunde und Begleiter der Menschen. Ungesattelt auf der Weide stehen sie aber auch für unbändige Freiheit und ungezügelte Energie. All diese und viele weitere Qualitäten lassen sich auf den von Menschenhand gefertigten Darstellungen unserer tierisch guten Mitbewohner dieses Planeten entdecken. Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Raum 318, "Kunst aus Japan"
    Description

    Tierisch gut! Fauna und Flora in Kunst aus Japan

    Terminée le 30 août 2026

  • Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen. In Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris zeigt die Neue Nationalgalerie die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in Deutschland. Mit über 150 Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Filmen und bisher kaum gesehenen Archivmaterialien aus dem Centre Pompidou sowie aus weiteren privaten und öffentlichen internationalen Sammlungen, präsentiert die Ausstellung den bisher umfangreichsten Überblick über Brancusis vielseitiges Schaffen. Neben Hauptwerken wie „Der Kuss“, „Vogel im Raum“, „Schlummernde Muse“ oder „Unendliche Säule“ zeigt die Ausstellung eine Teilrekonstruktion des berühmten Ateliers von Brancusi, das damit erstmals seit seiner Übergabe an den französischen Staat 1957 außerhalb von Paris zu sehen ist. Während das Werk von Constantin Brancusi in Frankreich sehr populär ist, ist der Bildhauer in Deutschland bisher nur Eingeweihten ein Begriff. Die Ausstellung soll dem Künstler auch in Deutschland die ihm gebührende Wahrnehmung verleihen.
    Description

    Brancusi

    Terminée le 9 août 2026

  • Wie tief greift der Staat in das private Leben ein? Im Fokus der Ausstellung steht das Spannungsverhältnis von Familie und Staat im 20. Jahrhundert in China und Korea – zwischen Ideologie, Fürsorge und Kontrolle. Gezeigt werden Fotografien des chinesischen Künstlers He Chongyue, die historische Propagandaparolen zur Ein-Kind-Politik in ländlichen Regionen sichtbar machen, neben eindrücklichen Positionen zur Adoptions- und Geschlechterpolitik in Süd- und Nordkorea aus der eigenen Sammlung. Ein zentrales Werk ist "Family" von Mao Tongqiang. Die fotografische Serie veranschaulicht paradigmatisch den Wandel chinesischer Familienstrukturen: von der Produktionsgemeinschaft vergangener Zeiten hin zu konsumorientierten, mobilen und oft kleineren Haushalten. Jane Jin Kaisens poetisch-politische Videoarbeit "The Woman, The Orphan, and The Tiger" thematisiert transgenerationale Traumata koreanischer Frauen zwischen Kolonialherrschaft, Militärgewalt und transnationaler Adoption. Ein verwandtes Thema verhandelt Mirae kate-hers Rhee in der eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeit "K-Orphan Style", in der sie autoethnografisch ihre eigene Adoption aus Südkorea in die USA reflektiert. Drucke von Siren Eun Young Jung hinterfragen tradierte Geschlechterrollen und eröffnen queere Perspektiven auf Erinnerung, Zugehörigkeit und Identität.
    Description

    Alles unter dem Himmel Harmonie in der Familie und im Staat

    Terminée le 3 août 2026

  • Die Ausstellung versammelt elf künstlerische Positionen, die sich mit Familie und Verbundenheit auseinandersetzen. Der Titel verweist dabei auf die Realität queerer und migrantischer Erfahrungen. Beziehung entsteht oftmals dort, wo es weder soziale Strukturen noch politische Absicherung für ein stabiles Fundament gibt. Fotografien, Videos und Installationen zeigen, wie vielfältig und widersprüchlich über Generationen, Grenzen und jenseits klassischer Familienbilder gelebt wird. Sie machen erfahrbar, dass Familie nicht festgeschrieben ist, sondern immer wieder neu verhandelt wird.
    Description

    An das wir uns festhalten

    Terminée le 3 août 2026

  • Die Ausstellung 'Museum in Bewegung. Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert' präsentiert eine Auswahl von rund 300 Werken aus der Sammlung des Hamburger Bahnhofs, die seit seiner Eröffnung im Jahr 1996 stetig gewachsen ist. Die Schau zeigt, wie sich die Kunst im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert hat und welche Themen und Fragestellungen sie heute beschäftigt. Dabei werden verschiedene Medien und Techniken präsentiert, von Malerei und Skulptur über Installationen und Videos bis hin zu Performances und digitalen Arbeiten.
    Description

