Expositions d'art

by Art Now Database

Ludwigshafen Am Rhein

Wilhelm Hack Museum

À voir actuellement

  • Inspiriert von verschiedenen literarischen Ausdrucksweisen, wie beispielsweise dem Comic, abstrahiert André Wischnewski deren charakteristische Elemente zu filigranen Papierarbeiten, aber auch großformatigen und skulpturalen Raumzeichnungen. (Raum-)Situationen dienen dabei als Kulissen für Assoziationen und Erzählungen. In aktiver Auseinandersetzung mit der räumlichen Realität der Rudolf-Scharpf-Galerie schafft Wischnewski aus Werken der letzten Jahre eine neue umfassende Installation. Diese erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in der Region unterstreicht seine intensive Auseinandersetzung mit Installationen und Skulpturen, die nicht nur den physischen Raum transformieren, sondern auch Bedeutungsebenen und soziale Dynamiken beeinflussen.
    Description

    André Wischnewski. Please Take Note

    Jusqu’au 24 janv. 2027

    André Wischnewski. Please Take Note at Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen Am Rhein

Prochainement

  • In der Bildproduktion wird mit der Entwicklung der geometrischen Abstraktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Raster erstmals zu einem autonomen Bildthema. In den Gemälden Piet Mondrians wird es zu einem bildbestimmenden Kompositionselement. Der niederländische Künstler legt die Struktur seiner Werke nicht vorab fest oder berechnet sie, vielmehr sucht er im Arbeitsprozess nach einem harmonischen, ausgewogenen Verhältnis von Linie, Fläche und Farbe. Hiervon ausgehend zeigt die Ausstellung das Variantenreichtum vermeintlich simpler Strukturprinzipien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Grafikmappen von Max Bill und Attila Kovács basieren beispielsweise auf präzisen, sich aufeinander beziehenden Systemen mit einem Quadrat als Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen. Bei Bill ist die Anordnung der farbigen Quadrate auf einem Blatt identisch, allein die Verteilung der schwarzen beziehungsweise weißen Flächen ist frei variiert und bewirkt einen wechselvollen Bildeindruck. Zeitgleich untersucht die ZERO-Bewegung und ihr internationales Umfeld unterschiedliche Aspekte des Rasters: Ob präzise geordnet oder malerisch ausgeführt, insbesondere das Spiel von Licht und Schatten erzeugt eine neue Dynamik, die trotz der reduzierten Bildgestaltung visuell eindrucksvolle Arbeiten entstehen lässt. Rhythmus und Wiederholung werden zwei wichtige Gestaltungsprinzipien in Werken der OP-Art und spielen ebenso als Rasterpunkte bei Roy Lichtenstein oder Sigmar Polke eine bedeutende Rolle.
    Description

    In Ordnung. Strukturprinzipien von Mondrian bis Vasarely

    31 oct. 2026 – 29 mars 2027

    In Ordnung. Strukturprinzipien von Mondrian bis Vasarely at Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen Am Rhein
  • Die Konstruktion des Bildraums ist spätestens seit der Renaissance das bedeutendste Prinzip der Bildenden Kunst. Die Leinwand wird als offenes Fenster verstanden, das den Blick auf eine andere Wirklichkeit freigibt. Dabei unterstützt die Komposition – von ausgeglichen bis dynamisch – die Aussage der Darstellung. In der Moderne begegnet das Bild den Betrachtenden hingegen als reale Oberfläche. Die Unendlichkeit der Malerei wird von neuen Raumkonzepten abgelöst, die mit unterschiedlichen Methoden Bild und Wirklichkeit verschränken. So erschafft der Expressionismus Räume aus ungewöhnlich steilen Perspektiven, während der Konstruktivismus seine ungegenständlichen Raumkompositionen als utopische Architekturen verbildlicht. Die Abkehr vom Gegenstand lässt den Bildraum zu einem neu zu verhandelten Ort werden, der den Betrachtenden flach ohne Tiefe oder aber weiterhin als Unendlichkeit entgegentreten kann.
    Description

