Expo beeldende kunst

by Art Now Database

Berlin

Galerie im Körnerpark

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  • Das deutsche Wort Unkraut hat eine abwertende Konnotation – es bezeichnet Pflanzen, die als unerwünscht gelten und normalerweise entfernt werden. Doch viele dieser sogenannten "Beikräuter" sind ökologisch wertvoll, ernähren Insekten, stärken den Boden und sind für den Menschen essbar oder sogar medizinisch wirksam. Unkraut erinnert uns daran, dass das, was außerhalb der konventionellen Ordnung liegt, oft Teil einer reichen und komplexen inneren Ökologie ist. Unkraut tritt in der Ausstellung nicht nur als Studienobjekt oder Metapher auf, sondern auch als aktives Prinzip. Durch diverse, in ihrer Struktur oder Aussage widerspenstige künstlerische Positionen, wird die Frage aufgeworfen, wann etwas, eine Handlung oder ein Zustand "unkrautartig", ist. Was bedeutet es, "Unkraut" zu sein – zu verunsichern, zu durchdringen, zu überschreiten – innerhalb der Kunst, Institutionen, Sprache und des Alltagslebens? Unkraut zeigt, dass Störung nicht nur destruktiv, sondern auch generativ ist – sie löst starre Grenzen auf und eröffnet Raum für alternative Formen von Identität, Bedeutung und Praxis.
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    Louder, Taller, Uglier, Weirder

    Afgelopen op 7 okt 2026

  • Architecture of Hidden Activity The group exhibition Architecture of Hidden Activity, featuring works by Emma Charles, Eva & Franco Mattes, Marie Rief, Karin Sander, Stefanie Seufert and Silja Yvette, offers an artistic perspective on the infrastructures that support our digital lives but usually remain hidden in the background of technical systems. The exhibited works highlight the consequences of these structures, which are nowadays clearly noticeable. Packaging systems, data cables, server systems, data streams, digital cartography, display patents, technical casings and similar elements form the invisible foundation of our consumer and information society. They are part of the physical infrastructure of digitalisation and ensure that data is exchanged and systems of all kinds are controlled on a daily basis in unimaginable dimensions. While digitalisation shapes modern societies, its infrastructure remains unfathomable in everyday life. The artists translate these complex, invisible processes into installations, sculptures, videos and photographs, making them visible to visitors. The works bring hidden processes to light and show how values and resources are created, secured and transformed in the digital age. Together, they unfold a narrative about the materiality of the digital and the interfaces between economics, technology and everyday life. Exhibition concept: Marie Rief and Silja Yvette Curatorial assistance: Tatjana Rotfuß
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    Architecture of Hidden Activity

    Afgelopen op 17 jun 2026

  • Up Close – Goldrausch 2025 zeigt Arbeiten der Teilnehmerinnen der 35. Ausgabe des renommierten, gleichnamigen Weiterbildungs- und Förderprogramms. Die Ausstellung präsentiert aktuelle Werke der fünfzehn in Berlin arbeitenden Bildenden Künstlerinnen: surreale Malereien und dokumentarische Fotografien, die unsere visuelle Wahrnehmung herausfordern, während multimediale Installationen Machtgefüge ausloten und Portale in andere Welten öffnen. In recherche-basierten Videoarbeiten sowie Zeichnungen wird Zeitlichkeit als Geste des Erinnerns erfahrbar. Den vielfältigen Motiven und Medien ist gemeinsam, dass sie nah herangehen, Up Close – nah an die eigene Biografie, an die gesellschaftlichen Verhältnisse und politischen Kämpfe.
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    Up Close – Goldrausch 2025

    Afgelopen op 25 feb 2026