    Museum in Bewegung. Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert

    Terminée le 26 juil. 2026

  • Projekttag | 240 Minuten | kostenfrei
    Description

    Gebaute Gemeinschaft

    Terminée le 19 juil. 2026

  • James-Simon-Galerie

    Terminée le 19 juil. 2026

  • Vor 12.000 Jahren schufen Jäger und Sammler im heutigen Türkiye monumentale Anlagen – bis heute sind Archäolog:innen damit beschäftigt, diese Bau- und Kunstwerke zu entschlüsseln. In Zusammenarbeit mit Türkiye werden nun spektakuläre archäologische Funde aus Göbeklitepe und anderen Orten der Umgebung auf die Museumsinsel Berlin geholt. Mit gewaltigen Statuen, Monumentalgebäuden und massiven figürlich verzierten T-Pfeilern – stilisierte Menschenbilder von bis zu sechs Meter Höhe – ist vor 12.000 Jahren die Welt der Jäger-Sammler am Übergang zur Sesshaftigkeit voller faszinierender Bildwerke und Symbole. Wer hat sie geschaffen und was bedeuten sie? Lange bevor Stonehenge errichtet oder die ersten Pyramiden erbaut wurden, schufen die ersten sesshaften Gemeinschaften in der Provinz Şanlıurfa im Südosten von Türkiye einmalige monumentale Gebäude mit fantastischen überlebensgroßen Bildwerken in Göbeklitepe, seit 2018 UNESCO-Weltkulturerbe, und in weiteren Orten. Die gewaltigen Bauten und der künstlerische Ausdruck sind als Werk von Gemeinschaften zu verstehen, die sich mit Beginn der Sesshaftigkeit bildeten. Der Zusammenhalt war ein wichtiger Faktor für das Leben der Gruppen und ihre Resilienz unter sich wandelnden Bedingungen. Seit 2020 zeichnen spektakuläre Entdeckungen des internationalen Forschungsprojekts Taş Tepeler in Orten wie Karahantepe, Sayburç und Çakmaktepe ein umfassendes Bild dieser revolutionären Epoche. Die Ausstellung in der James-Simon-Galerie zeigt Bildwerke, Alltagsgegenstände und Schmuck, die vom Zusammenleben der Menschen während dieses menschheitsgeschichtlichen Umbruchs erzählen. Archäologische Funde und Architekturrekonstruktionen werden von zeitgenössischen fotografischen Interpretationen der spanischen Fotokünstlerin Isabel Muñoz komplementiert und laden ein, in das Leben am Übergang von den Jäger-Sammler-Kulturen zur Sesshaftigkeit einzutauchen.
    Description

    Gebaute Gemeinschaft Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren

    Terminée le 19 juil. 2026

  • Das Museum für Byzantinische Kunst besitzt eine erstrangige, in Deutschland unvergleichbare Sammlung spätantiker und byzantinischer Kunstwerke und Alltagsgegenstände. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst des Weströmischen und des Byzantinischen Reiches aus der Zeit vom 3. bis zum 15. Jahrhundert, hinzu kommt eine große Zahl nachbyzantinischer Ikonen und Kleinkunstwerke. Die Kunstwerke des Museums stammen aus nahezu allen Gegenden des antiken Mittelmeerraumes, aus Rom und Italien, aus Istanbul (dem byzantinischen Konstantinopel) und der Türkei, aus Griechenland und den Balkanländern, aus Ägypten, Nubien, Äthiopien, Nordafrika, aus den Ländern des Nahen Ostens und Russland, ganz entsprechend der Ausdehnung des West- und Oströmischen Reiches und der Staaten, die das Erbe der byzantinischen Kultur angetreten haben. Innerhalb dieses breiten Spektrums hat die Berliner Sammlung ihr unverwechselbares Profil herausgebildet, das von vier Schwerpunkten bestimmt wird: Spätantike Sarkophage und Sarkophagfragmente aus Rom bieten ein Panorama der frühen christlichen Ikonographie in der Hauptstadt des Weströmischen Reiches. Der reiche Bestand figürlicher und ornamentaler Skulptur aus dem Oströmischen Reich ermöglicht das Studium der stilistischen Vielfalt und Veränderung dieser Gattung, wie es sonst nur noch in der Sammlung des Archäologischen Museums in Istanbul möglich ist. Kostbare Elfenbeinschnitzereien und Mosaikikonen zeugen von dem hohen handwerklichen und künstlerischen Standard byzantinischer Hofkunst. Gegenstände des Alltags und der christlichen Religion aus Ägypten geben Hinweise auf das tägliche Leben und die Ausstattung liturgischer Abläufe. Darunter sind auch Bodenfunde aus organischen Materialien wie Holz und Textilien, die ihre Erhaltung dem heißen und trockenen Wüstenklima Ägyptens verdanken.
    Description

    Spätantike und Byzantinische Kunst

    Terminée le 2 juil. 2026