    Die Unendlichkeit des Raumes. Raumkonzepte in der Moderne

    31 oct. 2026 – 12 sept. 2027

    Die Unendlichkeit des Raumes. Raumkonzepte in der Moderne at Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen Am Rhein
  • Gemeinsam mit dem MASI in Lugano, dem Museum Haus Konstruktiv in Zürich sowie dem Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop bereitet das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen zwanzig Jahre nach der letzten musealen Werkschau eine umfangreiche Retrospektive zu Richard Paul Lohse und damit zu einem der Begründern der systematisch-konstruktiven Kunst im 20. Jahrhundert vor. Das ambitionierte Projekt unterstreicht die Bedeutung von Lohses Werk und die zentrale Position, die er in der internationalen Kunstwelt mit seiner Malerei einnimmt. Mit einer Auswahl von mehr als sechzig Gemälden aus den vier maßgeblichen Jahrzehnten seiner künstlerischen Laufbahn, von den 1940er-Jahren bis zu seinem Tod, beleuchtet das Ausstellungsvorhaben grundlegende Elemente seiner strengen methodischen Arbeitsweise wie auch historische Ereignisse, soziale Utopien und Lohses Vertrauen in die expressive Kraft der Farbe.
    Description

    Richard Paul Lohse. Retrospektive

    20 nov. 2026 – 4 avr. 2027

    Richard Paul Lohse. Retrospektive at Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen Am Rhein
Expositions récentes terminées
  • Wie ernähren wir uns gegenwärtig, wie wollen wir zukünftig essen und leben und welche Auswirkungen wird dies haben? Die internationale Gruppenausstellung "Politik am Küchentisch" nimmt individuelle wie gesellschaftliche – und somit stets auch politische – Aspekte der Ernährung mit ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Verflechtungen anhand zeitgenössischer künstlerischer Arbeiten in den Blick. In biologischen und kulturellen Kreisläufen formt uns das, was wir essen. Zugleich nehmen wir durch unsere Entscheidungen Einfluss auf die uns umgebende Um-Welt, sodass wir mit unseren Handlungen den Zustand der Welt am eigenen Küchentisch und im sozialen Miteinander des Essens stets neu prägen. In dieser Ausstellung werden unterschiedliche soziopolitische und ökologische Dimensionen der Ernährung aus künstlerischer Perspektive ausgelotet.
    Description

    Politik am Küchentisch. Ernährung in der Gegenwartskunst

    Terminée le 4 oct. 2026

  • Die Berührungspunkte zwischen Bildender Kunst und Musik reichen im 20. Jahrhundert weit über die Fragmentierung von Instrumenten im Kubismus oder das Portraitieren von Musiker*innen und Komponist*innen hinaus. Vielmehr bereichern und inspirieren sich beide Kunstformen in einer dynamischen Wechselwirkung. So scheint im Besonderen in der Entwicklung der Abstraktion zu Beginn des Jahrhunderts ein fruchtbarer Dialog zwischen den beiden Künsten auf: Die Befreiung vom Gegenstand lässt die Bildende Kunst musikalische Strukturen, Kompositionsgesetze, rhythmische Bewegungen oder Klangformen ins Visuelle übertragen. Künstler wie Wassily Kandinsky, František Kupka oder Robert Delaunay erkennen, dass Farben – wie Töne – eine eigene Klangqualität besitzen und mit ihrer großen Kraft Emotionen hervorrufen. Die dialogische Wechselwirkung reißt auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht ab und es lassen sich insbesondere in der ungegenständlichen Malerei weiterhin Analogien zwischen Begriffen wie Komposition, Rhythmus, Wiederholung, Kontrast, Harmonie, Farbton oder Farbklang herstellen. Parallel dazu setzt ein neuer Umgang mit Klang und Ton, der insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg erneut aufgegriffen wird. Es werden laute, manipulierte Instrumente oder Alltagsgegenstände zur Klangerzeugung eingesetzt. Das Aufbrechen der Gattungsgrenzen in Fluxus führt außerdem zu experimentellen und innovativen Umsetzungen. Percussionist Simon Bernstein von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz entwickelte eine eigens für die Sammlungspräsentation entstandene musikalische Komposition, die in die Ausstellungsräume integriert wurde. Dabei bezog er sich auf ausgestellte Werke von Adolf Fleischmann und Josef Albers als Inspirationsquelle. Die Werke sind in den Kapiteln Farbklänge und Rhythmus vorzufinden, welche mit atmosphären und rhythmischen Klängen untermalt werden. Mit Werken von u.a. René Acht, Mary Bauermeister, Erich Buchholz, John Cage, Jo Delahaut, Robert Delaunay, Rudolf Jahns, Mauricio Kagel, Wassily Kandinsky, František Kupka, Verena Loewensberg, August Macke, Otto Nemitz, Carsten Nicolai, Niki de Saint Phalle, Gino Severini, Karlheinz Stockhausen und Timm Ulrichs. Kuratorin: Julia Nebenführ
    Description

    Vom Klang der Bilder

    Terminée le 20 sept. 2026

  • Der US-amerikanische Künstler Raymond Pettibon (* 1957 in Tucson, Arizona) gilt als hintersinniger Chronist der Gegenwart, der in seinem zeichnerischen Werk die prägenden Bildwelten und Narrative des 20. und 21. Jahrhunderts befragt. Dabei schöpft er aus einer Vielzahl von Quellen – von Literatur über Kunstgeschichte, Populärkultur und Religion bis hin zu Politik und Sport: Woodstock und der »Summer of Love«, Baseball und Surfen, Rassismus, Drogen und Doppelmoral wie auch die Kriege in Vietnam und im Irak sind wiederkehrende Themen und Motive. In seinen gleichermaßen von Comics wie den Traditionen der Satire und Sozialkritik des 18. und 19. Jahrhunderts inspirierten Bildwelten verbinden sich auf ebenso poetische wie kritische Weise Bild und Text zu einer schonungslosen Bestandsaufnahme des American Dream. Pettibons Anfänge liegen in der Punkrockszene von Los Angeles der späten 1970er-Jahre, als er Bands wie Black Flag und Minutemen seine Zeichnungen für Plattencover und Flyer zur Verfügung stellte. Cover wie jenes für Sonic Youths Album Goo (1990) gelten als popkulturelle Ikonen. Auch seine eigenen auf Vinyl realisierten Projekte als Musiker oder Produzent zeugen von seiner intensiven Verbindung zur zeitgenössischen Musikszene. Bis heute zieht sich die künstlerische Zusammenarbeit mit Musiker*innen durch sein Werk. Mit über 200 Exponaten, allesamt Leihgaben der Sammlung Stefan Thull, bildet die Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum erstmals diesen Aspekt seines künstlerischen Œuvres umfassend ab. Präsentiert werden nicht nur Schallplatten in ihren unterschiedlichen Formaten, sondern auch CDs, Musikcassetten und DVDs von 1979 bis heute. Ergänzt wird die Ausstellung durch Flyer und Fanzines. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in einer deutschen und einer englischen Ausgabe mit Textbeiträgen von Max Dax, Robert Eikmeyer, Kim Gordon und Ulrich Loock sowie einem detaillierten Werkverzeichnis (Hatje Cantz Verlag/ David Zwirner Books). Kuratorin: Dr. Astrid Ihle
    Description

    Raymond Pettibon. Nervous Breakdown - Albumcover aus der Sammlung Stefan Thull

    Terminée le 20 sept. 2026

  • Zu jedem Doppel-Termin bringt eine unserer Kunstvermittler*innen eine neue Technik mit, die den Teilnehmer*innen ermöglicht, ihre kreativen Fähigkeiten zu erweitern. Durch praktische Übungen und fundierte Anleitungen können verschiedene Methoden ausprobiert und vertieft werden, wodurch die Teilnehmenden immer wieder neue Aspekte der Kunst entdecken und einen abwechslungsreichen und inspirierenden Abend erleben! Diesmal widmen wir uns der Druckgrafik mit der Druckerpresse. Kosten: 20 Euro pro Person pro Termin, inkl. Freigetränk und Materialien Leitung: Anna Dippel Sonstiges: mind. 5, max. 10 Teilnehmer*innen Anmeldung: anmeldung.whm@ludwigshafen.de
    Description

    Art After Work

    Terminée le 18 juin 2026